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Beginnend mit dem Berichtsjahr 2006 finden Sie an dieser Stelle statistische Kerndaten zur Arbeit des Staatsarchivs Rudolstadt.
Jahresstatistik 2011
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Jahresstatistik 2010
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Jahresstatistik 2009
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Jahresstatistik 2008
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Jahresstatistik 2007
42905 Bytes
Jahresstatistik 2006
50358 Bytes
Der Bestand "Hofmarschallamt Rudolstadt" wird voraussichtlich ab April 2013 verfilmt und steht deshalb bis zum Jahresende 2013 für die Benutzung nicht zur Verfügung. Es können in dieser Zeit auch keine Anfragen bearbeitet werden, die sich auf diesen Bestand beziehen.
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Nach mehrjähriger Arbeit legt das Staatsarchiv Rudolstadt im Juni 2012 eine neue Beständeübersicht in gedruckter Form vor. Sie löst die im Jahr 1964 herausgegebene Übersicht ab, seit deren Erscheinen sich der Umfang der im Staatsarchiv Rudolstadt verwahrten Unterlagen mehr als verdoppelt hat.
Das Buch kann zu einem Preis von 20,00 € (bei Postversand zzgl. 4,10 Versandkosten) über das Thüringische Staatsarchiv Rudolstadt (Schloss Heidecksburg, 07407 Rudolstadt; rudolstadt{at}staatsarchive.thueringen{punkt}de) bezogen werden.
Übersicht über die Bestände des Thüringischen Staatsarchivs Rudolstadt. Bearbeitet von Katrin Beger, Frank Esche, Erdmute Geidel, Uwe Grandke, Dieter Marek, Barbara Müller und Andrea Steinbrücker. Redaktion: Uwe Grandke (Veröffentlichungen aus Thüringischen Staatsarchiven, Band 11). Verlag VOPELIUS Jena 2012. – 480 Seiten mit 6 farbigen Karten und 16 Abbildungen. – ISBN 978-3-939718-62-8.
Die "Auswanderer-Kartei": Jetzt auch digital verfügbar
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Zahlreiche Anfragen aus dem In- und Ausland an das Staatsarchiv Rudolstadt zeigen, dass familiengeschichtliche Forschungen Konjunktur haben. Besonders in den USA, Brasilien und einigen lateinamerikanischen Staaten gehen viele deutschstämmige Einwohner auf die Suche nach ihren Wurzeln in der „alten Heimat“. Für derartige Recherchen bietet das Thüringische Staatsarchiv Rudolstadt mit der im Internet publizierten Auswanderer-Datenbank einen neuen und kostenlosen Service an.
In jahrzehntelanger Fleißarbeit hat der Rudolstädter Archivar Rudolf Ruhe (1913-1978) auf ca. 6.500 maschinengeschriebenen Karteikarten biografische Daten über Auswanderer aus den beiden thüringischen Kleinstaaten Schwarzburg-Rudolstadt und Schwarzburg-Sondershausen für die Jahre 1834 bis 1914 zusammengetragen. Hierfür wertete Ruhe alle einschlägigen Verwaltungsakten und Zeitungen aus, darunter auch die in Rudolstadt zwischen 1846 und 1871 verlegte „Allgemeine Auswanderungszeitung“, die zahlreiche Erfahrungsberichte von Ausgewanderten veröffentlichte.
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Den Anstoß zu dieser Publikation gab ein archivalischer Zufallsfund durch den früheren Direktor des Thüringischen Staatsarchivs Rudolstadt, Dr. Peter Langhof, und den Archivbenutzer Jochen Lengemann: In den Akten des Staatsarchivs Rudolstadt stießen sie auf eine geheime Mitschrift des im Jahre 1896 im sachsen-meiningischen Saalfeld abgehaltenen Parteitags der Sozialdemokraten des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt. Nachfolgende Recherchen führten zu den behördlichen Mitschriften der SPD-Landesparteitage von 1899, 1903 und 1904, die auf dem Gebiet des Fürstentums selbst – in Rudolstadt, Unterweißbach und Meuselbach – abgehalten wurden. Ihre Edition steht im Mittelpunkt dieses Bandes.
