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2. Februar 2010

Lieberknecht: Eisenacher Opel-Standort hat gute Perspektive

Ministerpräsidentin und Wirtschaftsminister empfangen GM-Europachef Reilly in der Staatskanzlei

In der Thüringer Staatskanzlei hat am Dienstag (2. Februar 2010) ein Gespräch zur Zukunft des Eisenacher Opel-Standortes stattgefunden. Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und Wirtschaftsminister Matthias Machnig empfingen den Europachef von General Motors und Vorsitzenden der Geschäftsführung der Adam Opel GmbH, David Nick Reilly. Über die Ergebnisse des Gespräches informierten Lieberknecht und Reilly anschließend in der Regierungsmedienkonferenz. Ein weiteres Thema war die vollständige Digitalisierung der Thüringer Liegenschaftskarte, die Bauminister Christian Carius vorstellte.

Foto: Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und der Europachef von General Motors und Vorsitzender der Geschäftsführung der Adam Opel GmbH, David Nick Reilly
Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und der Europachef von General Motors und Vorsitzender der Geschäftsführung der Adam Opel GmbH, David Nick Reilly

Lieberknecht betonte nach dem Gespräch, daß der Thüringer Opel-Standort eine gute Perspektive habe und bis 2013/2014 neue Investitionen zu erwarten seien. Dann solle in Eisenach im Dreischicht-System gearbeitet werden. „Das sind gute Nachrichten für Thüringen“, sagte die Ministerpräsidentin.

GM-Europachef Reilly bekräftigte, daß Eisenach ein wichtiger Bestandteil der Zukunftsstrategie von Opel sei. Dort gebe es hochproduktive und hochqualifizierte Fachkräfte. Ab 2013/2014 sollten in Eisenach neue Produkte eingeführt werden. Ein Stellenabbau sei nicht geplant. Reilly dankte der Ministerpräsidentin für das konstruktive Gespräch. Er wolle die gute Zusammenarbeit mit der Thüringer Landesregierung fortsetzen.