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13. Thüringer Mediensymposium
13. Thüringer Mediensymposium: "Kinder.Medien@Thüringen - Generation digital"
Das Thüringer Mediensymposium fand 2008 bereits zum 13. Mal und diesmal zeitgleich mit dem Deutschen Kinder-Medien-Festival GOLDENER SPATZ statt. Es wurde auch in diesem Jahr wie seit 2004 gemeinsam von der Thüringer Landesmedienanstalt, dem Mitteldeutschen Rundfunk und der Thüringer Staatskanzlei veranstaltet. Am 23. und 24. April 2008 ging es in verschiedenen Foren unter dem Motto "Generation digital" rund um die verschiedenen Kindermedien - von digitalen Kinder-Programmen über die Herausforderungen für den Jugendmedienschutz bis hin zu neuen Wegen der Kompetenzvermittlung.
Berichte über die Veranstaltungen des ersten Tages (23.04.2008)
TLM-Direktor Jochen Fasco
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BEGRÜSSUNG
Im Namen der drei Veranstalter hieß Jochen Fasco, Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM), die Teilnehmer des 13. Thüringer Mediensymposiums "Kinder.Medien@Thüringen - Generation digital" am 23. April 2008 im Saal 3 des Erfurter Kinos CineStar ganz herzlich willkommen. In seinen einführenden Worten verwies er auf die erfolgreiche Entwicklung Thüringens zum Kindermedienland. Mittlerweile würde Thüringen als erfolgreicher Kindermedienstandort in ganz Deutschland wahrgenommen und die erreichten Leistungen anerkannt werden. Zukünftig werde die erfolgreiche Marke Kindermedienland Thüringen noch stärker kommuniziert werden. Auch neue Aktivitäten werden bei der Fortsetzung des eingeschlagenen Weges zur weiteren Profilierung beitragen. Jochen Fasco berichtete, dass z. B. die TLM zukünftig einen
"Kindermedienpreis" für mediale Projekte und Produktionen von Kindern ausloben wird.
ERÖFFNUNG
Wucherpfennig: "Das Thüringer Mediensymposium kann das Deutsche Mediensymposium werden"
Minister Gerold Wucherpfennig
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In seiner Eröffnungsrede verwies Gerold Wucherpfennig auf das Alleinstellungsmerkmal Thüringens als Kindermedienland. "Wo, wenn nicht hier, können Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammen mit Medienmachern und politischen Entscheidungsträgern über aktuelle Trends von Kindermedien und die damit verbundenen Herausforderungen diskutieren", so der Chef der Thüringer Staatskanzlei. Diese Kommunikation solle unbedingt fortgesetzt werden. Dann werde aus dem Thüringer schon bald das Deutsche Kindermediensymposium. Thüringen hat als Kindermedienland mit dem hochmodernen Kindermedienzentrum ideale Produktionsbedingungen geschaffen - in unmittelbarer Nähe zum erfolgreichen Kinderkanal, kurz KI.KA. Wucherpfennig dazu: "Die Erfolgsgeschichte des KI.KA soll eine Fortsetzung erfahren. Deshalb werde ich bei ARD, ZDF sowie in der Rundfunkkommission zu gegebener Zeit die Verlängerung der Sendezeit bis 22 Uhr einbringen. Oder sollte es sogar zu einem an den KI.KA angegliederten Jugendkanal kommen, wie MDR-Intendant Prof. Reiter erst kürzlich formulierte." Thüringen müsse aber auch als Produktionsstandort weiter ausgebaut werden. Erfolgreiche Kinderserien wie "Schloss Einstein" oder "Krimi.de" seien da erst der Anfang. Es gehe nun darum, das Land Thüringen noch intensiver als Drehort zu vermarkten. "Die Rahmenbedingungen stimmen. Die Landesregierung wird dafür Sorge tragen, dass dies so bleibt und dort, wo es nötig ist, noch besser wird", versprach Gerold Wucherpfennig.
KEYNOTE
Generation digital
In ihrer Keynote verdeutlichte Frau Dr. Barbara Lippe, Spieleforscherin und Art Director & VP International Relations der Avaloop IT Solutions GmbH, wie und wozu junge User die neuen Medien nutzen. Die selbst der "Generation digital" angehörende Wienerin machte deutlich, dass sie in den sozialen Netzwerken des Web2.0 zu Hause ist. Mittlerweile könne man, so die Referentin, bereits vom "Internet 3.0" sprechen. Dort seien nicht mehr nur von Nutzern erzeugte Inhalte zu finden, sondern diese Daten würden sich auf Grund der von den Usern permanent weiter gesponnenen Netzwerke sinnvoll strukturieren und dem Menschen anpassen. Das Internet entwickele sich so zu einem „komplexen Organismus“. Unklar sei noch, wer letztendlich der Nutznießer dieser Entwicklung werden wird.