Partitur der Mozart-Oper "Figaros Hochzeit" (Hofkapelle Sonders-hausen [Notenbestand], Nr. 301)
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Der Katalog des im Staatsarchiv Rudolstadt überlieferten Musikalienbestandes der Hofkapelle Sondershausen ist kürzlich fertig gestellt worden und kann nun auch in einer Online-Version eingesehen werden. Er wurde im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG getragenen Verzeichnungsprojektes „Der historische Notenbestand der Hofkapelle Sondershausen“ von Dr. Axel Schröter (Thüringisches Landesmusikarchiv/Archiv der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar) in Kooperation mit dem Staatsarchiv Rudolstadt und dem Internationalen Quellenlexikon RISM (Frankfurt/Dresden) angefertigt. Weitere Musikalien des insgesamt weitaus umfangreicheren Hofkapellenbestandes befinden sich im Schlossmuseum Sondershausen, im Lohorchesterarchiv Sondershausen sowie im Thüringischen Landesmusikarchiv/Archiv der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar. Die Aufarbeitung derselben befindet sich in Vorbereitung, so dass dank der Förderung durch die DFG der Gesamtbestand dieser disparat überlieferten Musikalien erstmalig in Gänze der Öffentlichkeit nutzbar gemacht wird. Neben der vorliegenden Katalogversion als PDF-Datei werden die Daten ab Dezember 2009 in modifizierter Form (unter anderem ausgestattet mit Notenincipits und gezielten Suchfunktionen) auch über die Quellendatenbank von RISM zugänglich sein.
Die Hofkapelle Sondershausen mit ihrer Musikaliensammlung hat einen besonderen Stellenwert, weil ihr eine nicht hoch genug einzuschätzende Bedeutung für die Infrastruktur der musikalischen Institutionen im Thüringen des 19. Jahrhunderts zukommt und sie die Tradition der historisch einmaligen Thüringer Orchesterlandschaft in einem hohen Maß zu dokumentieren vermag, was gerade in Weimar, dem thüringischen Musikzentrum schlechthin, aufgrund der zahlreichen Brandverluste (Schlossbrand 1774, Theaterbrand 1825, Brand der Anna Amalia Bibliothek 2004) nur noch bedingt möglich ist.
Zum Online-Katalog (Archivportal Thüringen)
Mit der "Zweiten Verordnung zur Änderung der Thüringer Verwaltungskostenordnung für den Geschäftsbereich des Kultusministeriums" vom 10. November 2008 wurden die Gebühren und Auslagen für mehrere Dienstleistungen des Staatsarchivs (u. a. für Reproduktionen) geändert. Den Benutzerinnen und Benutzern des Archivs wird deshalb empfohlen, sich vor einer Bestellung von Reproduktionen über diese neuen Kostensätze zu informieren.
Die Verwaltungskostenordnung kann im Lesesaal des Archivs oder über den nachfolgenden Link eingesehen werden:
Zur Verwaltungskostenordnung (Kostenverzeichnis)
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Die Marburger Forschungsstelle für Personalschriften hat mit dem „Katalog der Leichenpredigten und sonstiger Trauerschriften im Thüringischen Staatsarchiv Rudolstadt“ den dritten Band ihres Thüringen-Projekts vorgelegt. Mit seinen 1401 Einträgen ist er ein reichhaltiger personengeschichtlicher Quellenfundus, aber auch ein wichtiges Findhilfsmittel für die Bestände des Staatsarchivs Rudolstadt. Der Katalog kann im Lesesaal des Staatsarchivs Rudolstadt benutzt werden.
Rudolf Lenz (Bearb.), Eva-Maria Dickhaut (Bearb.), Jael Dörfer (Bearb.), Birthe zur Nieden (Bearb.), Jörg Witzel (Bearb.):
Katalog der Leichenpredigten und sonstiger Trauerschriften im Thüringischen Staatsarchiv Rudolstadt (Marburger Personalschriften-Forschungen, Band 45), 1. Auflage, Franz Steiner Verlag Stuttgart 2008.
XIII, 668 S. Kartoniert. € 54,00 / € (A) 55,60 / sFr 91,80 - ISBN 978-3-515-09206-7
Auf Initiative des VdA - Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e. V. findet im Jahr 2008 wieder ein bundesweiter „Tag der Archive“ statt. Das Thüringische Staatsarchiv Rudolstadt sowie das Stadtarchiv und die Historische Bibliothek der Stadt Rudolstadt führen diese Veranstaltung am Sonntag, dem 18. Mai 2008 durch.
