Freistaat Thüringen Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz

Inhalt

Informationen über unsichere Produkte

Informationen über  möglicherweise falsch gekennzeichnete Produkte 

Die deutschen Behörden haben am 12. Februar 2013 über das europäische Schnellwarnsystem für Lebensmittel und Futtermittel (RASFF) eine Meldung der Behörden in Luxemburg über möglicherweise falsch gekennzeichnete Produkte mit Pferdefleisch erhalten. Umfangreiche Untersuchungen der betroffenen Lebensmittelunternehmen sowie der zuständigen Überwachungsbehörden haben inzwischen den Verdacht bestätigt, dass Produkte, die ohne entsprechende Kennzeichnung Pferdefleisch enthalten, auch in Deutschland in Verkehr gebracht wurden. Die nach dem bisherigen Kenntnisstand verdächtige Ware ist von den Lebensmittelunternehmen vorsorglich aus dem Angebot genommen oder von den zuständigen Überwachungsbehörden sichergestellt worden.
Da die Ware teilweise bereits an die Endverbraucher verkauft wurde, hat eine Vielzahl von Herstellungs- und Handelsunternehmen zur Verbraucheraufklärung zusätzlich die Öffentlichkeit über die betroffenen Produkte informiert.
Die für die Lebensmittelüberwachung zuständigen Länderbehörden haben in übersichtlicher Form  Informationen über möglicherweise betroffene Produkte zusammengestellt.

Im Freistaat Thüringen liegen derzeit keine Erkenntnisse und Hinweise vor, dass von Thüringer Herstellern pferdefleischhaltige Produkte ohne entsprechende Kennzeichnung in Verkehr gebracht wurden. Daher waren bislang auch keine Rücknahmen von Produkten Thüringer Hersteller erforderlich.
Die durch die Handelsunternehmen EDEKA Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen, Lidl Deutschland, Kaufland und tegut veranlassten Produktrückrufe betreffen auch Ware, die in Thüringen im Handel war.

Hier gelangen Sie auf die
 Informationsseite des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Hier finden Sie
 Fragen und Antworten zu falsch deklarierten Produkten mit Pferdefleisch

22. Februar 2013

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Ursache der Magen-Darm-Erkrankungen an Schulen und vorschulischen Einrichtungen geklärt  

Wie gestern in einer gemeinsamen Presseerklärung des BfR, BVL und RKI mitgeteilt, ist der Ausbruch von akutem Brechdurchfall bei Kindern und Jugendlichen beendet und aufgeklärt. Das RKI hat eine Charge Tiefkühlerdbeeren als Ursache identifiziert.
Lesen Sie hier die gesamte  Pressemitteilung.

In Thüringen wurden insgesamt 1085 Erkrankungen in 50 Einrichtungen gemeldet. Nach dem Erkrankungsgipfel vom 25. bis zum 27. September 2012 wurden nur noch vereinzelt Neuerkrankungen registriert.

09. Oktober 2012

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Tiefkühl-Erdbeeren als wahrscheinliche Ursache des überregionalen Ausbruchs von Magen-Darm-Erkrankungen ermittelt

Das Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit hat über den aktuellen Stand des lebensmittelbedingten Erkrankungsgeschehens bei Kindern und Jugendlichen im Freistaat informiert. Nach neuesten Erkenntnissen ist eine Charge Tiefkühl-Erdbeeren sehr wahrscheinlich die Ursache des großen Ausbruchs von akutem Brechdurchfall bei Kindern und Jugendlichen in den östlichen Bundesländern. Das haben die Ermittlungen der zuständigen Landes- und Bundesbehörden ergeben.
 Pressemitteilung

05. Oktober 2012

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Bekämpfung des überregionalen Ausbruchs von Magen-Darm-Erkrankungen an Schulen und vorschulischen Einrichtungen

Das Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit hat über den aktuellen Stand des lebensmittelbedingten Erkrankungsgeschehens bei Kindern und Jugendlichen im Freistaat in einer  Pressemitteilung  informiert.

02. Oktober 2012

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Methanol in einem weiteren Wodka der Fa. Bärenkrone festgestellt
Verzehrswarnung auf  „Vodka DIAMOND" ausgeweitet

Laut Gutachten des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes Rheinland-Pfalz wurde ein überhöhter Methanolgehalt auch in Wodka der Marke „Vodka Diamond" festgestellt. Es gilt als gesichert, dass auch dieses Erzeugnis vom Betrieb Bärenkrone in Leinefelde hergestellt worden ist.
In „Vodka DIAMOND, Original Latvian vodka destilled from grain spirit" wurde ein Methanolgehalt 14,2 g/l  Wodka ermittelt.
Bei einem erwachsenen Menschen kann bereits die Aufnahme von 5 bis 10 g Methanol schwere gesundheitliche
Schäden hervorrufen, sie kann sogar zum Tod führen. Beim Verzehr von ca. 400 ml dieses Wodkas ist eine
Gesundheitsschädigung nicht mehr auszuschließen.  Diese Aufnahmemenge an einem Tag gilt vor dem Hintergrund, dass Wodka häufig zur Herstellung von Mischgetränken verwendet wird, als durchaus üblich.