Frau Dr. Lippe entführte die Tagungsteilnehmer anschließend in die von ihr als Art Director zusammen mit einem 18-köpfigen internationalen Team entwickelte virtuelle „Papermint“-Welt. Gestaltet im 2D-Stil, und damit überschaubar und schnell produzierbar, soll „Papermint“ die User nicht nur einladen, an dieser virtuellen Welt teilzunehmen, sondern auch neue Welten zu kreieren, also sich künstlerisch einzubringen. Außerdem will „Papermint“ Mini-Communities ein Zuhause geben. Sie gewährte dabei nicht nur einen visuellen Einblick, sondern erläuterte auch die mit einem solchen Projekt verbundenen ökonomischen Möglichkeiten. Dr. Barbara Lippe schloss mit der Aussage, dass zwar noch unklar sei, wie die zukünftige Medienwelt konkret ausschaue, dass die Medienzukunft aber zweifellos durch das Nutzungsverhalten der "Generation digital" entscheidend geprägt werden wird.
FORUM 1
Kinderkanäle auf digitalen Plattformen
Kinderprogramme müssen aufgrund der Vielfalt durch die Digitalisierung als Marke wahrnehmbar und verlässlich positioniert sein - bei Kindern genauso wie bei den Eltern. Stefan Kastenmüller, Managin Director Jetix Europe GmbH, sah allerdings kaum veränderte Bedingungen durch die von der Politik geforderte flächendeckende Digitalisierung bis 2010. Es gebe auch weiterhin Zugangsschranken durch das analoge Kabelnetz.
Sylvia Nagl, Programming Manager Cartoon Network & Boomerang: "Zukünftig wird es noch mehr zu einer Verspartung der Sparte kommen - hier liegen die Potenziale für digitale Kinderangebote." Die Rückname von Kinderangeboten der Öffentlich-Rechtlichen zugunsten des Vollprogramms sei kein Vorteil, so Ralf Gerhardt, Programm Direktor Deutschland Walt Disney Television International. "Kinder sehen ohnehin die frei empfangbaren Kinderprogramme wie KI.KA und SuperRTL - außerdem haben Programme für Erwachsene wie Deutschland sucht den Superstar die höchsten Quoten bei Kindern und Jugendlichen."
Das Geschäft wird in den nächsten Jahren durch steigende Einnahmen von Zusatzgeschäften wachsen. Die Programmmacher setzen hier vor allem auf On-Demand-Angebote und mobile Dienste. Mit On-Demand-Angeboten treffe man die Wünsche des Disney-Publikums, sagte Ralf Gerhardt. Es gehöre zur Programmphilosophie, Inhalte für die Zuschauer jederzeit und an jedem Ort verfügbar zu machen.
Der deutsche Markt zeige spezielle Tendenzen, meinte Ralf Gerhardt. Er stellte eine deutliche größere Kritikbereitschaft vor allem bei Eltern gegenüber digitalen Kinderangeboten fest. "In Deutschland reicht ein reiner Entertainment-Bereich nicht", ergänzte Stefan Kastenmüller. "Edukative Angebote sind gewünscht."
Abschließend wurde im Publikum die Frage aufgeworfen, warum Kinderprogramme 24 Stunden durchgehend senden müssen. Eine wirkliche Antwort blieben die Diskutanten schuldig.
FORUM 2
KJM-Forum - Handy, Online-Spiele, digitale Welten - Herausforderungen an den Jugendmedienschutz
Jugendmedienschutz muss transparenter werden
Erfurt, 24. April 2008 - Durch die rasante technische Entwicklung sind Handys längst mobile Alleskönner, Digitalisierung und breitbandige Übertragungsraten lassen immer mehr und neue Online-Anwendungen zu. Doch längst nicht alles ist auch für Kinder und Jugendliche geeignet. Hier liegen die besonderen Herausforderungen für den Jugendmedienschutz. Ein Junge brachte das Problem in einem einführendem Filmbeitrag der Pixelkids auf den Punkt: "Sicherungen kann man geschickt umgehen. Da gibt es immer Wege."
Gerold Wucherpfennig, Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei sah ein Problem des Jugendmedienschutzes darin, mit den ständigen technischen Neuerungen Schritt zu halten. "Die Verantwortung liegt hier auf vielen Schultern - Gesetzgeber, Eltern, Pädagogen und auch die Anbieter stehen hier in der Pflicht."
"Das Hamburger Hans-Bredow-Institut hat den bestehenden Jugendmedienschutz eingehend evaluiert", fügte Jochen Fasco, Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) an. "Das System hat sich grundsätzlich bewährt. Gleichwohl gibt es vor allem im Hinblick auf die Transparenz der Kontrollsysteme Verbesserungsbedarf. Wir müssen uns fragen, ob Eltern und Kinder immer genau wissen, wer sich worum kümmert."
