
Blick in das Publikum der LEADER-Themenkonferenz im Tagungsraum „Zum Alten Speicher“ KirchheilingenFoto: ALF Gotha |
Rückläufige Bevölkerungsprognosen und die Zunahme der Anzahl älterer Menschen sind eine der größten Herausforderungen für die ländlichen Räume in Thüringen. Dabei stehen Fragen wie „Können ältere Menschen in ihrem Dorf alt werden?“ oder „Welche soziale Infrastruktur macht unser Dorf auch künftig attraktiv?“ im Mittelpunkt.
Die am 9. April 2013 vom Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gotha gemeinsam mit der Akademie Ländlicher Raum Thüringen, der LEADER-RAG Unstrut-Hainich e. V. und der Stiftung Landleben Kirchheilingen organisierte LEADER-Themenkonferenz hatte zum Ziel, hierauf entsprechende Antworten zu geben – aus der Praxis für die Praxis.
In einem ersten Vortragsblock wurde zunächst von den Referenten beleuchtet, welche Erwartungen die älteren Mitbürger an ihr Wohnumfeld haben. Es wurde deutlich, dass immer mehr Menschen im Alter solange wie möglich ihre Selbständigkeit behalten und am normalen sozialen Leben teilhaben möchten. Daher ist es wichtig, dass neben der Schaffung der baulichen Vorraussetzungen (Barrierefreiheit) und Sicherung der medizinischen Betreuung (ambulanter Pflegedienst) auch geeignete Kommunikationseinrichtungen angeboten werden.
Der zweite Vortragsblock war der Praxis vorbehalten. Anhand von ausgewählten Beispielen aus Schlossvippach (Landkreis Sömmerda), Isseroda (Landkreis Weimarer Land), Hammersbach (Main-Kinzig-Kreis in Hessen) und nicht zuletzt aus Kirchheilingen (Unstrut-Hainich-Kreis) wurde gezeigt, mit welchen innovativen Ideen älteren Mitbürgern der Verbleib in ihrem Dorf unter Beibehaltung der gewohnten sozialen Kontakte ermöglicht werden kann.
Der Höhepunkt der Veranstaltung war für die Teilnehmer sicherlich die Besichtigung eines bereits realisierten Projektes der Stiftung Landleben Kirchheilingen: Kaum 5 Gehminuten vom Tagungsort entfernt konnten sich die Teilnehmer über die jüngst fertig gestellten vier altersgerechten Wohnbungalows informieren. Die erste Bewohnerin eines solchen Bungalows, die fast 80jährige Frau Helga Walter, gewährte den interessierten Besuchern einen Einblick in ihr neues Zuhause. Gerne beantwortete sie die häufig gestellte Frage, was sie dazu bewogen hatte, ihr altes Gehöft gegen einen neuen Bungalow zu tauschen und ob sie mit ihrer neuen Wohnsituation zufrieden sei.
Die Tagung erfuhr mit mehr als 100 Teilnehmern eine äußerst positive Resonanz. Zahlreiche Vertreter aus unterschiedlichen kommunalen Verwaltungsebenen, darunter die Landräte des Unstrut-Hainich-Kreises und des Eichsfeldkreises, Herr Harald Zanker und Herr Dr. Werner Henning, aber auch viele Vertreter aus den sozialen und paritätischen Bereichen zeigten durch ihre Teilnahme, dass das Thema der Konferenz hochaktuell ist. Der Dank gilt allen Akteuren, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben, allen voran Herrn Frank Baumgarten, Vorsitzender der Agrargenossenschaft e. G. Kirchheilingen und Initiator der Stiftung Landleben Kirchheilingen.
Zusammenfassung: Kernaussagen der Vorträge
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Dipl.-Ing. Ulrike Jurrack: „Älterwerden und Wohnen im Ländlichen Raum: Trend, Tendenzen, Besonderheiten“
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Andreas Kotter: „Gemeinwohlorientierung in der Gestaltung sozialer Infrastruktur im Ländlichen Raum
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Frank Baumgarten: „Praxisbeispiel Stiftung Landleben Kirchheilingen“
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Ralf Lober: „Praxisbeispiel Stiftung Isseroda“
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Michael Göllner: „Das Dependance-Modell“
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Mit dem Überreichen der Schlussfeststellung durch Herrn Prof. Dr. Karl-Friedrich Thöne an den Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaft, Herrn Helmut Oltmanns, konnte am 27. März 2013 das Flurbereinigungsverfahren Cottendorf feierlich abgeschlossen werden.
Als 1995 im Zusammenhang mit dem Bau der ICE-Neubaustrecke von Erfurt nach Ebensfeld die sogenannte Unternehmensflurbereinigung Traßdorf angeordnet werden sollte, bewiesen die Einwohner Cottendorfs ausgesprochene Weitsicht und forderten vehement die Einbeziehung der Ortslage in das geplante Verfahren.
