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Computersimulation Zentrales Museumsdepot Weimar heneghan.peng.architects
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Bauwerksart:
Depotgebäude
Nutzfläche:
4.350 m²
Baufachliche Prüfung:
Abteilung 5, Hochbau
Gesamtbaukosten:
15.500.000 Euro inkl. Erstausstattung
finanziert durch Bund und Land
Bauherr:
Klassik Stiftung Weimar
Burgplatz 4
99423 Weimar
Architekt:
heneghan.peng.architects
14-16 Lord Edward Street,
Dublin 2, Irland
Das Zentrale Museumsdepot wird zur geschützten Aufbewahrung von Sammlungsstücken, die nicht oder nicht zeitgleich in den Museen der Klassik Stiftung Weimar gezeigt werden, errichtet. In das Gebäude werden weiterhin die Werkstätten der Restauratoren integriert. Damit werden die Arbeitsabläufe für die Restauratoren, Kustoden und Depotmeister zukünftig erheblich verbessert. Depotbereiche und Werkstätten sind systematisch nach Gattungen (u. a. Gemälde, Plastiken, Textilien und Kunsthandwerk, Möbel, Filme) unterteilt. Die Vielfalt der zu lagernden Exponate bedingt unterschiedliche räumliche und klimatische Lagerbedingungen.
Dem architektonischen Ansatz zu diesem Projekt liegt ein einfaches, elegantes Arrangement von Kuben zu Grunde, welches die räumlich- funktionale Gliederung des Inneren wiederspiegelt.
Die Konstruktion besteht aus einem mit Kalksandsteinmauerwerk ausgefachten Stahlbeton-Stützensystem mit Flachdecken und wird von einem Fassadendämmsystem aus anthrazitfarbigen Rauputz umhüllt, der aufgrund eingestreuter Siliciumcarbidsplitter geheimnisvoll schimmert.
10 / 2011 – 06 / 2013