Freistaat Thüringen Freistaat Thüringen - Landentwicklungsverwaltung

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ALF Gera

Jens Lüdtke, Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera, mit den Gewinnern der ersten beiden Preise Jens Lüdtke, Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera, mit den Gewinnern der ersten beiden Preise
Foto: ALF Gera

Fotowettbewerb „Landleben in Ostthüringen“

Im Sommer 2012 hat das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera einen Fotowettbewerb unter dem Titel „Landleben in Ostthüringen“ ausgeschrieben. 148 Fotos wurden eingesandt! 55 Fotografen aus ganz Ostthüringen haben sich beteiligt!

Die Motive der eingereichten Fotos sind sehr vielfältig - von wunderschönen Kinderbildern, herrlichen Landschafts- und Tieraufnahmen bis hin zu ausdrucksstarken Fotos aus dem Leben und von der Arbeit unserer Landbevölkerung. Das „Landleben in Ostthüringen“ wird in seiner ganzen Vielfalt und Attraktivität präsentiert!

Eine Jury aus 6 Mitgliedern hat die besten Bilder ausgewählt. Die Gewinner des ersten und zweiten Preises konnten aus den Händen des Direktors des Bio-Seehotels Zeulenroda, Herrn Marco Lange, je einen Gutschein für einen 3-tägigen Familienaufenthalt bzw. ein Lunchbuffet für 4 Personen im Bio-Seehotel entgegen nehmen. Die Einsender der Fotos für den dritten, vierten und fünften Preis durften sich über Schmackhaftes aus der Etzdorfer Hoffleischerei der Agrargenossenschaft Buchheim/Crossen und Putenspezialitäten der Gönnataler-Agrar
e. G. freuen.
 

Die Siegerfotos:

1. Platz: Doreen Walther, Schleiz
1. Platz: Doreen Walther, Schleiz
2. Platz: Tina Schneider, Krölpa / OT Dobian
2. Platz: Tina Schneider, Krölpa / OT Dobian
3. Platz: Agrargenossenschaft Königsee e.G.
3. Platz: Agrargenossenschaft Königsee e.G.
4. Platz: Haflingergestüt Meura
4. Platz: Haflingergestüt Meura
5. Platz: Mattias Große, Remptendorf
5. Platz: Mattias Große, Remptendorf
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Der Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera, Jens Lüdtke, übergibt den Fördermittelbescheid an den Bürgermeister der Gemeinde Göllnitz, Hans-Jürgen Heitsch Der Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera, Jens Lüdtke, übergibt den Fördermittelbescheid an den Bürgermeister der Gemeinde Göllnitz, Hans-Jürgen Heitsch
Foto: ALF Gera

Thüringen fördert Nahwärmeleitungen in Göllnitz mit 952.000 Euro

Thüringen unterstützt die Gemeinde Göllnitz im Altenburger Land bei dem Ausbau erneuerbarer Energien. Am 29. April übergab der Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera, Jens Lüdtke, einen Fördermittelbescheid in Höhe von rund 952.000 Euro an den Göllnitzer Bürgermeister Hans-Jürgen Heitsch. Mit Gesamtinvestitionen von rund 1,5 Millionen Euro sollen etwa 4,3 Kilometer Leitungen entstehen, die die Abwärme von drei Blockheizkraftwerken zu den Haushalten transportieren.

In Göllnitz versorgt eine Biogasanlage drei Blockheizkraftwerke (BHKW) mit Biogas. Nachdem daraus bisher nur Strom erzeugt wurde, soll nun auch die Abwärme der BHKW genutzt werden. Die Fachleute rechnen mit einer Wärmeabnahme von ca. 2.322 Megawattstunden, die mindestens 232.200 Liter Heizöl oder 232.200 m³ Erdgas ersetzt. Das spart fossile Brennstoffe und trägt aktiv zum Umweltschutz bei.

Um die Abwärme der BHKW den Haushalten der Gemeinden Göllnitz und Zschöpperitz zur Verfügung stellen zu können, sind Wärmeleitungen mit einer Gesamtlänge von 4.308 Meter erforderlich. 2012 hatte die Gemeinde Göllnitz Fördermittel beantragt, nun sollen die Leitungen bis Ende 2013 gebaut werden.

Das Projekt ist eines der größten im Rahmen der Nahwärmeförderung des Amtes in Gera. Die Fördermittel wurden nach der Richtlinie zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung ausgereicht. 60 % der Fördersumme trägt der Bund im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“, 40 % bringt das Land Thüringen auf.

