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Polizeiinspektion Zentrale Dienste Jena
Polizeiinspektion Zentrale Dienste Jena
Am Anger 30
07743 Jena
Telefon: 03641/810
Telefax: 03641/81599
Herzlich Willkommen in der Polizeiinspektion Zentrale Dienste (PIZD) Jena,
die Polizeiinspektion Zentrale Dienste Jena ist der Polizeidirektion Jena zugeordnet. Sie ist untergliedert in folgende Einheiten:
- dem Einsatzzug
- der Hundestaffel und
- der Zivilen Einsatzgruppe.
Erster Polizeihauptkommissar Jürgen Westphal
Leiter der Polizeiinspektion Zentrale Dienste
Der Einsatzzug der Polizeiinspektion Jena
Der Einsatzzug der PI ZD Jena ist die geschlossene Einheit der Polizeidirektion Jena.
Seine Aufgaben bestehen darin, die Gebietsinspektionen der Polizeidirektion im allgemeinen Dienstgeschäft zu unterstützen.
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Einsatzbeamte des Einsatzzuges
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Außerdem kommt der Einsatzzug bei Demonstrationslagen, Großveranstaltungen (z.B. bei Fußballspielen, Volksfesten usw.) und Vermisstenfällen -auch überregional in ganz Thüringen- zum Einsatz.
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Einsatz der Polizeiinspektion Zentrale Dienste Jena bei einem Fußballspiel im Jenaer Stadion.
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Die Hundestaffel
In der Diensthundestaffel der Polizeidirektion Jena werden
- Fährtenhunde,
- Rauschgiftspürhunde,
- Sprengstoffspürhunde und
- Brandmittelspürhunde
vorgehalten.
Gleichzeitig sind die Diensthunde auch als Schutzhunde ausgebildet und einsetzbar.
Einsatzgebiete der Diensthunde
Fährtenhunde werden zur zeitnahen Suche nach Straftätern und vor allen Dingen vermissten Personen eingesetzt um diese Personen schnellstmöglich aufzufinden bzw. den Weg verfolgen zu können um weitergehende Ermittlungen darauf aufzubauen.
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Während der Ausbildung lernt der Dinsthund, seinem Hundführer aufs Wort zu gehorchen.
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Die Rauschgiftspürhunde finden in der Regel ihr Einsatzgebiet zur Unterstützung der Kriminalpolizei bei geplanten Durchsuchungen nach Betäubungsmitteln. Sie kommen aber auch ad hoc zur Unterstützung der Beamten des Wach- und Wechseldienstes zum Einsatz, wenn diese Personen festgestellt haben, bei denen der Verdacht eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz vorliegt.
Die Sprengstoffspürhunde werden oftmals in Vorbereitung der Besuche von Schutzpersonen zur Absuche von Gebäuden und Geländeabschnitten nach Spreng- und Explosivstoffen eingesetzt.
Auch sind ad hoc - Einsätze nach Bomben- bzw. Gewaltandrohungen keine Seltenheit.
Des Weiteren stehen für die Sprengstoffspürhunde auch Durchsuchungen von Wohnungen nach Waffen, Waffenteilen und Munition zur Unterstützung der Kriminalpolizei bei der Durchführung von Strafverfahren auf dem Programm.
Die Brandmittelspürhunde kommen in der Regel nach Bränden zum Einsatz wenn die Brandursache ungeklärt ist bzw. Hinweise auf Brandstiftung gegeben sind. Aber auch die Absuche von Wohnungen bzw. Sachen von Tatverdächtigen nach brandbeschleunigenden Substanzen ist möglich und wurde bereits erfolgreich angewandt.
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Nach einem Wohnhausbrand sucht der Brandmittelspürhund in den Trümmern nach dem Ausgangspunkt des Brandes.
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Die Fährtenhunde, Rauschgiftspürhunde sowie die Sprengstoffspürhunde sind in ein diensthabendes System des Freistaates Thüringen integriert. Somit wird gewährleistet, dass landesweit jederzeit ein Spezialhund der jeweiligen Spezialrichtung verfügbar ist.
Neben der jeweiligen Spezialrichtung sind die Hunde gleichzeitig als Schutzhunde einsetzbar.
Die Einsatzmöglichkeiten der Schutzhunde reichen von dem normalen Unterstützungsdienst in den einzelnen Dienststellen bis hin zu geschlossenen Einsätzen bei Sportveranstaltungen und Demonstrationslagen. Hier werden Schutzhunde in der Regel im größeren Bestand zur Trennung der unterschiedlich orientierten Personengruppen eingesetzt.
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Impressionen der Schutzhundeausbildung.
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Die Ausbildung der Diensthunde
Die Ausbildung der Diensthunde zum Schutz- und Spezialhund dauert in der Regel 18 Monate bis zwei Jahre.
Nach erfolgreicher Prüfung sind die Hunde einsatzbereit. Sie müssen jedoch ständig trainiert werden, um das Gelernte nicht zu vergessen, aber auch um auf die unzähligen Situationen der täglichen Praxis weitestgehend vorbereitet zu sein.
Die Diensthunde dürfen sich immer und überall umweltneutral verhalten, sollten nicht überaggressiv sein, müssen jedoch den Hundeführer kompromisslos gegen jede Art von Angriffen verteidigen.
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Der Schutzhund hat einen versteckten "Täter" gestellt und bellt diesen an.
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Die Aus und Fortbildung der Diensthunde nimmt einen sehr großen Teil der zur Verfügung stehenden Dienstzeit in Anspruch. Da die Fährten- und Sprengstoffspürhunde im Rahmen des Bereitschaftssystems landesweit zum Einsatz kommen und auch damit zu rechnen ist, dass im Falle des Einsatzes höchste Eile geboten ist, macht es sich unerlässlich, auch die Verlegung mit dem Hubschrauber der Polizei zu trainieren.
Wichtig ist hier dass sich der Diensthund beim Aufsitzen, während des Fluges und bei der Landung neutral verhält und vor allem unmittelbar nach der Luftverlastung unbeeindruckt und gewissenhaft arbeitet.
Auch der Einsatz von Schutzhunden bei der Verfolgung flüchtiger Straftäter aus dem Hubschrauber heraus wird natürlich trainiert.
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Ein Hundeführer übt mit seinem Diensthund den Einsatz mit dem Hubschrauber.
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Zivile Einsatzgruppe (ZEG)
Die Zivile Einsatzgruppe (ZEG) ist eine Einheit der uniformierten Polizei zur Bekämpfung von Straftaten im Schutzbereich der PolizeidirektionJena.
Sie wird in diesem Zusammenhang vorrangig zur Aufklärung und Zurückdrängung der Straßenkriminalität (u.a. Diebstahl, PKW–Einbrüche oder Graffiti-Straftaten) eingesetzt. Auch größere Einsätze wie beispielsweise Fußballeinsätze oder Demonstrationen werden durch die Kollegen der Zivilen Einsatzgruppe unterstützt.
Ihr Einsatz erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Flächen- und Fachdienststellen im Bereich der Polizeidirektion Jena.
Analog dazu wird die Zivile Einsatzgruppe auch an Kriminalitätsschwerpunkten sowie bei größeren Einsätzen (z.B. Demonstrationen) verwandt.