Prof. Joachim von Gottberg, Geschäftsführer der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen e.V. (FSF) wünschte sich ein Eckpunkte-Papier mit Zielen von der Politik. Die zuständigen Stellen seien dann gefordert, sinnvolle Maßnahmen zu entwickeln.
Harald Geywitz, Vorstand E-Plus/Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) verwies auf das ergänzende System durch das Know-how der Wirtschaft – einerseits mit dem Engagement in der FSM, andererseits planen die Mobilfunkanbieter eine Jugendschutz-Hotline, um eine Anlaufstelle für Eltern und Kinder zu bieten.
"Die verschiedenen Kontrollgremien müssen in einer vertrauenswürdigen Stelle gebündelt werden, um mehr Transparenz bei den Verbrauchern, den Kindern und vor allem den Eltern zu schaffen", forderte Manfred Helmes, Stellvertretender Vorsitzender der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) und Direktor der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK).
Die Diskussionen würden das bestehende System immer nur von innen anschauen, kritisierte Prof. Dr. Helga Theunert, Wissenschaftliche Direktorin des JFF. "Eltern verstehen die bestehenden Altersfreigaben und Begründungen nicht - der angewandte Jugendmedienschutz bildet nicht den familiären Alltag ab." Es gebe z.B. einen signifikanten Unterschied in der Entwicklung von 7- und 11-Jährigen. "Und es herrscht eine Kluft zwischen Eltern und Kindern. Kinder nutzen Medien exponiert, sie sind neugierig und kompetent", fügte Helga Theunert an.
Ein wirksamer Jugendmedienschutz muss auch Medienkompetenz fördern, ohne die Verantwortung auf die Eltern abzuwälzen. Jochen Fasco verwies auf die vielen Medienkompetenzprojekte der Landesmedienanstalten, die sich nicht nur an Kinder richten, sondern auch an Eltern und Pädagogen. Hier sei die Arbeit mit Eltern vor Ort ein wirksameres Mittel als Broschüren, ergänzte Helga Theunert.
Zum Abschluss regte Prof. Gottberg an, gemeinsam ein Online-Portal zu schaffen, auf dem Kinder und Eltern sich über die Mechanismen im Jugendmedienschutz informieren können. "Interaktiv könnten sie einmal selbst Jugendmedienschutz spielen und Prüfer sein."
Blick in die Werkstatt
Der "Blick in die Werkstatt", moderiert von der Leiterin des Deutschen Kinder-Medien-Festivals GOLDENER SPATZ Margret Albers, gab Einblick in drei noch in Produktion befindliche Filme.
Redakteurin Dagmar Ungureit, Regisseur und Drehbuchautor Arend Agthe, Kameramann Stephan Motzek und Hauptdarstellerin Anna Hausburg präsentierten Ausschnitte aus dem Märchenfilm „Dornröschen“, der im Rahmen der ZDF-Märchenreihe von Provobis, Moviepool, Sk-Film und dem ZDF produziert wird.
Regisseur und Produzent Tony Loeser sowie der dänische Regisseur Jesper Møller berichteten von ihrer Arbeit an dem Animationsfilm „Freunde – Für immer“ nach den Bilderbüchern von Helme Heine.
Antje Starost und Hans-Helmut Grotjahn (Regie, Buch, Kamera und Produktion) stellten ihren 80-minütigen Dokumentarfilm für Kinder „7 oder Warum ich auf der Welt bin“ vor.
Impressionen vom Abendempfang "Thüringer Medientreff" im MDR Landesfunkhaus Thüringen anlässlich des 13. Thüringer Mediensymposiums Kinder.Medien@Thüringen - Generation digital
Berichte über die Veranstaltungen des zweiten Tages (24.04.2008)
FORUM 3
Generationenübergreifende Angebote – Die Familie als wiederentdeckte Zielgruppe
Im ersten Forum am zweiten Tag des Thüringer Mediensymposiums ging es um die Rolle der Familie als Zielgruppe bei der Planung neuer Programme und Produkte. Familie habe sich verändert, meinte der Pädagoge und Vorstandsvorsitzende des Erfurter Netcodes Prof. Dr. Burkhard Fuhs. "Die Kindheit verschwindet - gleichzeitig verändert sich die Bedeutung der Medien in der Familie." Hier lägen die besonderen Voraussetzungen für die Entwicklung generationenübergreifender Angebote.
Familienangebote seien vor allem solche, die ein gemeinsames Erleben fördern, meinte Dr.
Verena Wiedemann, ARD-Generalsekretärin. "Sportsendungen, Quizformate und Unterhaltungsshows werden gleichsam von den Eltern und Kindern gern gesehen. Sie machen Spaß, können lehrreich sein und geben Anstöße zur Diskussion."