Bürgermeister Hans-Jürgen Heitsch vor der Biogasanlage in Göllnitz
Bürgermeister hans-Jürgen Heitsch vor der Biogasanlage in Göllnitz
Foto: Martin Gerlach, Ostthüringer Zeitung (OTZ)
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Jens Lüdtke (rechts im Bild), Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera, übergibt den genehmigten Wege- und Gewässerplan an Herrn Mäder, Vorstand der Teilnehmergemeinschaft des Flurbereinigungsverfahrens Jens Lüdtke (rechts im Bild), Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera, übergibt den genehmigten Wege- und Gewässerplan an Herrn Mäder, Vorstand der Teilnehmergemeinschaft des Flurbereinigungsverfahrens
Foto: ALF Gera

Planungsrecht für den Bau von ländlichen Wegen in Teutleben - im Sommer beginnt der Wegebau

Der Vorstand der Teilnehmergemeinschaft Teutleben fand sich am 23. April 2013 zu einem wichtigen Ereignis im Bürgerhaus der Gemeinde Teutleben zusammen. Jens Lüdtke, Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung (ALF) Gera übergab dem Vorsitzenden Andreas Mäder den genehmigten Wege- und Gewässerplan im Flurbereinigungsverfahren Teutleben. Mit der Genehmigung ist das Planungsrecht vorhanden. Es kann bald gebaut werden.

Das Flurbereinigungsverfahren Teutleben wurde 1995 in Verbindung mit dem Neubau der ICE-Trasse Erfurt-Halle/Leipzig angeordnet. Es hat eine Größe von rund 1000 Hektar. Beteiligte Thüringer Kommunen sind Hardisleben, Eßleben-Teutleben, Buttstädt und Herrengosserstedt aus dem benachbarten Sachsen-Anhalt.

In den vergangenen Jahren hat das ALF Gera vor allem Voraussetzungen geschaffen, dass der Unternehmensträger, die DB ProjektBau GmbH, die ICE-Trasse bauen und notwendige Kompensationsmaßnahmen realisieren konnte. Jetzt, betonte Amtsleiter Lüdtke, ist der ländliche Wegebau die vordringlichste Aufgabe.

Denn die ICE-Trasse zerschneidet die Flächen der Landwirtschaftsbetriebe. Durch die Zerschneidung entstehen Nachteile für die Landwirtschaft. Mit dem Bau der ländlichen Wege sollen diese Nachteile gemindert werden.

Insgesamt handelt es sich um Wege mit einer Länge von rund sieben Kilometern und einem Investitionsvolumen von ca. 750.000 Euro. Die Summe wird mit 90 Prozent durch den Freistaat Thüringen, Bund und EU gefördert. Die restlichen zehn Prozent übernehmen die Gemeinden, die ansässigen Landwirtschaftsbetriebe und der Landkreis Sömmerda. Letzterer steuerte Geld bei, da die Wege nach der Fertigstellung auch als Radwege genutzt werden können.

Voraussichtlicher Baubeginn ist im Sommer dieses Jahres.
Im angrenzenden Flurbereinigungsverfahren Buttstädt ist der Wegebau für das kommende Jahr geplant.
 

Teilnehmergemeinschaft Teutleben im Bürgerhaus
Teilnehmergemeinschaft Teutleben im Bürgerhaus
Foto: ALF Gera
Teilstück der zukünftigen ICE-Trasse
Teilstück der zukünftigen ICE-Trasse
Foto: ALF Gera
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v. l. Jens Lüdtke, Leiter ALF Gera; Prof. Dr. Karl-Friedrich Thöne, Abteilungsleiter Ländlicher Raum Forsten im Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz v. l. Jens Lüdtke, Leiter ALF Gera; Prof. Dr. Karl-Friedrich Thöne, Abteilungsleiter Ländlicher Raum Forsten im Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz
Foto: ALF Gera

Wanderausstellung „22 Jahre Landentwicklung in Thüringen – Wir entwickeln (T)Räume