Der „Tag der Archive“ im Jahr 2008 widmet sich dem Thema „Heimat und Fremde“. Durch die Präsentation ausgewählter Archivalien, eine Ausstellung zu historischer Reiseliteratur sowie eine Filmvorführung soll ein Schlaglicht darauf geworfen werden, in welcher Vielfalt sich das Thema der „Fremde“ in der Überlieferung der Archive und Bibliotheken widerspiegelt: Die Fremde als Sehnsuchtsziel des Reisenden bis hin zur neuen Lebensstation von Emigranten, die ihre Heimat aus vielfältigen Zwängen heraus verlassen mussten.
Auf Schloss Heidecksburg finden parallel zum „Tag der Archive“ die Veranstaltungen des Landesmuseums Heidecksburg zum „Internationalen Museumstag“ statt.
Zum Programm des "Tages der Archive" am 18. Mai 2008 in Rudolstadt
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Karl Dietz (1890-1964), Mitbegründer und langjähriger Chef des Greifenverlages (Aufnahme: Foto-Lösche, Rudolstadt)
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Zum Online-Findbuch (260 Seiten)
Das Findbuch zum persönlichen Nachlass der Schriftstellerin Inge von Wangenheim (1912 – 1993) liegt nun auch in einer Online-Version vor. Besonders der in diesem Bestand enthaltene Briefwechsel erlaubt einen reflektierten Einblick in den Alltag und den Kulturbetrieb der DDR. Inge von Wangenheim lebte von 1961 bis 1974 in Rudolstadt; im hier ansässigen Greifenverlag erschien auch der größte Teil ihrer Bücher. Aus dieser Verbundenheit mit Rudolstadt heraus übereignete die Schriftstellerin ihren persönlichen Nachlass dem Thüringischen Staatsarchiv Rudolstadt, während ihr schriftstellerischer Nachlass heute in der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena überliefert ist.
Zum Online-Findbuch (33 Seiten)
(PDF-Datei zum Download - Größe: 172685 Byte)
Die vom Thüringischen Staatsarchiv Rudolstadt herausgegebenen Informationshefte Nr. 3 (Abkürzungen aus DDR-Beständen, 1998) und Nr. 7 (Münzen, Maße und Gewichte in Thüringen, 2. Auflage 1998) stehen nunmehr auf der Homepage des Staatsarchivs unter der Rubrik "Veröffentlichungen" (dort "Online-Publikationen") im PDF-Format zum Download zur Verfügung. Das Informationsheft Nr. 7 ist bereits seit langem vergriffen und deshalb nur noch in der Online-Version erhältlich.
Ab 1. August 2006 ändert das Staatsarchiv Rudolstadt seine Öffnungszeiten wie folgt:
Montag 8.00 - 16.00 Uhr
Dienstag 8.00 - 18.00 Uhr
Mittwoch 8.00 - 18.00 Uhr
Donnerstag 8.00 - 16.00 Uhr
Freitag geschlossen.
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| EIN ARCHIV. Objekt zum "Tag der Archive 2006" von Sylvia Bohlen (Kunstwerkstatt Rudolstadt) |
Auf Initiative des VdA - Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e. V. wurde in diesem Jahr wieder ein deutschlandweiter „Tag der Archive“ durchgeführt. Wie schon 2004 hat das Thüringische Staatsarchiv Rudolstadt diese Veranstaltung in die Rudolstädter KulTourNacht eingebunden, die am 13. Mai 2006 stattfand. Jenseits der üblichen Magazinbegehungen und Zimelienschauen wollte das Archiv einen ganz speziellen Akzent setzen: In einem gemeinsamen Projekt mit der Kunstwerkstatt Rudolstadt wurde ausgelotet, ob die häufig als staubtrockene Verliese unterschätzten Archive auch als Objekt künstlerischer Inspiration dienen können. Denn wer seinen Blick für längere Zeit auf den in schier endlosen Regalreihen verstauten Akten ruhen lässt, wird wohl unweigerlich zum Nachdenken über die Vergangenheit an sich, die Endlichkeit des eigenen Seins und die Spuren angeregt, die ein Menschenleben in den Textmassen der Bürokratie hinterlässt.
Aus der Konfrontation von künstlerischer Freiheit und den Regeln des bürokratischen Geschäftsganges ist eine gelungene Symbiose in Form von 20 Kunstwerken erwachsen, von denen die nachfolgende Bildergalerie leider nur einen kleinen Ausschnitt vermitteln kann. So entdeckte eine Skulptur aus keramischen Objekten (Sylvia Bohlen) das Wesen eines Archivs in zwischen Aktendeckeln gepressten Seelen. „Der Flügelschlag eines Schmetterlings im Archiv kann einen Wirbelsturm unter Historikern auslösen!“ – das Motto einer Installation namens „Chaostheorie“ (Sabine Bujack-Biedermann). Schon einmal darüber nachgedacht? In mehr oder weniger tiefes Nachdenken angesichts solch origineller Thesen waren jedenfalls die annähernd 170 Besucher versunken, die sich auf das Angebot dieses Projekts am Abend des 13. Mai eingelassen hatten.