Bei den Verantwortlichen des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gotha fanden die Bürgerinnen und Bürger ein offenes Ohr: Die Ortslage wurde in die Flurbereinigung einbezogen. Die Einwohner Cottendorfs sicherten sich damit nicht nur eine umfassende Neuordnung ihrer Grundstücke, sondern auch eine mehrjährige Anerkennung ihrer Gemeinde als Förderschwerpunkt für das Dorferneuerungs- und Dorfentwicklungsprogramm.
Als im Laufe des Verfahrens von dem Cottendorfer Lehrer Jens Günschmann der Wunsch heran getragen wurde, den in den 70er Jahren im Zuge der Melioration verrohrten Bachlauf südlich der Ortslage freizulegen und zu renaturieren, wurde das Flurbereinigungsgebiet entsprechend erweitert.
Zur beschleunigten Bearbeitung wurde im Jahr 2000 der Bereich um Cottendorf aus dem Verfahrensgebiet Traßdorf herausgelöst und als eigenständiges Flurbereinigungsverfahren weitergeführt. Dies hatte den Vorteil, dass man nun von den zwischenzeitlich eingetretenen Verzögerungen beim Bau der ICE-Neubaustrecke unabhängig war und die Ortsregulierung und die Maßnahmen der Dorferneuerung zügig umsetzen konnte.
Seit dem wurde in Cottendorf viel bewegt: In der Ortslage wurden in mehreren Fällen die Erschließung der Grundstücke verbessert und baurechtswidrige Zustände bereinigt. In der Regel wurden die neu eingeführten Grenzen dem örtlichen Besitzstand angepasst.
Durch die Arrondierung der Grundstücke wurden zahlreiche private wie kommunale Investitionen erst möglich gemacht. Der im Ergebnis der Flurbereinigung neu entstandene Katasternachweis gibt den Eigentümern Rechtssicherheit und sorgt für Grenzfrieden.
Im Zusammenspiel mit der Durchführung kommunaler und privater Dorferneuerungsmaßnahmen wurden Plätze und Freiräume gestaltet, die innerörtlichen Verkehrsverhältnisse verbessert und regionaltypische Bausubstanz erhalten und aufgewertet. So wurden der Dorfplatz, der Friedhofsvorplatz und die Fläche vor dem Feuerwehrgerätehaus neu befestigt. Am Bürgerhaus und Friedhof wurden neue Parkplätze angelegt und auf dem Dorfplatz Spielgeräte für die Kinder aufgestellt.
Als besonders herausragende Maßnahme wurde der Cottendorfer Bach in der Ilmaue auf 1,5 km Länge freigelegt und renaturiert. Heute präsentiert sich das Gewässer als offener Graben mit leicht geschlängeltem Verlauf und 3 Kleinteichen als Stillwasserbereiche. Das neu geschaffene Kleinod dient seitdem den Schülern der nahegelegenen Regelschule in Dörnfeld als Anschauungsobjekt für einen praxisnahen Biologieunterricht. Die Schülerinnen und Schüler konnten dabei verfolgen, wie sich im Laufe der Zeit Pflanzen und Tiere neue Siedlungsräume erschließen.
Insgesamt wurden in dem Flurbereinigungsverfahren Cottendorf investive Maßnahmen in Höhe von 245.000 EUR umgesetzt. Diese Summe wurde zu 90 % aus Fördermitteln der EU, des Bundes und des Freistaats Thüringen bezuschusst. Hinzu kommen noch die Maßnahmen der Dorferneuerung und Dorfentwicklung mit einem Investitionsvolumen von rund 500.000 EUR. Der Zuschussanteil bewegte sich dabei zwischen 70% bei kommunalen und 30 % bei privaten Vorhaben.
Mit der nunmehr abgeschlossenen Flurbereinigung ist das 110 Einwohner zählende Cottendorf in jeder Hinsicht fit für die Zukunft. Der Dank gilt allen beteiligten Akteuren, allen voran der Teilnehmergemeinschaft Cottendorf mit ihrem Vorsitzenden Helmut Oltmanns, die im Zusammenspiel mit dem ALF Gotha einen beispielgebenden Beitrag für die Entwicklung der ländlichen Räume Thüringens geleistet haben.
Amtsleiter Mathias Geßner bei seinem Grußwort an die TeilnehmerFoto: VLF Thüringen |
Am 14.03.2013 übergab der Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gotha, Herr Mathias Geßner, die Schlussfeststellung an den Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaft Speicher Mühlfeld, Herrn Manfred Kellner. Herr Geßner hob dabei den Mut und die Weitsicht von Herrn Manfred Kellner und Herrn Helmut Senger, dem Ortsteilbürgermeister von Bischofferode, hervor, die trotz diverser Hürden stets an dem Ziel der Eigentumsregelung für den Speicher festhielten. Darüber hinaus dankte er allen Akteuren für die hervorragende Zusammenarbeit.
