
Aufklärungsquote gestiegen
Erfolgreiche Arbeit leisteten die Beschäftigten der Polizeiinspektion Gotha im Jahr 2008, so der Leiter der PI Gotha, Herr Robert Schmidt, zur Vorstellung der PKS für das Jahr 2008.
Im Jahr 2008 wurden durch die Polizei Gotha 7817 Straftaten bearbeitet, das sind 536 weniger als im Jahr 2007 und bedeutet einen Rückgang von 5,6 Prozent.
Dem Landestrend folgend sind auch im Landkreis Gotha die Fallzahlen für Diebstahl im Vergleich zu 2007 um 21,9 % deutlich zurückgegangen. Mit 2304 Straftaten im Jahr 2008 wurden 648 weniger Anzeigen als 2007 bearbeitet.
Die Aufklärungsquote wurde deutlich um 3,6 % gesteigert, die im Jahr 2007 bei 61,9 % Prozent lag, im Jahr 2008 konnten 65,5 % der erfassten Straftaten aufgeklärt werden.
Die Erfolge sind auf die verstärkte polizeiliche Präsenz an den bekannten Kriminalitätsschwerpunkten, insbesondere die Intensivierung der Fußstreifen, und die sehr erfolgreiche Präventionsarbeit an Schulen und Jugendeinrichtungen zurückzuführen.
Es wurden im vergangenen Jahr 3761 Tatverdächtige ermittelt, davon sind 74 % Erwachsene. Die Anzahl der Kinder als ermittelte Tatverdächtige liegt wie bereits im Vorjahr bei 3 %. Der Anteil der Heranwachsenden liegt bei 13 % (Anstieg um 10 Prozent), der der Jugendlichen bei 10 % (Rückgang um 6 %).
Bei der Betrachtung der einzelnen Deliktsfelder ist nur bei den Vermögungs- und Fälschungsdelikten ein Anstieg zur verzeichnen: 1705 Fälle in 2008, dagegen 1223 Fälle in 2007. Alle anderen Deliktsfelder sind gleichbleibend bzw. rückläufig. Der deut-lichste Rückgang ist bei den Eigentumsdelikten um 21.9 % zu verzeichnen.
Einbrüche in Gebäude sind um die Hälfte (50,1 %), in Wohnungen gar um 62,8 % zurück gegangen. Die Anzahl der Mopeddiebstähle ist um 61,5 % gesunken. Diebstähle aus Pkw sind 26,9 % weniger zu verzeichnen.
Die Zahl der Sachbeschädigungen ist dagegen mit 1341 Fällen geringfügig gestiegen (1315 Fälle im Jahr 2007).
Die Anzahl der Rauschgiftdelikte ist mit 305 gleichbleibend im Vergleich zu 2007. Zu-rückgegangen ist dabei der Cannabisbesitz um 32 Fälle, der im Jahr 2008 bei 153 Ver-stößen liegt.
Wie im Jahr 2007 sind 65 % der Tatverdächtigen Erwachsene. 25 % sind Heranwach-sende und 10 % Jugendliche. Deutlich zurück gegangen ist die Zahl der weiblichen Tatverdächtigen. Im Gegensatz zu 2007 liegt der Anteil hier bei 11 % (35 % im Jahr 2007).
Im Auftrag
Karin Köhler