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Ansichten Nord und Ost
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Bauwerksart:
Institutsgebäude
Hauptnutzfläche:
2.245,00 m²
Zuständiges Bauamt:
Abteilung 5, Hochbau
Gesamtbaukosten:
16.608.000,00 Euro
Planung:
Architekt:
WAP Erfurt
Statik:
LAP Erfurt
Laborplanung:
AJZ Jena
HLS:
EBI Gera
ELT:
B.I.G. Weimar
IBW/VA:
HI Bauprojekt Jena
Das Grundstück befindet sich an der Straßenkreuzung Lessingstraße/Philosophenweg, zum Max-Wien-Platz hin, am Rand des Landgrafengebietes. Hier treffen Wohnbebauung und das Konzentrationsgebiet der Naturwissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena zusammen und bilden mit einigen Klinikgebäuden des UKJ ein Gebiet städtebaulicher Spannungen. Im Neubau mit hochmodernen Arbeitsbedingungen werden 4 Forschergruppen, welche gemeinsam mit Forschern von Unternehmen arbeiten (insgesamt rund 60 Wissenschaftler und Techniker) untergebracht sein. Die Vielfalt der Arbeitsgebiete und Arbeitsmethoden der künftigen Arbeitsgruppen im Institutsneubau erforderten eine differenzierte und sehr anspruchsvolle Laborausstattung und eine überdurchschnittliche Bestückung mit Versorgungselementen. Der Baukörper besteht aus zwei parallelen Riegeln, sowie deren Verbindung durch ein Atrium, sodass nahezu alle Räume mit Tageslichtbezug ausgestattet sind. In südlicher Richtung besteht die gewünschte Erweiterbarkeit des Gebäudes durch Verlängerung der Riegel. Optional besteht die Möglichkeit der Erweiterung der Nutzfläche durch Ausbau des 3. Obergeschosses von Riegel B.
Technische Besonderheiten:
vollständig biegesteif ausgebildetes Untergeschoss in Verbindung mit einer 75 cm starken Stahlbetonbodenplatte, hohe Deckenspannweiten in Verbindung mit den außergewöhnlichen schwingungstechnischen Anforderungen und Nutzerforderung von 7,5 KN/m² Nutzlast für Labore: dadurch Deckenstärken von tlw. 40 cm, Errichtung eines Erdwärmetauschers zur Sicherung eines nachhaltigen Energiekonzeptes.
06/2010 – 12/2012