Der Speicher Mühlfeld wurde Mitte der 70iger Jahre als Brauchwasserspeicher durch den VEB Kaliwerk „Thomas Müntzer“ Bischofferode errichtet. Der Bau des Speichers, der einschließlich Nebenanlagen eine Fläche von rd. 3 ha in Anspruch nimmt, erfolgte seinerzeit ohne Beachtung vorhandener Grundstücksgrenzen und ohne die Zustimmung der Grundstückseigentümer. Dies führte in der Folge zu erheblichen Eigentums- und Nutzungskonflikten.
Zur Lösung dieser Probleme hatte das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gotha im November 2000 das Flurbereinigungsverfahren Speicher Mühlfeld angeordnet. Neben der Eigentumsregelung für den Wasserspeicher standen weiterhin folgende Ziele im Focus:
Als Grundlage für die Neuordnung der Eigentumsverhältnisse konnten im Flurbereinigungsverfahren Grundstücke mit einer Gesamtfläche von ca. 3,2 Hektar zugunsten der Gemeinde Bischofferode (heute Ortsteil der Gemeinde Am Ohmberg) erworben werden. Der Flächenbedarf für den Speicher und einen ebenfalls auf privaten Grundstücken angelegten landwirtschaftlichen Weg war hierdurch gedeckt. Allen vom Wasserspeicher betroffenen Grundstücks-eigentümern ohne Verkaufsabsichten konnten wertgleiche Tauschflächen zur Verfügung gestellt werden.
Insgesamt entstanden Ausführungskosten in Höhe von 320.000 € – im Wesentlichen durch den Neubau der Hochwasserentlastungsanlage, die Neuanlage eines Parkplatzes und die landschaftspflegerischen Maßnahmen. Diese wurden zu 90% durch das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gotha mit Mitteln der EU, des Bundes und des Landes gefördert. Die Beiträge der Teilnehmer hat die Gemeinde Am Ohmberg übernommen.
Durch das Flurbereinigungsverfahren Speicher Mühlfeld ist es gelungen, die seit vielen Jahren schwelenden Eigentums- und Nutzungskonflikte abschließend und zur allgemeinen Zufriedenheit der Beteiligten zu lösen, den Speicher vollständig in das Eigentum der Gemeinde zu überführen und ihn somit langfristig als Kleinod für Mensch und Natur zu erhalten.
Das Grundbuch und das Liegenschaftskataster wurden bereits in 2012 berichtigt. Mit der Übergabe der Schlussfeststellung ist das Flurbereinigungsverfahren nunmehr offiziell abgeschlossen.
Rückläufige Bevölkerungsprognosen und die Zunahme der Anzahl älterer Menschen sind eine der größten Herausforderungen für die ländlichen Räume in Thüringen.
Dabei stehen Fragen - Wie können ältere Menschen in ihrem Dorf alt werden? Welche soziale Infrastruktur macht unser Dorf auch künftig attraktiv? - im Mittelpunkt.
Zentrales Anliegen unserer LEADER-Themenkonferenz ist es, erfolgreiche Praxisbeispiele aus dem Bereich Älterwerden und Wohnen im ländlichen Raum zu präsentieren und die dabei gemachten Erfahrungen auszutauschen. Die guten Ideen und Projekte sollen zur Nachahmung anregen.
Weiterhin wird die Möglichkeit geboten, sich vor Ort über ein realisiertes Projekt der Stiftung Landleben zu informieren.
Flyer - Älterwerden und Wohnen im ländlichen Raum
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Herr Prof. Dr. Karl-Friedrich Thöne übergibt die Urkunde des Ministers Jürgen Reinholz an Horst Zbierski als Dank und Anerkennung für seine ehrenamtlich geleistete Arbeit Foto: ALF Worbis |
Seit Oktober 2012 gelten in Wahlhausen (Eichsfeld) neue Grundstücksgrenzen.
Prof. Dr. Karl-Friedrich Thöne, Abteilungsleiter „Ländlicher Raum, Forsten“ im Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz (TMLFUN) übergab am 5. Oktober 2012 dem Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaft, Horst Zbierski, die vorzeitige Ausführungsanordnung.
Die Eigentümer können nun voll und ganz über ihre neuen Grundstücke verfügen. Damit ist das Flurbereinigungsverfahren noch nicht endgültig abgeschlossen: Grundbücher, Liegenschaftskataster und weitere öffentliche Bücher müssen noch berichtigt werden.
Beim Festakt wurde auf dem „Zinsboden“ ein Gedenkstein enthüllt, dessen Inschrift nun an die Flurbereinigung in Wahlhausen erinnert. Für das ehrenamtliche Engagement im Verfahren überbrachte Abteilungsleiter Thöne Horst Zbierski eine Dankesurkunde von Minister Jürgen Reinholz.
