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Einheitspreis in der Kategorie „Lebenswelten“

Einheitspreis
Berthold Dücker, Ministerpräsident Dieter Althaus, Manuel, Andreas und Elke Erhard (v.l.)

Ministerpräsident Dieter Althaus hielt die Laudatio für den Einheitspreis der Bundeszentrale für politische Bildung in der Kategorie „Lebenswelten“.
Der Preis ging an den Verein Gedenkstätte Point Alpha e.V., für den der Vorsitzende des Trägervereins Berthold Dücker als Vorsitzender den Preis entgegen nahm, und an die Familie Erhard.

In der Begründung für die Auszeichnungen heiß es:

Der ehemalige Stützpunkt der Amerikaner Point Alpha liegt zwischen dem hessischen Rasdorf und dem thüringischen Geisa und konnte dank der gemeinsamen Initiative von Bürgern aus Rasdorf und Geisa unter Denkmalschutz gestellt und als Mahn-, Gedenk- und Begegnungsstätte ausgebaut werden. Nach der aufwendigen Instandsetzung bietet die Gedenkstätte nun eine Dauerausstellung sowie Wanderausstellung zu politischen, militärischen, sozialen und kulturellen Aspekten der deutschen Einheit. Regelmäßig ist die Gedenkstätte Ort von Großveranstaltungen, insbesondere an Gedenktagen wie dem 17. Juni und dem 13. August, aber auch Theaterprojekte und Jugendbegegnungen finden dort statt. Das Projekt „Point Alpha“ macht das Zusammenwachsen zweier ehemaliger Grenzgemeinden durch das gemeinschaftliche Engagement für ein gemeinsames Anliegen erlebbar.

Familie Erhard
Seit 1989 Initiator und Praktiker zahlreicher Projekte zur aktiven Mitgestaltung der deutschen Einheit.

Seit Dezember 1989 ist Familie Erhard Initiator und Praktiker zahlreicher Projekte aus fast allen Lebensbereichen. Die Zielsetzung dabei lautet immer: das Zusammenführen der Menschen und Regionen in den Alt- und Neubundesländern, die wertneutrale Vermittlung des historischen Erbes und die Sensibilisierung der Menschen für das Gemeinschaftswerk „Deutsche Einheit“. Die aktive Mitgestaltung dieser ist für die Familie Erhard längst Lebensberufung geworden. Die zahlreichen Projekte in Auswahl seit 1989 sprechen dabei für sich: Initiierung von innerdeutschen Städtepartnerschaften (noch vor Mauerfall), das deutsch-deutsche Freilandmuseum im ehem. Grenzabschnitt 44 (seit 2001), Mahnmal deutsch-deutscher Geschichte bei Behrungen (seit 1999), Erlebnisstraße der deutschen Einheit/Straße der Mahnung und des Gedenkens (seit 2001). Träger sämtlicher Projekte ist das deutsche Kuratorium e.V.

Quelle: Triad culture media environment