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Mutterkuhhaltung

Unter Mutterkuhhaltung (oder auch Ammenkuhhaltung) wird die Haltung von Kühen verstanden, die nur der Kälberaufzucht dienen und ihr eigenes Kalb bis zum Absetzen säugen. Mutterkühe gehören einer Fleischrinderrasse an oder sind genetische Konstruktionen durch die Kreuzungszucht aus verschiedenen Rassen.
Die Mutterkuhhaltung gehört zu den extensiven Tierhaltungsverfahren. Dabei wird das Rind den größten Teil des Jahres auf der Weide gehalten, nur in den extremen Wintermonaten wird eingestallt.
Besonders in grünlandreichen Gebieten ist die Mutterkuhhaltung u.a. wegen des relativ geringen Tierbesatzes ein wichtiger Faktor zur Offenhaltung der Landschaft. Gerade bei solchen extensiven Beweidungsformen ist eine spürbare Verbesserung der Artenvielfalt auf den Weideflächen festzustellen.
Gepflegtes Grünland ist heute wie früher fester Bestandteil einer intakten Kulturlandschaft.
Die Mutterkuhhaltung ist ohne eine finanzielle Hilfe nicht wirtschaftlich zu betreiben. Deshalb gab es bisher Prämien für die Mutterkuhhaltung.
Sie war als Einkommenausgleich für Landwirte zu verstehen. Somit blieb dieses ökologisch wertvolle Verfahren erhalten.
Mutterschafhaltung
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Unter Mutterschafhaltung wird die Haltung von Schafen verstanden, die nur der Lammaufzucht dienen und ihr eigenes Lamm bis zum Absetzen säugen.
Als verkäufliches Produkt gilt heute meist nur noch das Lamm. Den Verkaufserlös der früher begehrte Wolle deckt heute kaum das Scheren.
Die Mutterschafhaltung gehört zu den extensiven Tierhaltungsverfahren. Sie ist auch für Flächen geeignet, deren Futterwert gering ist. Meist können hier keine Rinder mehr gehalten werden, sie würden "verhungern".
Besonders in grünlandreichen Gebieten ist die Mutterschafhaltung u.a. wegen des relativ geringen Tierbesatzes ein wichtiger Faktor zur Offenhaltung der Landschaft. Gerade bei solchen extensiven Beweidungsformen ist eine spürbare Verbesserung der Artenvielfalt auf den Weideflächen festzustellen.
Gepflegtes Grünland ist heute wie früher fester Bestandteil einer intakten Kulturlandschaft.
Die Mutterschafhaltung ist ohne eine finanzielle Hilfe nicht wirtschaftlich zu betreiben. Deshalb gab es in der Vergangenheit Prämien für die Mutterschafhaltung.
Sie waren als Einkommenausgleich für Landwirte zu verstehen. Nur so blieb dieses ökologisch wertvolle Verfahren erhalten.