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PM 06.06.2013

Milchtrinken an Schulen wird gefördert
Landesverwaltungsamt zahlt Beihilfen an Molkereien und Milchlieferanten

Die gesunde Ernährung im Kindesalter lässt die Europäische Union sich etwas kosten und fördert Milchlieferungen an Schulen, Kindergärten und Behinderteneinrichtungen zu 100 Prozent. Derzeit werden 18 Cent pro Liter gezahlt.

Im vergangenen Schuljahr 2011/2012 hat das Landesverwaltungsamt 287.061 Euro Beihilfen für sieben Schulmilchhändler und Molkereien bewilligt, allein für sechs Unternehmen in Thüringen. 416 Schulen, 562 Kindergärten und sechs Behinderteneinrichtungen machten von dem Angebot Gebrauch und bestellten insgesamt 1.581 Tonnen Frischmilch oder Sterilmilch.

Die Kinder können zwischen Frischmilch und Sterilmilch in Flaschen oder H-Milch in Päckchen wählen und sich für Vollmilch, Kakao- oder Fruchtmilch entscheiden. Eine 0,2-Liter-H-Milch-Packung kostet z.B. höchstens 30 Cent, während für eine Flasche mit 0,25 Litern frischer Vollmilch 30 Cent und für Kakao- oder Fruchtmilch 35 Cent ausgegeben werden müssen.

Im Preis ist die von den Molkereien und Lieferanten gelieferte Milchmenge berücksichtigt, auf deren Grundlage auch die Beihilfe berechnet wird. Die in den Kindereinrichtungen verkaufte Milch wird eigens für diesen Zweck hergestellt.