Freistaat Thüringen Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz

Inhalt

Spezialuntersuchung (BSE-Diagnostik, Dezernat 51)

Das Dezernat beschäftigt sich mit der Diagnostik der Bovinen Spongiformen Enzephalopathie (BSE).

Hier werden alle spongiformen Enzephalopathien der Tiere auf der Grundlage europäischer, deutscher und Thüringer Rechtsgrundlagen untersucht. Die diagnostischen Tätigkeiten werden mit anderen in Thüringen auf dem Gebiet der Tiergesundheit tätigen Institutionen koordiniert.
Aufgrund der aktuellen Entwicklung bildet einen Schwerpunkt der täglichen Arbeit die Untersuchung von Rindern. In Deutschland wurde bisher in allen Flächenländern bei mehr als 250 Tieren eine Erkrankung an der Bovinen Spongiformen Enzephalopathie festgestellt.
Mit Hilfe moderner Untersuchungsmethoden kann sichergestellt werden, dass alle infizierten Rinderherden erkannt werden und keine infizierten Tiere für die menschliche Ernährung verwendet werden. Zusätzlich wird bei allen Schlachtungen von Rindern, Schafen und Ziegen, also auch von den gesunden Tieren das sogenannte Risikomaterial entfernt. Als Risikomaterial werden Gehirn und Rückenmark sowie jene Teile des Tieres eingestuft, in denen zuerst die Prionen nachgewiesen werden und dort auch die höchsten Konzentrationen erreichen.
Zum Nachweis des veränderten Prionproteins, das beim Rind BSE und bei Menschen die modifizierte Form der Creutzfeld-Jacob-Krankheit hervorrufen kann, stehen in den Laboratorien drei verschiedene Diagnoseverfahren zur Verfügung:

  • ein ELISA-Antigentest zum Nachweis des Prionproteins
  • die Western-Blot-Technik (Immunelektrophorese), mit der ein bestimmtes Fragment des Prionproteins ermittelt wird
  • die Immunhistochemie zum Nachweis des pathologischen Prionproteins

Kontakt/Dezernatsleiter

Dr. Lothar Hoffmann
Tennstedter Straße 8/9
99947 Bad Langensalza

Tel.: 0361 - 37 743 500
Fax: 0361 - 37 743 050

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Hinweise zur Erstellung von Einsendelisten aus HI-Tier

Ab 1. Januar 2008 sind bei der Einsendung von Rinderblutproben nur noch Einsendelisten aus dem Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere HI-Tier (http://www.hi-tier.de) zu verwenden. Informationen zur sachgerechten Erstellung erhalten Tierhalter mit einem Klick auf das links stehende Downloadsymbol.