auf den Internetseiten des Gemeinschaftsprojekts "Neues Kommunales Finanzwesen Thüringen".
Mit dem Jahreswechsel wird die Finanzwirtschaft in weiteren Kommunen in Thüringen nach den Regeln der kommunalen Doppik geführt. Neben der Stadt Leinefelde-Worbis, die bereits ihr drittes doppisches Haushaltsjahr beginnt, dem Eichsfeldkreis, der Stadt Nordhausen, der Verwaltungsgemeinschaft Ershausen-Geismar mit 11 Mitgliedsgemeinden und der Gemeinde Tabarz, die zum 1. Januar 2010 auf das neue Haushaltsrecht umgestellt haben, buchen seit dem 1. Januar 2011 die Städte Jena, Heiligenstadt, Eisenberg sowie die Verwaltungsgemeinschaften Kindelbrück mit 9 Mitgliedsgemeinden und Ilmtal-Weinstraße mit 10 Mitgliedsgemeinden nach den Regeln der kommunalen Doppik. Somit haben nun 37 Kommunen in Thüringen erfolgreich auf das Neue Kommunale Finanzwesen umgestellt.
Um den Erfahrungsaustausch zwischen den Kommunen zu unterstützen, plant das NKF-Gemeinschaftsprojekt für das laufende Jahr die Fortführung der NKF-Konferenzen.
Alle Kommunen, die sich im Umstellungsprozess befinden oder sich für die kommunale Doppik interessieren, sind eingeladen, am gemeinsamen Reformprozess mitzuwirken und ihre Fragen und Anregungen – wie bisher - dem NKF-Gemeinschaftsprojekt zur Verfügung zu stellen. Wir werden Sie weiter unterstützen, so dass auch in Ihrer Kommune die Grundlage für eine zukunftsfähige Finanzwirtschaft gelegt werden kann. Auch für 2011 wünschen wir allen Kommunen in Thüringen viel Erfolg auf dem Weg zum doppischen Haushalts- und Rechnungswesen.
Ralf Rusch, Gemeinde- und Städtebund Thüringen
Thomas Budde, Thüringischer Landkreistag
Bernhard Rieder, Thüringer Innenministerium
Zur Bilanzierung von Zuwendungen, die im Rahmen von städtebaulichen Maßnahmen von der Gemeinde für den Abriss von Gebäuden ausgereicht wurden, wurde ein neuer Antworttext veröffentlicht.
Zur Bewertung der Anteile an der Kommunale Energie Beteiligungsgesellschaft Thüringen (KEBT) ist in der Rubrik "Fragen und Antworten" unter Nr. 1.3.03 ein Lösungsvorschlag veröffentlicht.
Sieben Jahre nach dem Beschluss der Innenministerkonferenz zur Einführung der kommunalen Doppik hat der Deutsche Städtetag die Ergebnisse eines Kooperationsprojekts mit der PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zur Evaluierung der Reform des kommunalen Haushalts- und Rechnungswesens veröffentlicht.
Evaluierung der Reform des kommunalen Haushalts- und Rechnungswesens
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Als Ergebnisse der NKF-Konferenzen wurden in der Rubrik "Fragen und Antworten" Texte zu folgenden Themen erweitert und aktualisiert: Erfassung und Bewertung der Außenanlagen von Grundstücken, Komponentenansatz, Mitgliedschaft in Genossenschaften, Sonderposten für erhaltene Investitionspauschalen, Sonderregelung für Vermögensgegenstände mit AHK bis 410 €, Bewertung des Sachanlagevermögens – Wertaufholung sowie Verrechnung von Jahresfehlbeträgen von Eigenbetrieben. Die Übersicht aller veröffentlichten Frage-Antwort-Texte wurde dementsprechend überarbeitet.