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Aktionstag in der Jugendverkehrsschule am 04./05.06.2009

Eroeffnung

Wieder wurde die Jugendverkehrsschule in Langewiesen zum Dreh- und Angelpunkt des Ausbildungsjahres 2008/09 im südlichen Ilm- Kreis. Vorbereitet wurden die beiden Veranstaltungen durch den Verkehrssicherheitsberater der PI Arnstadt-Ilmenau, PHM Schneider, in Zusammenarbeit mit den Helfern der örtlichen Verkehrswacht.
Seit mehreren Jahren finden hier der regionale Schülerlotsenwettbewerb sowie das Abschlussturnier im Geschicklichkeitsfahren statt. Beide Wettbewerbe sind gleichzeitig Qualifizierungsmöglichkeit für die Landesausscheide des Freistaats Thüringen.
Die Lotsen auch Verkehrshelfer genannt, reisten schon am Donnerstagnachmittag an.
Nach der offiziellen Begrüßung und Eröffnung der Veranstaltung durch den Leiter der PI Arnstadt- Ilmenau, Herrn PR Dirk Schaefer, wurden zunächst die Zelte für die Übernachtung aufgeschlagen. Der anschließende Wettbewerb unterteilte sich dann in den praktischen und theoretischen Teil. Während in der Praxis immer wieder auf das Einschätzen von Entfernungen, Geschwindigkeit und dem Bremsweg Wert gelegt wird, ist der theoretische Teil mit Fragen zur Lotsentätigkeit sowie Fragen der Allgemeinbildung gespickt. Die beiden Erstplatzierten sind dann für den Landeswettbewerb qualifiziert.
In diesem Jahr wird dieser durch die Verkehrswacht Saalfeld ausgerichtet. Durch Dominik Ehrhardt Schmiedefeld und Sandra Stecklum Ilmenau wird die Jugendverkehrsschule vertreten sein
Den Wanderpokal des Landrats gewann in diesem Jahr die Vertretung der Regelschule „Heinrich-Hertz“ und somit avanciert der Pokal wirklich zum Wanderpokal, denn die Lotsen der RS „Im Puls“ Schmiedefeld waren die stolzen Gewinner im Vorjahr.
Nach dem gemeinsamen Abendbrot der 20 Schülerlotsen und ihrer Betreuer wurden die Vorbereitungen für den kommenden Tag getroffen. Der Aufbau und Einteilung der Lotsen auf die einzelnen Stationen des Geschicklichkeitsturniers war schnell erledigt. Mit einem gewaltigen Lagerfeuer wurde dann der gemütliche Teil des Treffens eingeleitet. Besonders der Teig für das Knüppelbrot hatte es den Schülern von 13 bis 15 Jahren angetan. Lange wurde dann noch bis in den frühen Morgen in den Zelten über dies und das gesprochen.
Am Freitagmorgen sahen einige Schüler noch sehr müde aus, als der Verkehrssicherheitsberater zum Frühstück rief. Doch pünktlich nahmen alle Schüler am Frühstück teil und verschlangen die Brötchen mit Wurst, Käse und natürlich Nutella. So gerüstet wurden die Radfahrer zum Turnier in Empfang genommen.

 

Bremsweg

Pünktlich um 09.30 Uhr begann der Wettbewerb im Geschicklichkeitsfahren. In zwei Durchgängen begann es jeweils mit dem Anfahren mit Umschauen und Handzeichen geben, dem Befahren der Keilbohle. Danach wurde das Pendeltor genommen. Es folgten weiter der Spurwechsel mit dem Umsehen und Handzeichen geben, zwei Stationen wo die Spurtreue getestet wurde. Nun wurde der Kreisel mit einer Kette durchfahren und diese wieder auf einem Magneten abgelegt.

Anhalten

Anschließend ging es durch den Stangenwald und in ein festgelegtes Rechteck, wo das punktgenaue Anhalten mit dem Abstand zu einer Stange gemessen wurde. Pech hatten Alle, die einen Abwurf riskierten und hierdurch 50 Fehlerpunkte einheimsten. Die letzte Station war die Technikkontrolle, bei der 7 Mängel am Fahrrad erkannt werden sollten. Sieger/in wurde, wer die niedrigste Punktzahl hatte. Das dabei Gian Höhne (Assisischule) und Alison Möhring aus Großbreitenbach haargenau die gleiche Punktzahl erreichten ist wohl eher Zufall. Beide erhielten einen Pokal für die „Beste Radfahrerin“ und den „Besten Radfahrer“. Nun erfolgt der Landesausscheid in Erfurt, wenn es um den Titel „Bester Radfahrer/in“ des Freistaats Thüringen geht.

 

Geschicklichkeit

Wir wünschen den Gewinnern der beiden Wettbewerbe maximale Erfolge bei den Landesausscheidungen, da es für die Schülerlotsen ja auch um die Teilnahme am Bundesfinale geht.


PHM Ulrich Schneider
Verkehrssachbearbeiter der PI Arnstadt-Ilmenau

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