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Inhalt

B247 Ortsumgehung Worbis-Wintzingerode

Bauwerke der Ortsumgehung Worbis - Wintzingerode

Bauwerk 1, Ortseingang Worbis Bauwerk 1, Luftbild, Sicht von Stadtseite Bauwerk 2, Luftbild, Sicht vom Klien Bauwerke 4 und 5 Bauwerk 7 bei Wintzingerode
Bauherr:   Bundesrepublik Deutschland
     
Entwurfsaufsteller:   Freistaat Thüringen, Straßenbauamt Nordthüringen
     
Entwurfsbearbeiter:   Emch + Berger GmbH, Ingenieure und Planer, Weimar
     
Baudurchführung:  

Brückenbau: Bauwerke (BW) 1,2 und 7

BW1:    Ernst u. Herwig Hoch- und Tiefbau GmbH & Co KG
BW2:    Dr. Waldenburger GmbH
BW7Ü: Gerdum und Breuer Bau GmbH

Spatenstich: 21.08.2009

     
Baulänge:   5.440 m
Länge der Wirtschaftswege:   2.260 m
Länge der Anschlüsse:           1.810 m
     
Fahrbahnbreite:   RQ 10,5 + 0,5 (Randstreifenaufweitung)
     
Anzahl der Brücken:  

7 Brückenbauwerke

BW1: (18,40 m) im Zuge der B 247 n über die L 3080
BW2: (12,50 m) im Zuge der B247 n über die L1012
BW3: (22,90 m) im Zuge der B 247 n über einen Wirtschaftsweg
BW4: (20,00 m) im Zuge eines Wirtschaftsweges über die B 247 n
BW5: (27,20 m) im Zuge der B 247 n über die Hahle und einen Wildwechsel
BW6: (11,50 m) im Zuge der B 247 n über einen Wildwechsel
BW7: (22,80 m) im Zuge eines Wirtschaftsweges über die B 247 n

     
Geplante Bauzeit:  

Brückenbau
Baubeginn:   06/2009
Bauende:      Mitte 2012

Streckenbau
Baubeginn:    08/ 2010
Bauende:       06/ 2012

     
Kosten:    16,700 Mio. Euro

 

Beschreibung der Baumaßnahme:

Planungsablauf:

Linienbestimmung BMVBS:                               20.10.2000
Vorentwurf:                                                           05.2005
Einleitung des Planfeststellungsverfahrens:  10.03.2006
Planfeststellungsbeschluss:                            20.03.2009


Die geplante Baumaßnahme umfasst die B 247n als westliche Umgehungsstraße des Stadtteils Worbis (Stadt Leinefelde -  Worbis) und der Gemeinde Wintzingerode. Die geplante Ortsumgehung bindet im Süden an die Umgehungsstraße Leinefelde an und geht im Norden bei Wintzingerode auf die bestehende B 247 in Richtung Duderstadt/Niedersachsen über.

Wesentliche Zwangspunkte bei der Trassierung sind: 

  • Anschluss Ortsumgehung Leinefelde (B 247neu / L 3080)
  • Gewerbliche Bebauung und Altlastablagerung Worbis
  • Siedlungs- und Naherholungsgebiet Klien
  • Anbindung und Bebauung Wintzingerode
  • Gewässer Hahle (Höhenzwangspunkt)
  • Biotope und Feuchtgebiete der Hahleaue (Flächennaturdenkmal Teufelsröse)
  • Anschluss an den Streckenabschnitt B 247 alt nördlich Wintzingerode
  • Nutzung der stillgelegten Bahntrasse zwischen Worbis und Wintzingerode

    Die Planung beinhaltet 3 Knotenpunkte:

Knoten 1: Anschluss Worbis L 3080 (Knoten Worbis Süd)       -  teilplanfreie Ausbildung
Knoten 2: Anschluss L 1012 (Knoten Worbis Mitte)                 -  teilplanfreie Ausbildung
Knoten 3: Anbindung Wintzingerode                                        -  plangleiche Ausbildung

Geplant ist ein Ausbau mit einem Regelquerschnitt RQ 10,5 + 0,5.
Für die Ausbaubereiche der L 3080 / Knoten 1 ist der Querschnitt RQ 9,5 + 0,5 gewählt.
Die geplante Verlängerung der L 1012 übernimmt eine Zubringerfunktion (Knoten 2) und wird mit einem Querschnitt RQ 10,5 geplant.

Beginnend bei Station 2+865  und endend bei Station 1+370 (Richtung Leinefelde-Worbis) ist auf einer Länge von 1.495 m ein Zusatzfahrstreifen vorgesehen. Damit soll ein stabiler Verkehrsfluss mit Überholmöglichkeiten bei ungünstigen Steigungsverhältnissen und langsam fahrendem Schwerverkehr gesichert werden.
Im Bereich Hahletal (km 3+300 bis km 4+100) verläuft die Trasse auf dem nicht mehr genutzten Bahnkörper der Deutschen Bahn, Strecke Leinefelde - Teistungen. Im Zuge der Trassenoptimierung der einbindenden L 3080 ist der Abbruch eines Brückenbauwerkes  dieser stillgelegten Bahnstrecke  bei km 0+300 erforderlich.  

Die Trasse durchschneidet auf 2,78 km Bereiche der Trinkwasserschutzzone III und 0,43 km eine Trinkwasserschutzzone II. Es sind 2 Regenrückhaltebecken geplant.