Freistaat Thüringen Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz

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Influenza

Virus-Grippe (Influenza)

Die Influenza, im allgemeinen Sprachgebrauch meist nur als Grippe bezeichnet, ist eine akute Infektion der Atemwege, die durch die so genannten Grippeviren ausgelöst wird. Sie wird durch Ansteckung von Mensch zu Mensch, der so genannten Tröpfcheninfektion, sehr rasch verbreitet. Besonders in der kalten Jahreszeit - etwa von der 40. Kalenderwoche bis zur 15. Kalenderwoche des Folgejahres - können Influenza-Viren zu regionalen Erkrankungshäufungen führen. Im Unterschied zum grippalen Infekt treten die Symptome der Influenza relativ plötzlich auf. Der Betroffene hat meist binnen weniger Stunden hohes Fieber und fühlt sich am ganzen Körper schwach. Die erheblichen Gliederschmerzen beginnen oft in den Beinen und werden von Kopfschmerzen, Schüttelfrost und Schweißausbrüchen begleitet.

In manchen Jahren kam es zu regelrechten Grippewellen von bis zu acht Wochen. Einen wirksamen Schutz gegen die Influenza bieten die Grippeschutzimpungen, die jährlich mit Beginn des Herbstes von allen Hausärzten und Gesundheitsämtern durchgeführt werden.

Fälschlicherweise werden aufgrund der ähnlichen Symptomatik (Husten, Schnupfen, Halsweh, erhöhte Temperatur) häufig auch die grippalen Infekte als Grippe bezeichnet. Diese fiebrigen Atemwegsinfektionen sind jedoch harmloser und werden nicht durch Influenza-Viren, sondern durch andere Erreger hervorgerufen. Im Gegensatz zu diesen Erkältungskrankheiten können Influenza-Viren zu schweren Erkrankungen mit gefährlichen Komplikationen führen.

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für Risikogruppen

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Management für einen möglichen Pandemiefall in Thüringen

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beim Robert Koch-Institut

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für Ärzte