
Seit 1996 wird der Thüringentag alljährlich in einer anderen Stadt des Freistaats veranstaltet. Im Mittelpunkt des zumeist verlängerten Festwochenendes stehen die Verbände und Vereine Thüringens, die einer breiten Öffentlichkeit zeigen wollen, wo und wie sie sich für ihre Mitbürger engagieren und was sie dabei zu leisten imstande sind. Durch die Gestaltung und Organisation von Ausstellungen, Workshops, Diskussionsrunden oder Infoständen – aber auch bei sportlichen Wettkämpfen, künstlerischen Auftritten sowie vor allem beim großen Festumzug zeigen sie alle, wie facettenreich die thüringische Vereinslandschaft ist.
Neben den Vereinen und Verbänden präsentieren sich alljährlich beim Thüringentag aber auch andere Mitwirkende: Künstler, die Politik, die Wirtschaft, die Kirchen oder die Medien.
Jede Thüringer Stadt kann sich bei der Landesregierung um die Ausrichtung des Thüringentages bewerben. Für einen Zuschlag sind neben regionalen und politischen Aspekten auch lokale Gegebenheiten (Plätze, Ausstellungsräume, Parkmöglichkeiten etc.) von Relevanz. Außerdem erhöhen sich die Chancen einer Stadt in die engere Auswahl zu gelangen, wenn sich Synergieeffekte bieten – zum Beispiel durch eine Verbindung des Thüringentages mit Jubiläen, Stadtfesten u.ä.
Die Haushaltsmittel für das Landesfest sind stark begrenzt, so dass für die Ausrichterstadt nur ein geringer Unkosten-Zuschuss des Landes geleistet werden kann. Sowohl das Land als auch die Stadt sind bei jedem Thüringentag auf die Mithilfe von Sponsoren und zahlreichen ehrenamtlichen Helfern angewiesen.
Ansprechpartner ist das Organisationsteam der Thüringer Staatskanzlei:
Sabine Klein 0361 37 92 460
Thüringer Staatskanzlei
Regierungsstraße 73
99084 Erfurt
E-Mail:
sabine.klein{at}tsk.thueringen{punkt}de
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| "American Day" zum 7. Thüringentag 2002 in Sonneberg: Das Konzert des Unites States Army Europe Soldiers´ Chorus aus Schwetzingen und der Big Band der 1. US-Infantriedivision aus Bamberg. |