An dieser Stelle sei der Kunstwerkstatt Rudolstadt und ihrer überaus engagierten Leiterin Johanna Fischer für die produktive und menschlich erfrischende Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv gedankt. Selbstverständlich werden die Ergebnisse dieses Archivprojekts sorgsam archiviert und stehen auf Anfrage bei der Kunstwerkstatt Rudolstadt (Link siehe unten) auch anderen Archiven und interessierten Einrichtungen für Ausstellungszwecke zur Verfügung.
Homepage der Kunstwerkstatt Rudolstadt
Hier finden Sie weitere Informationen über das Projekt zum "Tag der Archive" 2006 sowie andere Aktivitäten der Kunstwerkstatt Rudolstadt.
Im Februar 2004 übergab Herr Tilo Wetzel (Gera) dem Staatsarchiv Rudolstadt eine Sammlung von Unterlagen aus seiner beruflichen und parteipolitischen Tätigkeit in der Umbruchszeit 1989/90. Sie dokumentieren den Aufbau der SDP/SPD in der DDR (insbesondere in Ostthüringen/Gera), die Tätigkeit des Rates des Bezirkes bzw. der Bezirksverwaltungsbehörde Gera, des „Runden Tischs“ in Gera sowie des Politisch-Beratenden Ausschusses zur Bildung des Landes Thüringen. Der „Persönliche Bestand Tilo Wetzel“ umfasst nach einer intensiven Ordnung und Verzeichnung insgesamt 42 Akteneinheiten. Das Anfang 2006 erarbeitete Findbuch wird auch in einer Online-Version (PDF-Format) angeboten.
Zum Online-Findbuch (11 Seiten)
(PDF-Datei zum Download - Größe: 52736 Byte)
Die unter der Rubrik "Online-Findbücher" veröffentlichten Findmittel werden künftig durch Ausstattung mit der Navigationsfunktion des Acrobat-Readers komfortabler benutzbar sein. Zu diesem Zweck muss in der linken Spalte des Acrobat-Readers der Reiter "Lesezeichen" aktiviert werden (siehe Abbildung unten), worauf die Systematik des Bestandes sichtbar wird. Nach dem Anklicken einer Aktengruppe wird diese im Findbuch (rechte Spalte) angezeigt.
Künftig werden alle Online-Findbücher des Staatsarchivs Rudolstadt (sowohl neue als auch bereits veröffentlichte) mit dieser Navigationsfunktion ausgestattet. Bitte informieren Sie sich über den aktuellen Stand der Überarbeitung dieser Online-Findmittel durch den regelmäßigen Besuch unserer Website.
Im Thüringischen Staatsarchiv Rudolstadt werden im Nachlass der Fürstin Anna Luise von Schwarzburg (1871-1951) u. a. über 8000 Fotonegative und Positive verwahrt. Die Tatsache, dass die letzte Schwarzburger Fürstin zum großen Teil selbst Urheberin dieser Fotografien ist, macht die Auswertung dieses Bestandes überaus interessant und erlaubt einen facettenreichen und bisweilen intimen Einblick in das Alltagsleben eines thüringischen Adelshauses zwischen Kaiserreich, Weimarer Republik und nationalsozialistischer Herrschaft bis hin zur Zeit der Teilung Deutschlands.
Etwa 100 ausgewählte Fotografien der Jahre zwischen 1891 und 1951 werden nun erstmals in einer Ausstellung gezeigt und vermitteln das Bild von einem Leben im Spannungsfeld höfischer Repräsentationspflichten und privater Zurückgezogenheit. So zeigen die Aufnahmen Familienszenen in den privaten Wohnräumen der Schlösser in Schwarzburg, Rudolstadt und Sondershausen, vermitteln einen Eindruck von Reisen nach Neapel oder Venedig, belegen Begegnungen mit Personen der Zeitgeschichte - wie Henry van de Velde und Elisabeth Förster-Nietzsche - oder zeigen das Fürstenpaar beim Bogenschießen im Garten vor dem Kaisersaal des Schwarzburger Schlosses.
Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt des Thüringer Landesmuseums Heidecksburg, des Thüringischen Staatsarchivs Rudolstadt und des Schlossmuseums Sondershausen. Sie wird noch bis zum 5. Juni 2006 im Schlossmuseum Sondershausen gezeigt.
Weitere Informationen unter:
Schlossmuseum Sondershausen
Zur dieser Ausstellung erscheint als Katalog:
Anna Luise von Schwarzburg (1871-1951). Ein Leben in Bildern aus ihrem photographischen Nachlass. Ausgewählt und kommentiert von Doreen Winker unter Mitarbeit von Dieter Marek, Rudolstadt und Sondershausen 2005 (Broschur, 200 Seiten mit 75 ganzseitigen Abbildungen, 16,50 Euro).
Die Publikation entstand in Zusammenarbeit mit dem Schlossmuseum Sondershausen, dem Thüringischen Staatsarchiv Rudolstadt und dem Historischen Verein für Schwarzburg, Gleichen und Hohenlohe in Thüringen.
Das Buch kann auch beim Thüringischen Staatsarchiv Rudolstadt käuflich erworben werden (bei Versand zzgl. Versandkosten).
Mehr Informationen zum Buch und zum Begleitprogramm der Ausstellung
(PDF-Datei zum Download - Größe: 156552 Byte)
Die im Jahre 1943 als Beiheft 28 der "Zeitschrift des Vereins für Thüringische Geschichte und Altertumskunde" erschienene "Geschichte der Behördenorganisation in Schwarzburg-Sondershausen" von Hans Eberhardt ist bereits seit langem vergriffen. Für landesgeschichtliche Forschungen zu diesem thüringischen Kleinstaat stellt sie allerdings nach wie vor ein unverzichtbares Hilfsmittel dar. Aus diesem Grund hat das Staatsarchiv Rudolstadt diese verdienstvolle Arbeit als Online-Publikation im Jahre 2005 neu herausgegeben.
Zur Online-Veröffentlichung "Die Geschichte der Behördenorganisation in Schwarzburg-Sondershausen" (Umfang: 108 Seiten)
(PDF-Datei zum Download - Größe: 1021383 Byte)
Vom 3. Januar bis zum 15. September 2005 hat das Staatsarchiv Rudolstadt eine Benutzerumfrage durchgeführt. Von den 327 Benutzerinnen und Benutzern, die das Archiv in diesem Zeitraum besucht haben, gaben 110 Personen einen (anonym) ausgefüllten Fragebogen ab. Dies entspricht einer Teilnahmequote von über 30 Prozent.
Trotz eines überwiegend positiven Umfrageergebnisses wurden einige Ansatzpunkte aufgezeigt, um die Qualität unserer Dienstleistungen für die Öffentlichkeit noch zu verbessern. Manche dieser Vorschläge werden sich kurzfristig realisieren lassen, andere wiederum stoßen derzeit leider noch an personelle und finanzielle Grenzen.
Ich möchte an dieser Stelle allen Besucherinnen und Besuchern unseres Hauses herzlich danken, die sich die Zeit für eine Meinungsäußerung zur Arbeit des Archivs genommen haben. Zur ausführlichen Auswertung der Benutzerumfrage gelangen Sie über den nachfolgenden Link.
