Freistaat ThüringenThüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie

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Artenschutz

 

Artenschutz

 

Kartierung der FFH- und Rote-Liste-Pflanzenarten Thüringens

Von 1990 bis 2001 wurde in Thüringen eine Kartierung aller Farn- und Blütenpflanzen auf der Basis eines Rasters von Messtischblatt-Viertelquadranten durchgeführt. Über 1,8 Millionen Daten wurden erhoben und für einen Verbreitungsatlas und eine moderne Flora aufbereitet. Seit 2001 erfolgt in Kooperation mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Herbarium Haussknecht, und der Thüringischen Botanischen Gesellschaft e. V. eine Erfassung von 542 Farn- und Blütenpflanzen der Roten Liste und der Anhänge der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie. Dabei werden die Vorkommen dieser Arten mit Angaben zur Populationsgröße punktgenau erfasst. Inzwischen wurden fast 28.000 Datensätze von über 500 Beobachtern erhoben. Die beigefügte Karte gibt einen Überblick über die Zahl der bisher vorliegenden Meldungen.

 

Karte: Stand der Kartierung der FFH- und Rote-Liste-Pflanzenarten in Thüringen: Datenstand am 19.12.2010 pro bearbeiteten Messtischblatt-Viertelquadrant (VQ)
Stand der Kartierung der FFH- und Rote-Liste-Pflanzenarten in Thüringen: Datenstand am 19.12.2010 pro bearbeiteten Messtischblatt-Viertelquadrant (VQ)

 

Für die Schließung der noch vorhandenen Kartierungslücken sind wir an der Mitwirkung weiterer botanisch interessierter Personen interessiert. Diesen werden Exkursionen und Kartierungstreffen zur Vertiefung der Artenkenntnis sowie die Zeitschrift “Informationen zur floristischen Kartierung in Thüringen“ als kostenloses Arbeitsmaterial angeboten.
 
 

Der Biber in Thüringen

 
Der Biberbestand in Thüringen hat sich seit seiner Entdeckung im Jahr 2007 positiv entwickelt. Der damals bereits etablierte Bestand an der Saale unterhalb Camburg hat sich kontinuierlich vergrößert.
Hier sind zusätzlich zu den beiden länger bekannten Revieren bei Wichmar/Döbritschen und Porstendorf auch Nachweise bei Stöben, Dorndorf, Jena (Wöllnitz, Burgau, Göschwitz), Rothenstein und Kahla bekannt geworden. Die Population hat also im Jahr 2010 das Stadtgebiet von Jena erreicht und mit einzelnen Tieren auch schon deutlich überschritten. Hier ist in den kommenden Jahren auch mit festen Ansiedlungen zu rechnen. Die Bereiche, in denen die Anwesenheit des Bibers durch die winterlichen Fraßspuren für jeden aufmerksamen Naturbeobachter leicht zu erkennen sind, sind jedenfalls mit ihrem Strukturreichtum als Lebensraum sehr gut geeignet, so dass sicher auch hier Familienverbände entstehen werden. Größere Bereiche weisen zudem auch die nötige Störungsarmut auf. Als kleine Kuriosität kann die Beobachtung angesehen werden, dass in einem Fall (Saale bei Rothenstein) trotz überwiegendem Laubholzbestand im Uferbereich von dem zeitweilig anwesenden Biber ausschließlich Fichten benagt worden sind. Weitere Nachweise wurden 2010 im südlichen Landkreis Hildburghausen (Fraßspuren), an der Werra bei Dorndorf (Sicht- u. Fraßspuren), bei Schleiz (Todfund), an der Talsperre Burghammer (Todfund) und an der Kiesgrube Windehausen (Fraßspuren) erbracht. Aus diesen Bereichen liegen aber noch keine Reproduktionsnachweise oder Hinweise auf die Anwesenheit von Familienverbänden vor. Auch 2010 waren wieder Verluste zu beklagen. Während die Todesursache bei dem Tier an der Talsperre Burghammer nicht mehr zu ermitteln war, ist der Biber bei Schleiz in den Hochwasserüberlauf der Talsperre Lössau gestürzt und dort umgekommen.    
 

 

Biber Todfund bei Schleiz
Biber Todfund bei Schleiz (Aufn. U. SCHRÖDER)
Foto: Frassspuren Biber Rodach Bei Billmuthausen (Aufn. Ch. UNGER)
Fraßspuren Biber, Rodach bei Billmuthausen (Aufn. Ch. UNGER)

 

Der Fischotter in Thüringen

1996 gelang in Thüringen erstmals ein Nachweis des etwa seit 1970 verschollenen Fischotters. Seitdem wird die Wiederbesiedlung Thüringens kontinuierlich beobachtet. 2004 hat Thüringen die Erhaltung des Fischotters als Schutzziel für zehn FFH-Gebiete gemeldet. Die Art ist zudem auch außerhalb der Natura 2000 Gebiete streng zu schützen.

