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Die Thüringer Polizei hat in der Nacht vom Samstag auf Sonntag in Weimar ein Konzert mit etwa 60 aus Thüringen, Sachsen und Bayern angereisten Teilnehmern aus der rechtsextremen Szene aufgelöst. Die Veranstaltung hatte in der Gaststätte einer Kleingartenanlage begonnen. Nachdem die Polizei darüber informiert worden war, wurden polizeiliche Unterstützungskräfte herangeführt und das Konzert durch die Polizei beendet.
„Die Auflösung dieses Konzerts, das zwar nicht in der Skinheadszene, aber dennoch im rechtsextremen Bereich angesiedelt war, zeigt, dass die Thüringer Polizei konsequent alle Erscheinungsformen des politischen Extremismus bekämpft“, betonte Innenminister Manfred Scherer in einer Stellungnahme zu dem Einsatz. Die Auflösung von rechtsextremen Musikveranstaltungen habe dabei besondere Bedeutung, da diese sowohl der Beschaffung von Geldmitteln als auch der Nachwuchsgewinnung dienten, erklärte Scherer.