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L 1093 Ortsumgehung Blankenberg
| Bauherr: | Freistaat Thüringen Dieses Vorhaben wird von der EU gefördert. |
| Entwurfsaufsteller: | Straßenbauamt Ostthüringen |
| Entwurfsbearbeiter: | STRAKO GmbH, Franz-Mehring-Straße 24, 07545 Gera |
| Baudurchführung: | Teilabschnitt 1: Strassing-Limes, Bau GmbH Erfurt Teilabschnitt 2: EUROVIA Verkehrsbau Union GmbH, Niederlassung Schmölln |
| Baulänge: | 3,2 km |
| Fahrbahnbreite: | 6,50 bis 10,50 m |
| Anzahl der Brücken: | 1 Stück, Lichte Weite von 23 m |
| Bauzeit: | Oktober 2003 - Juni 2006 |
| Verkehrsfreigabe: | Juli 2006 |
| Gesamtkosten: | ca 4,82 Mio €, davon 50 % EFRE Fördermittel |
Beschreibung der Baumaßnahme:
Die Landesstraße L 1093 schließt die Gemeinden Birkenhügel, Pottiga, Blankenberg und Blankenstein an die Bundesstraße B 90 an. Sie stellt die Verbindung zur Autobahn A 9 Nürnberg-Berlin über die Anschlussstelle Lobenstein dar. Mit der Umgestaltung der Zellstoff- und Papierfabrik Rosenthal in Blankenstein sind die Zuliefer- und Abtransporte erheblich gestiegen. Im Zuge des wirtschaftlichen Aufschwungs haben sich in der Region Lobenstein/Ebersdorf weitere Industriebetriebe der Holzaufbereitung und Holzverarbeitung angesiedelt. Die wirtschaftliche Verflechtung der Industrieansiedlungen erfordern eine effektive Transportabwicklung. Gegenwärtig wird die L 1093 zwischen Birkenhügel und Blankenberg täglich von 700 Fahrzeugen des Schwerverkehrs befahren. Für das Jahr 2015 sind 1400 prognostiziert. Das wird einem Anteil von 42,4 % am Gesamtverkehrsaufkommen entsprechen.
Das historisch gewachsene Straßennetz lässt eine effiziente Verkehrsabwicklung nicht zu. Die vorhandene L 1093 besitzt den Charakter einer Bergstraße mit engen Kurvenradien, Längsneigungen bis zu 8 % und Fahrbahnbreiten von ca. 5,20 m. Der Begegnungsfall LKW/PKW kann zum Teil nicht abgesichert werden. Die Einwohner der Gemeinde Blankenberg werden schon heute überdurchschnittlich durch den Verkehr belastet.
Zur Verbesserung der beschriebenen Situation ist der Bau der Ortsumgehung Blankenberg notwendig.
Für die Trassierung der Neubaustrecke wurde in der Entwurfsphase eine Geschwindigkeit von 80 km/h festgelegt. Zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit und der angestrebten Verkehrsqualität ist die Anlage eines Zusatzfahrstreifens von 1,3 km Länge erforderlich. Er beginnt am Knoten Holzplatz/Deponie und führt in Richtung Birkenhügel.
Fotos von der Verkehrsfreigabe