 

Foto: Fischotter aus dem Otterzentrum Hankensbuettel (Foto M. Schmalz)
Fischotter aus dem Otterzentrum Hankensbüttel (Foto M. SCHMALZ)

 

Im Auftrag der TLUG wird seit 2001 in Thüringen unter Leitung von Frau Maria Schmalz, Breitenbach, eine Kartierung von Probestellen unter Brücken (Brückenkataster) aufgebaut und auf die Anwesenheit des Fischotters überwacht. Von den 219 untersuchten Brücken konnten 47 Nachweise (2010) erbracht werden.
In Nordthüringen wurden an Zorge (Windehausen, Bielen), Helme (Sundhausen, Heringen, Uthleben, Nikolausrieth), Unstrut (Sachsenburg – Flutgraben, Oldisleben, Artern – Flutkanal) und Lache (B 86 zw. Weißensee u. Günstedt) Nachweise erbracht.
 
In Südthüringen im Gebiet der Ulster konnte die Art auch 2010 nicht nachgewiesen werden, lediglich im Unterlauf der Felda bei Dorndorf, in der Werra und dem Lachegraben bei Breitungen, in der Schmalkalde (B 19) und im Schwarzbach wurden Nachweise erbracht. .
 
In Ostthüringen wurden im Saaleeinzugsgebiet an Selbitz (Blankenstein), Lemnitz (Mündung Bleilochtalsperre), Saale (Wichmar), Plothenbach (Volkmannsdorf) und am Hausteich (Plothen); im Elstereinzugsgebiet an Pöltzschbach (Großkuhndorf, Zwirtschen, Neumühle), Fuchsbach (Endschütz, Fuchsmühle, Wolfersdorf, Gauern), Weida (Weida), Auma (Wiebelsdorf), obererTeich (Wenigenauma), Seebach (Frießnitz), Leuba (Mündung in Weida), Weiße Elster (Wünschendorf, Neumühle, Berga, Bad Köstritz), Triebes (Triebes), Krebsbach (Krallenschänke) sowie im Pleißeeinzugsgebiet an Sprotte (Schmölln, Großstöbnitz, Saara), Pleiße (Ponitz, Windischleuba, Wilchwitz, Gößnitz), Gerstenbach (Treben), Spannerbach (Remsa, Pöppschen) und Wyhra (Frohnsdorf, Engertsdorf) Nachweise erbracht
Somit liegt der aktuelle Verbreitungsschwerpunkt des Otters in Thüringen in den östlichen und südöstlichen Landesteilen.
 
Fischotter meiden das Durchschwimmen von Durchlässen oder Brückenbauwerken und umgehen diese auf dem Land somit überqueren sie dann auch Straßen. Um die potenzielle Gefährdung durch den Straßenverkehr zu verringern, sollten bei Baumaßnahmen an Brücken geeignete Bermen integriert werden.
 
 

Wölfe in Thüringen?

Der Wolf (Canis lupus) ist durch internationale Übereinkommen und durch nationale Gesetzgebungen geschützt. Durch seine Listung in den Anhängen II und IV der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, im Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES), in der EG Verordnung 318/2008 und in Anhang II der Berner Konvention genießen der Wolf und sein Lebensraum umfassenden Schutz. Das Bundesnaturschutzgesetz bestimmt den Wolf zu einer streng geschützten Art.

 

Foto: Wolfsrüde. (Aufn. S. KÖRNER)
Wolfsrüde. (Aufn. S. KÖRNER)

 

Kam der Wolf ursprünglich flächendeckend vor, wurden die Bestände im Rahmen der Besiedelung Europas durch den Menschen durch seine Verfolgung systematisch reduziert. Der letzte Wolf in Thüringen wurde 1884 bei Greiz geschossen. Seit dem Jahr 2000 reproduzieren sich im Nordosten Sachsens wieder Wölfe. Gegenwärtig leben in Sachsen fünf Rudel und ein Paar, in Brandenburg ein Rudel und vier Paare und ein Einzeltier, in Sachsen-Anhalt ein Rudel und ein Einzeltier, zwei Einzeltiere in Mecklenburg-Vorpommern sowie in Hessen und Bayern jeweils ein Einzeltier. In der Roten Liste Thüringens von 2001 ist der Wolf als ausgestorben geführt. Bis jetzt (Frühjahr 2011) ist noch kein Wolf nachgewiesen worden. Da Thüringen im Aktionsradius der bestehenden Vorkommen liegt, kann jedoch jederzeit mit Wölfen in Thüringen gerechnet werden.
 

