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Brand- und Katastrophenschutz

Hochwasser in Mitteldeutschland - Thüringer helfen in Sachsen-Anhalt…

Rund um die Uhr im Dienst sind derzeit die Mitarbeiter im Koordinierungsstab des Landesverwaltungsamtes. Hier wird entschieden, welche Einsatzkräfte und Fahrzeuge aus Thüringen in die Hochwassergebiete nach Mitteldeutschland geschickt werden.

Hier eine Bilanz des Einsatzes:
Am 06. Juni fuhren zunächst 65 Feuerwehrleute mit 16 Fahrzeugen (vier Einsatzgruppen) nach Halle, Halle-Neustadt und Schönebeck, um dort Bewohner und Helfer zu betreuen und zu versorgen. Zwei Tage später verließen 755 Einsatzkräfte und 147 Fahrzeuge (23 Einsatzzüge der Feuerwehr und des Sanitäts- und Betreuungsdienstes, zehn Betreuungsgruppen und acht Spezialfahrzeuge) Thüringen, um in der Landeshauptstadt Magdeburg Hilfe zu leisten. Inzwischen befinden sich alle Hilfskräfte aus Thüringen im nordöstlich von Stendal gelegenen Arneburg.

Der Koordinierungsstab forderte Feuerwehren, Fahrzeuge und Hilfsmittel aus den kreisfreien Städten Erfurt, Suhl, Weimar, Eisenach und Jena an sowie aus den Landkreisen Schmalkalden-Meiningen, Saalfeld-Rudolstadt, Saale-Orla, Hildburghausen, Saale-Holzland, Gotha, Ilmkreis, Sömmerda, Unstrut-Hainich, Eichsfeld, Weimarer Land, Sonneberg und Wartburgkreis.

Der Koordinierungsstab im Referat Brand- und Katastrophenschutz, Rettungsdienst fordert im Katastrophenfall Einsatzkräfte und Hilfsmittel der Feuerwehren aus allen Teilen des Freistaates an, wenn Hilfe aus anderen Bundesländern angefordert wird.
 

Koordinierungsstab - Bild 1
Fotos: Landesverwaltungsamt
Koordinierungsstab - Bild 2
Fotos: Landesverwaltungsamt
Koordinierungsstab - Bild 3
Fotos: Landesverwaltungsamt
Koordinierungsstab - Bild 4
Fotos: Landesverwaltungsamt