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ROV 380-kV-Leitung UW Altenfeld - Landesgrenze Bayern

Für die 380-kV-Leitung zwischen Altenfeld und der bayrischen Grenze liegt die landesplanerische Beurteilung als Ergebnis des Raumordnungsverfahrens vor. Der dritte Abschnitt auf Thüringer Gebiet ist Teil des Vorhabens der 50Hertz Transmission GmbH, eine Südwest-Kuppelleitung von Halle nach Schweinfurt zu errichten.

Das Raumordnungsverfahren wurde im Januar 2010 eröffnet. Zu untersuchen war ein mindestens 500 Meter breiter Korridor für die beiden Hauptvarianten Goldisthal und Schleusingen. 71 von 79 zur Stellungnahme aufgeforderte Träger öffentlicher Belange äußerten sich. 1.100 Bürger nutzen die Möglichkeit, sich zu Wort zu melden. Weitere 600 Bürger trugen sich in Unterschriftenlisten gegen das Vorhaben ein.

Nach der Untersuchung der beiden Varianten Goldisthal und Schleusingen kam man zu dem Ergebnis, dass die Variante Goldisthal unter Beachtung von 28 Maßgaben am besten mit den Erfordernissen der Raumordnung vereinbar ist. Dabei soll der Bleßberg östlich umgangen werden, bevor die Trasse bei Roth/Weißenbrunn an das bayrische Netz angeschlossen wird. Damit ergibt sich eine Entscheidung für das Umspannwerk Schalkau.

Eine Verkabelung im Bereich des Rennsteigs bei Friedrichshöhe wurde u. a. wegen des Vogelschutzes ausgeschlossen. Möglichkeiten der Verkabelung südlich des Thüringer Waldes hat die 50Hertz Transmission GmbH zu prüfen.


Das Referat Raumordnungsfragen, Infrastruktur, Wirtschaft, Umwelt führt Raumordnungsverfahren zu raumbedeutsamen Vorhaben durch und erarbeitet landesplanerische Stellungnahmen.