 

Foto: Wolf,  geschnürter Trab. (Aufn. LUPUS)
geschnürter Trab. (Aufn. LUPUS)
Foto: Wolf,  Einzeltrittsiegel (Tritt in Tritt) 	  (Aufn. LUPUS)
Einzeltrittsiegel (Tritt in Tritt) (Aufn. LUPUS)

 

In Thüringen hat sich im März 2009 eine Arbeitsgruppe Wolf im TMLNU konstituiert. So erfolgte als erstes die Beantragung eines Haushaltstitels für das Jahr 2010 mit der Zweckbestimmung „Finanzierung von Prävention und Ausgleich von Schäden durch Wolf und Luchs“. Darüber hinaus wurden drei Personen als Rissgutachter benannt, die regelmäßig geschult werden. Im Jahr 2011 wird der Managementplan Wolf unter Einbeziehung der thematisch betroffenen Thüringer Verbände erstellt. Außerdem werden Richtlinien für die Finanzierung von Präventionsmaßnahmen und Schadensausgleich erarbeitet. Weiterhin wurde im Frühjahr 2010 an der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie eine Informationsveranstaltung zum Wolf durchgeführt und im Winter 2010 ein erstes Faltblatt „Wölfe in Thüringen?“ herausgegeben. Im Jahr 2011 wird der Managementplan Wolf unter Beteiligung der betreffenden Verbände erarbeitet.
 
Für Thüringen benannte Rissgutachter:
 
Herr Jürgen Boddenberg
Thüringer Landesanstalt für Wald, Jagd und Fischerei
03621 / 225231 (dienstl.)
036256 / 22426 (priv.)
Herr Uwe Müller
Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie
03641 / 684461 (dienstl.)
036450 / 42002 (priv.)
Herr Jürgen Hoffmann
Thüringer Landesverband Thüringer Schafzüchter
036254 / 70849 (dienstl.)
0172 / 7990267 (priv.)
 
 

 

 

Staatliche Vogelschutzwarte Seebach

 

Vogelmonitoring

Die Daten aus dem Vogelmonitoring werden landesweit für naturschutzfachliche Fragestellungen benötigt. Dazu gehören insbesondere Entscheidungen im Zusammenhang mit Planungs- und Zulassungsverfahren sowie die Abgrenzung von Schutzgebieten. Darüber hinaus stehen die Daten für wissenschaftliche Untersuchungen, statistische Erhebungen und Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung. 
 
Das gesamte Monitoring besteht aus unterschiedlichen Einzelprogrammen, die landesweit vernetzt und bundesweit in der „Verwaltungsvereingarung Vogelmonitoring“ organisiert sind. Es wird in enger Zusammenarbeit mit ehrenamtlich tätigen Ornithologen und Naturschützern sowie ornithologischen Fachgruppen, Vereinen und Verbänden durchgeführt. Einige Programme werden von der Vogelschutzwarte in Eigenregie bearbeitet. Bei anderen Programmen übernimmt sie koordinative und unterstützende Tätigkeiten. 
 
2010 gab es folgende Arbeitschwerpunkte:
 
  • Punktgenaue Erfassung von gefährdeten Brut- und Gastvogelarten im Rahmen des Thüringer Artenerfassungsprogramms. Insgesamt konnten mehr als 3.000 Nachweise dokumentiert werden
  • Fortführung des landesweiten Schwarzstorchmonitorings inkl. Datenauswertung für die Jahre 2009 und 2010
  • Fortführung der landesweiten Wanderfalkenerfassung über Werkvertrag mit dem Arbeitskreis Wanderfalkenschutz
  • Fortführung der landesweiten Kormoranzählung an Schlafplätzen über Werkvertrag
  • Erarbeitung der Feinkonzeption und Ausschreibungsunterlagen für das Monitoring in Schutzgebieten nach EG-Vogelschutzrichtlinie
  • Erarbeitung und Verteilung der Kartierunterlagen für das Monitoring häufiger Brutvogelarten auf rund 40 Probeflächen (ein Programm des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten in Zusammenarbeit des Vereins Thüringer Ornithologen)
  • Datenauswertung und Plausibilitätsprüfung der Thüringer Brutvogelatlaskartierung auf  128 Messtischblättern (ein Programm des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten in Zusammenarbeit des Vereins Thüringer Ornithologen)
 

Wissenschaftliche Vogelberingung in Thüringen

Die wissenschaftliche Vogelberingung liefert Erkenntnisse über die Wanderbewegung und Verbreitung der in Thüringen heimischen bzw. als Gastvögel vorkommenden Vogelarten. Sie wird in den neuen Bundesländern durch die Beringungszentrale Hiddensee koordiniert. Die Vogelschutzwarte übernimmt dabei die Betreuung der Thüringer Beringer und die Eingabe der Ergebnisse in das Thüringer Artenerfassungsprogramm.
 
2010 wurden ca. 19.000 Vögel von 127 Arten beringt.
 
