Freistaat Thüringen Freistaat Thüringen - Landentwicklungsverwaltung

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Thüringer Landentwicklungsverwaltung!

Die Landentwicklungsverwaltung Thüringen hat seit Anfang der 90er Jahre wesentlich dazu beigetragen, die Entwicklung der ländlichen Räume Thüringens in vielen Bereichen zu unterstützen. Neben den unverkennbaren Wirkungen der Dorferneuerung waren es in erheblichem Maße auch die bodenordnerischen Instrumente, die durch Regelung und Neuordnung des Eigentums, die infrastrukturelle Entwicklung begünstigt und zukunftstaugliche Investitionen ermöglicht haben.

Geänderte Rahmenbedingungen fordern nun eine inhaltliche Weiterentwicklung.
Eine der bestimmenden Rahmenbedingungen der kommenden Jahrzehnte wird der demographische Wandel sein.
Ungebrochen gilt der Verfassungsauftrag für gleichwertige Lebensverhältnisse im ganzen Land zu sorgen.
Bei der Thüringer Landentwicklungsverwaltung sind die wesentlichen Instrumente zur Stärkung des ländlichen Raums in Form effizienter Planungen, der Förderung vielfältiger Investitionen und Konfliktlösungsmöglichkeiten durch Neuordnung von Eigentum und Nutzung konzentriert und kommen seit dem Jahr 2004 gebündelt in Form der Integrierten ländlichen Entwicklung zum Einsatz.
Regional angepasste kommunale Leitbilder sind zu entwickeln, wozu vorhandene, oft kleinteilige Planungen ausgewertet werden, um notwendige Entwicklungsmaßnahmen herauszufiltern.

Diese Instrumente der Landentwicklung können neue Entwicklungsstrategien der Gemeinden unterstützen. Bei der Förderung von Maßnahmen sind Prioritäten zu setzen. Investitionen in entwicklungsfördernde, wertschöpfende und beschäftigungswirksame Projekte müssen bevorzugt gefördert werden.

Die Verzahnung der Integrierten Ländlichen Entwicklung mit der LEADER-Methode zu einem innovativen Entwicklungsansatz nach dem Prinzip „Eigeninitiative – Kooperation – Innovation“ ist ein neuer und in dieser Weise nur in Thüringen begangener Weg.
Dabei erhält die regionale Ebene mehr Verantwortung im Rahmen nachgewiesener Entscheidungskompetenz. Zusammengeschlossen in Regionalen Aktionsgruppen (RAG) als privat-öffentliche Partnerschaften diskutieren, beschließen und realisieren sie tragfähige Investitionsprojekte. Dabei wirken politisch Verantwortliche der ländlichen Gemeinden und Landkreise sowie Wirtschafts- und Sozialpartner, beispielsweise aus den Bereichen der Land- und Forstwirtschaft, des Umweltschutzes, des Handwerks und Gewerbes sowie der sozialen Dienste mit.

Die Ämter für Landentwicklung und Flurneuordnung stehen den Regionalen Aktionsgruppen begleitend und unterstützend zur Seite.

Ziel ist es, den ländlichen Raum als eigenständigen Lebensraum zu stärken, zukunftsfähig zu gestalten und seine Attraktivität auch im Blick auf Wertschöpfungspotenziale zu erhalten.

Die Thüringer Landentwicklungsverwaltung baut dabei noch stärker als bisher auf das engagierte Mitwirken der regional Verantwortlichen und die Tatkraft der in den ländlichen Räumen wirkenden und lebenden Menschen.