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Aktion Junge Fahrer

Aktion Junge Fahrer
Aktion „Junge Fahrer“ in der Berufsbildenden Schule für Gesundheit und Soziales in Erfurt .

Obwohl Junge Menschen zwischen 18 und 24 Jahren nur rund acht Prozent der Autofahrer stellen, sind sie durch Verkehrsunfälle überproportional gefährdet. Unzureichende Fahrpraxis und Selbstüberschätzung sorgen dafür, dass Fahranfänger deutlich mehr Unfälle produzieren als „alte Hasen“. Anfängerfehler haben viele Ursachen: Mancher beugt sich dem Druck der Gruppe, die besonders schnelles Fahren „cool“ findet und über maßvolles Fahren witzelt. Auch kindisches Imponiergehabe im Auto ist keine Seltenheit - ein Grund, weshalb regelrechte Rennen veranstaltet und andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden. Seit vielen Jahren sind die so genannten „jungen Fahrer“ daher eine zentrale Zielgruppe der Verkehrssicherheitsarbeit. Zu den vielfältigen Initiativen zählt u. a. das seit 1984 laufende Aktionsprogramm „Junge Fahrer“der Deutschen Verkehrswacht e. V. Die örtlichen Verkehrswachten führen dazu ganzjährig Veranstaltungen durch.

So hatten z. B. die Verkehrswacht Erfurt und die Verkehrspolizeiinspektion Erfurt am 22. August 2008 zur Aktion „Junge Fahrer“ in die Berufsbildende Schule für Gesundheit und Soziales in Erfurt eingeladen. 570 junge Leute waren zu diesem Aktionstag gekommen. Im Mittelpunkt des Interesses standen dabei die Praxis und Erprobung von Aktionselementen wie Fahrsimulator, Überschlagsimulator, Gurtschlitten, Seh- und Reaktionstests sowie Elemente aus dem PKW-Sicherheitstraining. Ein buntes Rahmenprogramm rundete die Angebote ab und war dazu angetan, die jungen Fahrer im Hinblick auf die speziellen Gefahren zu sensibilisiert, denen sie ausgesetzt sind und denen sie sich aussetzen.