Die alljährliche Fortbildungsveranstaltung fand in diesem Jahre wieder in den Räumen der historischen Wasserburg der VSW Seebach statt. Die Veranstaltung war sehr gut besucht. Fast alle Thüringer Beringer nahmen daran teil. Die ausnahmslos niveauvollen Beiträge reichten von der erwünschten Wiederansiedlung des Steinkauzes im thüringischen Grabfeld bis hin zur Vogelwelt isländischer Gewässer. Ein besonderer Leckerbissen war der Vortrag Herrn Beckers über die Beringung von Rallen.
 
Am Rande sei erwähnt, dass in den hohen Bäumen des Parks der VSW 2 Graureiherpaare mit 2 bzw. 3 Jungvögeln horsteten.
 

 

 

Foto: Zwei Graureihernester Im Park der Vogelschutzwarte (Aufn. R. Sienhold)
Zwei Graureihernester im Park der Vogelschutzwarte (Aufn. R. Sienhold)

 

Ausstellungen und Veranstaltungen in Seebach

Im Jahr 2010 fanden umfangreichen Bauarbeiten in der Burg statt. Die Führungen konnten daher nur im beschränkten Maße durchgeführt werden. Dennoch führten die Mitarbeiter der VSW und die Mitglieder des Vereins der Freunde der Vogelschutzwarte Seebach über 1000 Besucher durch die Historie der Wasserburg und brachten ihnen die Aufgaben des Vogelschutzes näher.
 
Nach dem Abschluss der Bauarbeiten wurde im September im Erdgeschoss der Burg mit dem Aufbau zwei neuer Ausstellungen begonnen.In der neu gestalteten ornithologischen Ausstellung werden in Zukunft 5 Ausstellungsvitrinen zu sehen sein, in denen entsprechend ausgewählte Biotoptypen gestaltet sind. „Die Vögel der Parklandschaft und des Gartens“, „Die Vögel des Buchenwaldes“, „Die Vögel der Binnengewässer“, „Die Vögel der Stadt und des Stadtrandes“ sowie „Die Vögel in Feld und Flur“ werden die neuen Themen dieser Ausstellung sein.

 

Foto: Die Neue Ornithologische Ausstellung
Die neue ornithologische Ausstellung „Vögel im Park“ (Aufn. R. Körner)

 

Des Weiteren wird in der Ausstellung eine Multimediastation installiert, über die Filme zur Vogelkunde und zum Vogelschutz, eine Diashow über die Staatlichen Vogelschutzwarte Seebach und Livebilder aus den Nistkästen der Burg von Übertragungskameras abgerufen werden können. Neben der neuen ornithologischen Ausstellung wird im Erdgeschoss ein weiterer separater 2. Ausstellungsraum für die umfangreiche Eiersammlung (ca. 1800 Eier) eingerichtet, damit diese Sammlung der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann. Hier werden in speziell gefertigten Vitrinen die Eier von der Blaumeise bis zu Afrikanischen Strauß sowie ausgewählte Vogelnester mit Eiern zu sehen sein. Die Ausstellungen können ab Frühjahr 2011 besichtigt werden.

 

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Eier von Trottellumme (Aufn. R. Körner)

 

Auffang- und Pflegestation

Im Jahre 2009 wurden in der Auffang- und Pflegestation der VSW 250 Vögel gepflegt. Turmfalken (31) und Mäusebussarde (30) waren die häufigsten Pfleglinge. Aber auch 13 Uhus und 16 Mauersegler waren in der Station untergebracht. Wie auch im vergangenen Winter wurden in der Station eine entkräftete Rohrdommel, ein Baumfalke und ein Wespenbussard. (s. Abb. 11) gepflegt. Ungefähr jeder zweite Vogel, darunter auch die Rohrdommel, konnten wieder frei gelassen werden. Neben drei Weiß- wurden auch zwei Schwarzstörche überwintert
 

 

Foto: Pflegling - Wespenbussard (Aufn. R. Sienhold)
Pflegling - Wespenbussard (Aufn. R. Sienhold)

 

Wie in jedem Jahr gab es bei der Unterbringung der Tiere keine Beanstandungen durch die kontrollierende Behörde. Im Herbst 2010 wurden einige Unterbringungsmöglichkeiten umgestaltet. So wurde die große mehrteilige Voliere im östlichen Bereich des Parks in zwei mit Brettern verkleidete Mauserboxen und drei zusammenhängende Drahtvolieren umgebaut. Sie steht kurz vor ihrer Fertigstellung.
Durch die Umbaumaßnahmen an den Volieren wurde die artgerechte Haltung der Tiere weiter verbessert.
 

 

Foto: Umbau Der Voliere Im östlichen Bereich des Parks (Aufn. R. Sienhold)
Umbau der Voliere im östlichen Bereich des Parks (Aufn. R. Sienhold)