Dieter Marek
Direktor
Zur ausführlichen Auswertung der Benutzerumfrage (Word-Format)
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Bedeutsamkeit über die engen Grenzen ihrer kleinstaatlichen Territorien hinaus konnten nur wenige Persönlichkeiten aus dem Hause der Schwarzburger beanspruchen. Zwar ragen viele der baulichen und kulturellen Hinterlassenschaften der Grafen und Fürsten beider Schwarzburger Linien als schützenswertes Erbe in unsere Gegenwart hinein, doch in den historischen Annalen der großen Politik wird man die Namen und Taten ihrer Schöpfer meist vergeblich suchen. Umso deutlicher hebt sich Graf Günther XLI. als Gegenstand der vorliegenden Publikation vor diesem Hintergrund ab. Als Heerführer in den Diensten Kaiser Karls V. und des Königs Philipp II. agierte er an Brennpunkten deutscher und europäischer Geschichte des 16. Jahrhunderts; seine Ehe mit der Schwester des Prinzen Wilhelm von Oranien brachte die familiäre Verankerung in einem namhaften europäischen Herrschergeschlecht mit sich. Doch ist das Wirken von Günther XLI. fernab seiner Schwarzburger Stammlande, in denen er ab 1552 gemeinsam mit seinen Brüdern die Regierung ausübte, nicht losgelöst von eigenen dynastischen Interessen zu betrachten. Im Einsatz für die Reichsgewalt, in welchem er sich den Beinamen "Der Streitbare" ("bellicosus") erwarb, sicherte er mit diplomatischem Geschick zugleich die Reichsstandschaft der Schwarzburger gegenüber wettinischen Begehrlichkeiten. Diese Persönlichkeit in ihrem weit gefassten Wirkungskreis aus der archivalischen Überlieferung heraus lebendig werden zu lassen, ist das Anliegen dieser Quellenedition. Aus einer Veröffentlichung des Thüringischen Staatsarchivs Rudolstadt und des Historischen Vereins für Schwarzburg, Gleichen und Hohenlohe in Thüringen ist im Zuge ihrer Realisierung ein Projekt geworden, in dem das Zusammenwachsen Europas einen konkreten und greifbaren Niederschlag gefunden hat. Es sei daher an dieser Stelle zuerst den Kolleginnen und Kollegen in den verschiedenen Archiven Spaniens, Belgiens, der Niederlande und Österreichs gedankt, deren Kooperationsbereitschaft zum Zustandekommen dieses Bandes maßgeblich beigetragen hat. Besondere Würdigung verdienen die spanischen Kollegen José Luis Rodríguez de Diego (Director del Archivo General de Simancas) und Eduardo Pedruelo Martín (Director del Archivo de la Real Chancillería de Valladolid), die über die Bereitstellung von Dokumenten hinaus auch deren editorische Bearbeitung übernommen haben.
Der Quellenband soll weiter gehende Untersuchungen zum Herrschergeschlecht der Schwarzburger anregen und als Initialzündung dienen, mit einer fundierten Biografie von Günther XLI. einem Desiderat abzuhelfen, von dessen wissenschaftlicher Bewältigung ganz gewiss nicht nur die Thüringer Landesgeschichtsforschung profitieren würde.
Günther XLI. Graf von Schwarzburg in Diensten Karls V. und Philipps II. in den Niederlanden (1550) 1551-1559 (1583). Briefe, Berichte und andere Dokumente aus den Jahren 1550-1583. Edition. Bearbeitet von Jens Beger, Eduardo Pedruelo Martín, José Luis Rodríguez de Diego, Joachim Emig und Jochen Lengemann. Projektkoordination: Jochen Lengemann. Veröffentlichung des Thüringischen Staatsarchivs Rudolstadt. Zugleich: Veröffentlichungen des Historischen Vereins für Schwarzburg, Gleichen und Hohenlohe in Thüringen Nr. 1. HAIN-Verlag Weimar und Jena 2004 (776 Seiten; ISBN 3-89807-056-5; ISSN 1611-9215, Preis: 25,80 € - Zu beziehen über den Buchhandel)
Als Band 5 der Reihe "Repertorien des Thüringischen Staatsarchivs Rudolstadt" ist der Titel "Zur Kirchenmusik Georg Gebels (1709-1753). Ein Verzeichnis der in Rudolstadt vollendeten Werke" erschienen. Dieses Verzeichnis gibt erstmals einen detaillierten und vollständigen Überblick über die erhaltenen kirchenmusikalischen Kompositionen Georg Gebels (1709 – 1753). Besonderer Wert wurde auf die Vermittlung eines Eindrucks seiner Musik gelegt. So sind sämtliche Werke und Werkteile mit Incipits ausgewiesen. Auch wurde zur Veranschaulichung des Gebelschen Kompositionsstils exemplarisch der komplette erste Teil der Kantate "Frommer Gott, voll reiner Triebe" zu Estomihi (1748) in Partitur gesetzt. Die Publikation soll als Impuls verstanden werden und auf bislang von der Forschung kaum beachtete Werke aufmerksam machen, die wohl nicht unerhebliche Mosaiksteine zur Kantatengeschichte im deutschsprachigen Raum Mitte des 18. Jahrhunderts bilden.
Zur Kirchenmusik Georg Gebels (1709-1753). Ein Verzeichnis der in Rudolstadt vollendeten Werke. Erstellt, redigiert und mit einer Einleitung versehen von Axel Schröter. Peter Lang - Europäischer Verlag der Wissenschaften 2002 (ISBN3-631-50435-7, Preis 46,80 €. - Zu beziehen über den Buchhandel)