Die regionalen Tageszeitungen wenden sich traditionell an alle Familienmitglieder. Klaus Schrotthofer, Geschäftsführer der Zeitungsgruppe Thüringen sah die lokale Tageszeitung als festen Bestandteil des Alltagslebens. "Wir sind nah dran an unseren Lesern und bieten unterschiedliche Informationsangebote für alle Altersgruppen."
Die Spieleindustrie dagegen ist traditionell auf eine junge Zielgruppe ausgerichtet. "Wir haben daher die Familie als Zielgruppe nicht wieder- sondern neu entdeckt, vor allem aus strategischen Gründen. Wir erschließen hier neue Absatzmärkte mit kind- und jugendgerechten Inhalten", sagte Lea Treese, Consultant PR & Strategic Development bei Nintendo.
Coming Soon
Neue Tendenzen im Kinderfernsehen
Unter dem Titel "Coming Soon" diskutierten Macher von Kinderprogrammen neue Trends im Kinderfernsehen. "Kinder werden in der Mediennutzung zunehmend flexibler, sie springen durch die Programme und Formate", sagte Carsten Göttel, Programmdirektor SuperRTL. Angesichts der zunehmenden Digitalisierung sei es daher wichtig, Kindersender als Marke weiter zu etablieren, um auch auf den digitalen Plattformen wahrgenommen zu werden, ergänzte Oliver Schablitzki, Director Programme & Channel Management und Vice President bei NICK. Hier forderte Sebastian Debertin, Leiter Redaktion und Programmakquisition KI.KA, auch für das öffentlich-rechtliche Angebot entsprechende Programmplätze.
Die Formate werden kürzer. Das liege auch an der gestiegenen Internetnutzung der Kinder. Da es den Privaten aber verboten sei, Kinderfilme durch Werbung zu unterbrechen, könnten solche Produktionen nicht refinanziert werden. Carsten Göttel forderte daher eine Änderung der gesetzlichen Bestimmungen. Außerdem gelte es Rechte- und Lizenzfragen zu klären, um einzelne Formate auch auf anderen Plattformen platzieren zu können, ging Sebastian Debertin noch einen Schritt weiter.
Jan-Willem Bult, Leiter der Abteilung Kinder- und Jugendfernsehen beim niederländischen Fernsehsender KRO appellierte daran, zukünftig mehr auf die Herzen und Interessen der Kinder zu hören, anstatt Erfolg oder Misserfolg ausschließlich über Marktanteile zu definieren. "Dann machen wir gutes Kinderprogramm", so Bults Fazit.
FORUM 4
Learning by gaming – Neue Wege zur Kompetenzvermittlung
Gegenwärtig könne der Stand der Lernsoftware nicht befriedigen. Darüber waren sich die Podiumsteilnehmer des letzten Forums einig. Die Gründe dafür seien ganz unterschiedlich.
Prof. Dr. Klaus P. Jantke, Leiter der Projektgruppe Kindermedien am Fraunhofer Institut für Digitale Medientechnologie Ilmenau und Erfurt, forderte eine verstärkte Grundlagenforschung, die sich mit Fragen der Rezeption beschäftige, weil seiner Meinung nach Spieleentwickler oft zu wenig davon wüssten, was beim Spielen eigentlich passiere.
Ulrich Wechselberger vom Institut für Wissensmedien an der Universität Koblenz-Landau war der Auffassung, dass Lernen und Spielen nicht zusammen passen und den motivierenden Charakter eines Spiels oftmals kaputt machen würden.
Das Verpacken von Wissensinhalten in Lernsoftware, die besser in Büchern nachgelesen werden könnten, kritisierte Prof. Ulrike Spierling von der Fachhochschule Erfurt. Sie meinte, dass neue Inhalte entwickelt werden müssten, die dem Wesen von Spielen entsprechen, Inhalte, die z. B. das soziale Lernen fördern würden. Andererseits sollte bewusstes Lernen auch als solches dargestellt werden, denn Kinder lernen gern. Ihnen muss nicht vorgegaukelt werden, dass Lernen immer nur Spaß macht und so ganz nebenbei geschieht.
Auch Prof. Dr. Tom Gross, Faculty of Media und Prorektor der Bauhaus-Universität Weimar, unterstrich, dass Computerspiele sich wenig dafür eignen, Wissen nach dem Prinzip „Nürnberger Trichter“ zu vermitteln, dafür aber sehr gut für soziale Interaktion.
Prof. Dr. Maic Masuch von der Fachhochschule Trier verwies auf die geringen Budgets, die in der Regel für Lernspiele zur Verfügung stünden und eine Entwicklung von qualitativ hochwertigen Spielen nicht zuließen.
Zusammenfassungen:
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Barbara Felsmann (GOLDENER SPATZ)
Veranstalter des 13. Thüringer Mediensymposiums
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Thomas Köhler
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