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Maria Müller (Sportfördergruppe der Thüringer Polizei) wurde bei den deutschen Ringer-Meisterschaften in Weinheim ihrer Favoritenrolle im Finale gegen Lisa Hug gerecht und holte zum vierten Mal in Folge den Titel "Deutsche Meisterin" in der Gewichtsklasse 72 kg.
Sie sicherte sich damit das Ticket für die Europameisterschaften, die vom 29. März bis 3. April in Dortmund ausgetragen werden.
Maria Müller ist eine der größten Medaillenkandidaten des Deutschen Ringer-Bundes (DRB) für die kontinentalen Titelkämpfe auf heimischen Matten.
Zudem zählt ihre Kategorie (72 kg) zu den olympischen Gewichtsklassen, auf denen der Blickpunkt in diesem Jahr ganz besonders liegt.
Denn bei den Weltmeisterschaften in Istanbul im September werden die ersten Olympia-Tickets für London 2012 vergeben.
Den Auftakt der Weltmeisterschaft machten die Damen im Zweierbob. Im Gegensatz zum Weltcup wird der Weltmeister in vier Läufen an zwei Tagen ermittelt. Hier wurde zum ersten Mal Cathleen Martini Weltmeisterin. Sandra Kiriasis, sie gewann immerhin fünf Weltcuprennen, musste sich, wie schon bei Olympia mit Platz 4 begnügen. Ihre Anschieberin von Vancouver, Christin Senkel (SFG Winter 3) kam mit Anja Schneiderheinze-Stöckel auf den 8. Platz.
Bei den Männern wollte sich Thomas Florschütz (SFG), nach WM-Silber 2008 und 2009 sowie Olympiasilber 2010 endlich die Goldmedaille bei der Siegerehrung umhängen lassen. Dieses Mal nahm ihm aber Alexander Subkow / Russland mit vier souveränen Läufen das Gold weg. Nach vier packenden Rennen gewann er dann in der Gesamtwertung zeitgleich mit dem Zweierbob von Manuel Machata erneut die Silbermedaille.
Zu WM-Halbzeit wurde der Weltmeister im Team ermittelt. Ein Team setzt sich aus einer Skeletonfahrerin und einem Skeletonfahrer sowie je einem Zweierbob der Damen und Herren zusammen. Den einzigen Teamwettbewerb während des Weltcups gewann Deutschland in Calgary. Deutschland ging mit zwei Teams an den Start und gewann nach vier Läufen Gold und Silber. Der siegreichen Goldmannschaft "Germany 2" gehörte auch die für den PSV Meiningen startende Stephanie Schneider (SFG Winter 7) an. Sie war dieses Mal wieder die Anschieberin von Sandra Kiriasis. Komplettiert wird das Team durch Skeletonis Michi Halilovic und Marion Thees sowie die Juniorenweltmeister im Zweierbob Francisco Friedrich mit seinem Anschieber Florian Becke.
In der zweiten Woche der Weltmeisterschaften im Bobsport und Skeleton wurden noch drei WM-Titel vergeben. Erfreulich war, dass deutsche Sportler dabei sehr erfolgreich waren. Für den Skeletonwettbewerb der Herren qualifizierte sich auch der Juniorenweltmeister diesen Jahres in Park City / USA, Alexander Kröckel (SFG Winter 7). Der gebürtige Suhler schlug sich bei seiner WM-Premiere sehr eindrucksvoll, nach dem ersten Tag noch auf dem 9. Platz liegend, steigerte sich der für den BSR Rennsteig Oberhof startende am zweiten Wettkampftag auf den 8. Platz und lies dabei zahlreiche Weltcupstarter hinter sich.
v. links: A. Krökel (Skeleton), M. Arndt (Bobpilot)
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Bobsport: Francesco Friedrich siegte überraschend auf der Olympiabahn von 2002 im Zweierbob der Junioren vor Maximilian Arndt (SFG Winter 4) und Oliver Harrass (SFG Winter 1). Am Tag danach gab es die Revanche Maximilian Arndt sicherte sich den Juniorenweltmeistertitel im großen Schlitten vor Francesco Friedrich.
Beim nachfolgenden Damenrennen holte die dreifache Vize-Juniorenweltmeisterin Stefanie Szczurek (SFG Winter 3) Bronze hinter Paula Walker (GBR) und Elana Meyers (USA)