

| Bauwerksart: Universitäts-Klinik, Lehre und Forschung |
zuständiges
Bauamt: Staatsbauamt Gera |
| Nutzfläche: 1. BA 30.100 m² 2. BA Teil A1 6.700 m² 2. BA Teil A2 3.600 m² 2. BA Teil B |
Gesamtbaukosten: 1. BA 155,9 Mio. 2. BA Teil A1 33,7 Mio. 2. BA Teil A2 18,9 Mio. |
Baubeschreibung:
Das Neubauvorhaben in Jena-Lobeda ist für die
Entwicklung des Klinikums der FSU Jena von herausragender Bedeutung. Die
Überwindung der bisherigen räumlichen Zersplitterung wird mit der
Umsetzung der Ziel- und Gesamtplanung des Klinikums Jena beseitigt. Nach
Fertigstellung des Klinikums sollen bis auf das Vorklinikum, die Theoretischen
Institute und die Psychiatrie alle Bereiche in Lobeda konzentriert werden.
Dadurch werden durch gemeinsame Nutzung von Laboren und OP-Sälen
Synergieeffekte möglich.
Die räumlichen Bedingungen für
Forschung, Lehre und Krankenversorgung werden durchgreifend modernisiert. Nach
Abschluss des städtebaulichen Ideenwettbewerbs im November 1995 wurde im
Jahr 1996 der international ausgeschriebenen Architektenwettbewerbes unter den
prämierten 12 Wettbewerbsteilnehmern durchgeführt. Der Thüringer
Architekt, Dr. Worschech, hat zusammen mit dem Partnerbüro, Medplan aus
Oslo, als Sieger eine städtebaulich einfühlsame und funktionell sehr
gute Lösung entwickelt. Es wurde ein Klinikum entworfen, das die
Funktionen an einer Magistrale anordnet, die Bettenhäuser im Übergang
zur Landschaft und die Untersuchungs- und Behandlungsbereiche zur Stadt zu. An
der Erlanger Allee werden ein Forschungs- sowie ein zentrales Laborgebäude
errichtet.
Im Jahre 2000 wurde mit der 1. Ausbaustufe begonnen. Das
Klinikum wird nach neuesten Erkenntnissen geplant und mit modernsten
technologischen Einrichtungen ausgestattet, um eine wirtschaftlichere
Betreibung zu ermöglichen.
Die feierliche Übergabe erfolgte am 1.
Juni 2004.

Forschungsgebäude Ostseite