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Grünes Band Europa

Übersichtskarte Das Grüne Band Europa Das Grüne Band Europa,
Quelle: IUCN/BfN 2010

Green Belt - INTERREG IIIB CADSES Projekt,
Schutz und Inwertsetzung des längsten Biotopverbundsystems in Europa
 

Von Thüringen ausgehend wurde im Jahre 2005 das EU-Projekt Green Belt – Schutz und Inwertsetzung der Landschaften entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs“ initiiert. An diesem waren in den Jahren 2006 bis 2008 insgesamt 17 Partner aus Deutschland, Tschechien, der Slowakei, Österreich, Slowenien, Ungarn, Kroatien und Bulgarien beteiligt.

Schwerpunkt des Projektes waren neben dem Schutz des Naturerbes des Green Belt Europe Ideen zur Unterstützung einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung in den Projektregionen unter Einbeziehung der lokalen Bevölkerung, z.B. in den Bereichen Verkehr, Tourismus und regionales Marketing.

Neben der Erfassung (Lückenanalyse) des transnationalen Biotopsystems Green Belt Europe wurden eine Studie zur sanften verkehrlichen Erschließung der Regionen entlang des Grünen Bandes erarbeitet und vielfältige Maßnahmen der Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit zum Thema Green Belt Europe initiiert und umgesetzt.
Durch das Projekt hat sich ist ein transnationales Netzwerk entwickelt, das nachhaltig für den Schutz des längsten Biotopverbundsystems in Europa arbeitet.
 

Greennet - ein INTERREG IVB Projekt
Förderung eines ökologischen Netzwerkes im Grünen Band Zentraleuropas
 

Projektstart für Greennet ist das Jahr 2011, es wird von 11 Partnern aus Deutschland, Östereich, Tschechien, Slowakei, Slowenien und Italiengemeinsam durchgeführt.

Das Konzept basiert u.a. auch auf den Ergebnissen des bereits abgelaufenen Projekts GreenBelt. Bei der Entwicklung und Umsetzung wird das neue Projekt eng mit anderen Initativen und INTERREG-Projekten besonders aus den Bereichen Biotopverbundplanung, Naturschutz und ländliche Entwicklung zusammenarbeiten.
 

GREENNET greift die bisher verfolgten Ansätze auf, stellt aber formelle Planungs- und Ordnungsinstrumente sowie informelle Gestaltungs- und Kooperationsinstrumente aus den Bereichen Naturschutz und ländliche Entwicklung in den Mittelpunkt der Arbeit. Im Sinne einer stärkeren Kooperation und Moderation von Raumansprüchen in Nicht-Schutzgebieten werden besonders die innovativen Instrumente des Flächenmanagements als Beitrag zur Schaffung eines Biotopverbundes analysiert und pilothaft in 3 Modellregionen untersucht.