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Das Leistungspflügen hat seit 1955 Tradition in Thüringen und wurde auch nach der „Wende“ dank der Initiative einiger Enthusiasten fortgesetzt.
Alle zwei Jahre wird das Leistungspflügen durchgeführt. In den ‚ „ungeraden“ Jahren werden die Regionalentscheide ausgetragen, im Jahr darauf findet beim Landesentscheid die Auswahl der Besten für die Teilnahme am Bundesentscheid statt.
Die Pflügerwettbewerbe werden in den Kategorien Beet- und Drehpflügen durchgeführt. An den Pflügerwettbewerben kann eine breite Öffentlichkeit teilhaben und es gibt meist noch weitere Attraktionen wie Oldtimershow, Pflügen mit Pferdegespannen, Vorstellung ländlicher Traditionen sowie Ausstellungen moderner Landtechnik zu besichtigen.
Der nächste Regionalausscheid im Leistungspflügen findet im Herbst 2010 statt.
| Herr Fröbisch | Tel.: 036628 / 671 40 |
| Frau Pfeifer | Tel.: 036628 / 671 43 |
| 07.30 Uhr bis 08.00 Uhr | Anreise der Teilnehmer und Anmeldung |
| 08.00 Uhr bis 08.45 Uhr | Eröffnung |
| 08.45 Uhr bis 10.15 Uhr | Pflugeinstellung und Training |
| 10.15 Uhr bis 11.30 Uhr | Mittagessen |
| 11.30 Uhr bis 11.45 Uhr | Ausmessen der Parzellen |
| 11.45 Uhr bis 14.15 Uhr | Wettbewerb |
| 14.15Uhr bis 15.15 Uhr | Auspflügen |
| 15.15 Uhr | Siegerehrung |
| 1. | Maße der Wettbewerbsfläche
Die Beetlänge beträgt 70 - 100 m. | |||||||||||||||
| 2. | Die ausgesteckten Fluchtstäbe mit der Beetnummer bezeichnen die Mitte der Spalt- furche bzw. des Zusammenschlages | |||||||||||||||
| 3. | Nach erfolgtem Startzeichen (grüne Flagge) wird innerhalb 15 min. die Spaltfurche gezogen. Die Pflüger bleiben auf dem Vorgewende stehen (rote Flagge) bis die Wettkampfrichter die Spaltfurche bewertet haben. Auf ein weiteres Zeichen (grüne Flagge) wird das Pflügen fortgesetzt bis der Zusammenschlag vollendet ist. Der Zusammenschlag besteht aus 3 Umgängen. | |||||||||||||||
| 4. | Nach dem Anpflügen (Spaltfurche / Zusammenschlag) beginnt das Weiterpflügen als Auseinanderschlag an die letzte Furche des Beetes des rechten Nachbarn. Ist einem Pflüger der Anschluss an eine schlechte Nachbarfurche nicht zuzumuten, wird ihm eine Korrekturfurche (Neutralfurche) nach Absprache mit den Wettkampfrichtern zugebilligt. | |||||||||||||||
| 5. | Die Pflugtiefe beträgt 22 + /- 2 cm. Sie ist an die jeweiligen Bodenbedingungen anzupassen und kann von der Vorgabe abweichen. Die Messungen beginnen ab dem 3. Umgang des Zusammenschlages bis zu den bei den letzten Umgängen des Auseinanderschlages. 2 Im Anschluss daran beginnt das Auspflügen des Keiles. Das Pfluggespann wird auf den linken Parzellenrand umgesetzt. In der Anschlussfurche des linken Nachbarn wird weitergepflügt. Es ist darauf zu achten, dass der linke Nachbar bereits seine 4 Fahrten gepflügt hat (ansonsten mit dem Schiedsrichter verständigen). Beim Auspflügen des Keil's muss der Pflug nach jeder Fahrt gewendet werden - rückwärtsfahren zum neu einsetzen nach Abschluss einer Furche ist nicht zulässig. Der Boden muss vollständig durchgepflügt werden. | |||||||||||||||
| 6. | Nach dem Keilpflügen erfolgt das Anschlusspflügen (Ziehen der Anschlussfurche an den Keil) und das Auspflügen des Restbeetes zwischen Keil und Anpflügen mit insgesamt 8 Fahrten. Dabei kann nach dem Keilpflügen die Markierungslinie neu ausgemessen und ausgefluchtet werden. (kann bei weiteren Entscheiden - Landesentscheid, Bundesentscheid - geändert werden !) | |||||||||||||||
| 7. | Die Fahrt zieht die Schlussfurche dicht neben der Spaltfurche, möglichst flach. Es ist darauf zu achten, dass die gesamte Fläche durchschnitten wird. Das Pflügen ist am Startpunkt zu beenden, ansonsten gibt es Strafpunkte. | |||||||||||||||
| 8. | Die Pflugtiefe beträgt 22 + /- 2 cm. Sie ist an die jeweiligen Bodenbedingungen anzupassen und kann von der Vorgabe abweichen. Die Messungen beginnen ab der 3. Fahrt. | |||||||||||||||
| 9. | Reine Pflugzeit bei 100 m Beetlänge: 150 min (15 min für Spaltfurche, 135 min für Weiterpflügen). | |||||||||||||||
| 10. | Eine Leerfahrt ist erlaubt. |