1994 hatte die Gemeinde Wahlhausen die Flurbereinigung zur Klärung und Neuordnung der Eigentumsverhältnisse beantragt, um Grundstücke zu erschließen und baurechtswidrige Zustände zu beseitigen. In der Feldlage wurden 4,2 Kilometer ländliche Wege ausgebaut sowie Feldgehölze und Baumreihen angepflanzt. Der vorhandene Kolonnenweg wurde in das Eigentum der Gemeinde Wahlhausen überführt und das Grüne Band im gesamten Flurbereinigungsgebiet erhalten und eigentumsrechtlich neu geordnet. Die Ausführungskosten belaufen sich auf insgesamt etwa 470.000 Euro. EU, Bund und Freistaat bezuschussten diese mit 423.000 Euro.
Zahlreiche kommunale und private Projekte zur Dorferneuerung mit Gesamtinvestitionen in Höhe von rund vier Millionen Euro führten zur Aufwertung und Entwicklung des Dorfes.
Herr Volker Hartmann, stellv. Amtsleiter ALF Gotha, erläutert der Ministerpräsidentin, Frau Christine Lieberknecht den Stand mit MesstechnikFoto: ALF Gotha |
Das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung (ALF) Gotha war in diesem Jahr mit einem Stand am Landeserntedankfest beteiligt.
Besucher konnten sich über die Arbeit der Landentwicklungsverwaltung in Thüringen, den Ablauf eines Flurbereinigungsverfahrens in der Region und moderne Vermessungsverfahren und -instrumente informieren.
Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und der Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz, Roland Richwien, nutzen im Rahmen ihres Rundgangs die Gelegenheit, am Stand des ALF mit Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen. Alle Seiten hoben dabei die wichtige Funktion der Landentwicklung und die Arbeit der Geodäten in den ländlichen Räumen hervor.
Der Amtsleiter Mathias Geßner übergibt die Schlussfeststellung an Herrn DorniedenFoto: ALF Gotha |
Am 6. September 2012 wurde das Flurbereinigungsverfahren Teistungen abgeschlossen.
Herr Mathias Geßner, Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gotha, übergab dem Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaft, Herrn Horst Dornieden, die Unterlagen der Schlussfeststellung.
Der Stausee „Glockengraben“ wurde zu DDR - Zeiten zur Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen ohne anschließende Vermessung und Eigentumsklärung angelegt und nach 1990 nicht mehr benötigt. Um die Eigentumsverhältnisse neu zu regeln, wurde 1994 das 125 ha große Flurbereinigungsverfahren Teistungen angeordnet.
Mit der so genannten Schlussfeststellung ist das Flurbereinigungsverfahren rechtskräftig beendet. Die Grundbücher und Nachweise des Liegenschaftskatasters befinden sich auf dem neuesten Stand. Die Eigentümer können uneingeschränkt über ihre neuen Grundstücke verfügen.
Herr Dornieden lobte die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit den Akteuren des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gotha.
Vermessungstechniker Hans-Jörg Plematl (l.) erklärt interessierten Besuchern die MesstechnikFoto: ALF Gotha |
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gotha präsentierten auf den „Grünen Tagen“ moderne Vermessungsverfahren und
-instrumente. Sie stellten, stellvertretend für ihre Kolleginnen und Kollegen der Ämter in Gera und Meiningen den Bezug zur spannenden Arbeit der Geodäten in den ländlichen Räumen Thüringens her. Interessierte Besucher wurden zum Mitmachen eingeladen. Sie erfuhren, welche umfangreiche Arbeiten zur Bestimmung eines Grenzpunktes erforderlich sind und ob sich unter Grenzsteinen wirklich Schätze befinden - Geocaching auf höchster Genauigkeitsstufe !
Parallel zur Vorstellung vermessungstechnischer Arbeiten wurde ein Einblick in die Bearbeitung von Flurbereinigungsverfahren gegeben. Via Internet erfolgten Informationen zum Umfang und Stand laufender Verfahren (z.B. an der im Bau befindlichen ICE – Trasse) sowie bereits erfolgreich abgeschlossener Projekte.
Für den Berufsnachwuchs gaben Experten Tipps zur Ausbildung bzw. zu Studienmöglichkeiten.
Neben der „Vermessung zum Anfassen“ auf dem Freigelände bot die Wanderausstellung „Wir entwickeln (T)Räume“ in der Messehalle 1 und dem Foyer einen Gesamtüberblick zur Arbeit der Landentwicklungsverwaltung. Sie dokumentierte an Hand von Beispielen die Erfolgsgeschichte des gemeinschaftlichen Engagements in den ländlichen Räumen.
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