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Landwirtschaftlicher Bodenschutz dient der Erhaltung der im Bundes-Bodenschutzgesetz als Schutzziel benannten Funktionen, darunter besonders der Produktionsfunktion. Neben dem Schutz vor Kontamination durch Schadstoffe sind die Anforderungen an den nichtstofflichen Bodenschutz geregelt. Erosion und Schadverdichtung sind hierbei die Hauptgefahrenpotentiale, gegen die Vorsorge zu treffen ist.
Zum Erkennen der Gefährdungslage hinsichtlich Erosion und Bodenschadverdichtung in Thüringer Landwirtschaftsbetrieben stellt die TLL mit dem Bodenschutzplaner eine leicht handhabbare Planungshilfe bereit.
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Bodenschutzplaner![]()
Landwirtschaftlicher Bodenschutz
Der Klimawandel verändert auch in Thüringen die Bedingungen für die Landwirtschaft. Im Zusammenwirken von Boden, Klima und Relief entstehen veränderte Nutzungsbedingungen, aber auch veränderte Anforderungen an Boden- und Gewässerschutz.
Die Landwirtschaft ist nicht nur Quelle von Treibhausgasen, deren Ausstoß in die Atrmosphäre für den beschleunigten Klimawandel entscheidend ist, sondern sie ist auch Senke, weil sie Kohlendioxid über die Nutzpflanzen bindet. Energetische Verwertung von aktuell erzeugter Pflanzenmasse hilft, den Verbrauch fossiler Energieträger zu senken und damit die Nutzung langfristig angelegter Kohlenstoffspeicher zeitlich zu strecken.
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Klimawandel und Landwirtschaft
Landschaftselemente sind für intakte Lebensräume im Agrarraum unverzichtbar. Sie sichern für viele Lebewesen erst bei ausreichender Verbindung untereinander und ausreichender räumlicher Erschließungsdichte die notwendigen Überlebensbedingungen. Großflächenwirtschaft und Landschaftselemente wie Hecken, Feldgehölze, Lesesteinwälle, Streuobstanbau und auch streifenweiser Nutzholzanbau, schließen sich keineswegs aus.