Größere Lagerbestände dieser Ware stellten die Lebensmittelbehörden in Nordrhein-Westfalen sicher.
Auch in Thüringen recherchieren die Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsämter, ob sich Wodka dieser Sorte im Handel befindet.

07. Dezember 2011

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Hohe Methanolgehalte in Bärenkrone-Wodka ermittelt
Verzehrswarnung erweitert

Am Freitag letzter Woche warnte das Thüringer Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz vor dem Verzehr von Wodka der Marke „Excellent Vodka V 24 Original" der Firma Bärenkrone GmbH & Co. KG aus 37327 Leinefelde/Worbis. Inzwischen bestätigte sich in Laboruntersuchungen der Verdacht, dass Wodka dieser Firma einen deutlich erhöhten Methanolgehalt aufweist. Die Verzehrswarnung wird deshalb auf die Produkte „Vodka AntiVirus“ und „Premium Vodka Cosmos“ ausgeweitet.
Für „Excellent Vodka V 24 Original", entnommen aus einer 1-Liter-Flasche, wurde ein Methanolgehalt von ca. 14 g/l Wodka ermittelt. In der Sorte „Vodka AntiVirus“ lag der Methanolgehalt sogar bei 17,5 g/l Wodka. Die Analytik für „Premium Vodka Cosmos“ ist noch nicht abgeschlossen, es steht jedoch bereits fest, dass auch dieser Wodka mit Methanol verunreinigt ist.

Hier können Sie die vollständige  Pressemitteilung lesen.

21. November 2011

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Warnung vor Wodka der Firma Bärenkrone

Das Thüringer Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz warnt vor dem Verzehr von Wodka der Marke „Excellent Vodka V 24 Original" der Firma Bärenkrone GmbH & Co. KG aus 37327 Leinefelde/Worbis.
Es besteht der dringende Verdacht, dass ein Teil dieses Wodkas einen erhöhten Methanol-Gehalt aufweist.
Durch Methanolvergiftungen können gesundheitliche Schäden hervorgerufen werden, die zur Erblindung führen können, in schwerwiegenden Fällen mit Todesfolge.
Der Herstellerbetrieb wurde behördlich geschlossen. Es können sich jedoch noch Flaschen im Verkehr befinden, die vor der Betriebsschließung produziert worden sind. Die Vertriebswege konnten noch nicht ermittelt werden. Restposten dieser Ware sind unverzüglich aus dem Verkehr zu nehmen. Sie dürfen nicht mehr verkauft werden.
Verbraucher, die den genannten Wodka in ihrem Besitz haben, werden gebeten, sich an die örtlich zuständige Lebensmittelüberwachungsbehörde zu wenden.

18. November 2011 

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Unter www.lebensmittelwarnung.de können sich Verbraucherinnen und Verbraucher jetzt im Internet über Lebensmittelwarnungen in ganz Deutschland informieren.
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat das Internetportal im Auftrag aller Bundesländer eingerichtet.
Es enthält Informationen über Lebensmittel und mit Lebensmitteln verwechselbare Produkte, die in Deutschland auf dem Markt sind und möglicherweise bereits an Endverbraucher abgegeben wurden. Die veröffentlichten Informationen oder öffentliche Warnungen sind von den Lebensmittelunternehmern oder von der amtlichen Lebensmittelüberwachung veranlasst worden und von überregionaler Bedeutung.

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Europaweite Produktrückrufe

werden tagesaktuell auf den Seiten des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) veröffentlicht:   Aktuelle Meldungen EU-Schnellwarnsystem

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Ehec

Verzehrsempfehlung zu rohen Sprossen und Keimlingen

Am 26. Juli 2011 erklärte das Robert Koch-Institut (RKI) den EHEC/HUS-Ausbruch als beendet. Dennoch empfehlen das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und das Robert Koch-Institut (RKI) zum Schutz vor weiteren Infektionen, Bockshornkleesamen und daraus gezogene Sprossen und Keimlinge nicht roh zu verzehren.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung vom 21. Juli 2011:  Verzehrsempfehlung