Die ländlichen Regionen Thüringens zukunftsfähig zu gestalten, (T)Räume zu entwickeln, diesem Thema widmet sich eine Wanderausstellung, die am 04. März 2013 im Foyer des Landratsamtes in Greiz, Haus 2, Dr.-Scheube-Straße-6, eröffnet wurde. Gestaltet wurde die Schau von den Ämtern für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera, Gotha und Meiningen. Zu sehen war sie bereits in Rudolstadt, Bad Salzungen, Altenburg, Gotha, Sondershausen, Schleiz, Erfurt und Meiningen.
Zahlreiche Gäste aus Kommunen des Greizer Umfeldes und Behörden waren der Einladung zur Eröffnung der Ausstellung gefolgt, u. a. der Abteilungsleiter Abteilung 2 Ländlicher Raum, Forsten des Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz, Herr Prof. Dr. Thöne.
Die Landentwicklungsverwaltung Thüringen besteht seit nunmehr 22 Jahren und hat in dieser Zeit mit ihrer Arbeit die ländlichen Räume verändert und geprägt. Diese Veränderung dauert an und stellt einen Prozess dar, in dem es darum geht, den demographischen Wandel in den ländlichen Räume zukunftsfähig zu gestalten, d. h.: (T)Räume zu entwickeln.
Mit der Wanderausstellung greift die Landentwicklungsverwaltung des Freistaates Thüringen gemeinsam mit ihren Partnern die aktuellen Themen im ländlichen Raum und insbesondere in den Thüringer Dörfern auf. Eine Vielzahl von wegweisenden Projekten der Landentwicklung wird anschaulich und ansprechend in Wort und Bild dargestellt. Die Auswahl reicht von Maßnahmen der Revitalisierung von Brachflächen, der Dorferneuerung, der Flurbereinigung und des ländlichen Wegebaus bis hin zu innovativen LEADER-Projekten. Die Ausstellung dokumentiert erfolgreich abgeschlossene Projekte, laufende Flurneuordnungsverfahren und künftige Maßnahmen.
Die Landentwicklungsverwaltung begleitet und unterstützt die Akteure vor Ort bei der Gestaltung des demographischen Wandels in unseren Dörfern. Sie ist Ansprechpartner für die Bürger, wenn es um die Belange des ländlichen Raumes geht. Dies den Bürgern zu vermitteln, ist das Anliegen der Wanderausstellung. Sie soll die Menschen in den ländlichen Regionen Thüringens erreichen und zu Synergieeffekten führen. Angesprochen werden Bürgerinnen und Bürger im ländlichen Raum, Vertreter der Kommunen sowie Politik und Wirtschaft.
Die Präsentation kann bis zum 04.04.2013 im Foyer des Landratsamtes in Greiz, Haus 2, Dr.-Scheube-Straße-6, von allen Interessierten besichtigt werden.

 

v. l. n. r. Dr. Thomas Oertel, LEADER Manager RAG Greiz; Gerd Mansel, ALF Gera; Andreas Martz, Leiter GFAW Gera; Jens Lüdtke, Leiter ALF Gera
v. l. n. r. Dr. Thomas Oertel, LEADER Manager RAG Greiz; Gerd Mansel, ALF Gera; Andreas Martz, Leiter GFAW Gera; Jens Lüdtke, Leiter ALF Gera
Foto: ALF Gera
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Eröffnungsveranstaltung zur Vorbereitung des Landeserntedankfestes 2013 in Greiz

Das diesjährige Landeserntedankfest wird am 05. Oktober 2013 in Greiz veranstaltet. Damit findet es nunmehr zum 20. Male statt.

Ziel der Veranstalter und Organisatoren ist es, das Land in die Stadt zu bringen und damit den Erzeuger zum Verbraucher. Gestaltet wird das Landeserntedankfest u. a. von der Stadtverwaltung und dem Landratsamt Greiz, dem Landwirtschaftsamt Zeulenroda, der evangelischen und der katholischen Kirche, dem Kreisbauernverband, den Thüringer Verbänden der Landfrauen und der Landjugend, der Pahren Agrar GmbH & Co. sowie dem Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera.

Auftakt wird ein ökumenischer Gottesdienst in der Stadtkirche sein. Ganztägig soll es ein Kulturprogramm sowie einen Bauernmarkt geben. Stattfinden werden die Veranstaltungen im Zentrum von Greiz sowie im Schlossgarten. Die Veranstalter rechnen mit einer 5-stelligen Besucherzahl.

 

Foto: Marius Koity / OTZ
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Internationale Grüne Woche
vom 18. – 27. Januar in Berlin
 

Vom 18. bis 27. Januar 2013 lud die Messe Berlin zum 78. Male zur Internationalen Grüne Woche , es handelt sich hier umdie größte Messe der Ernährungs- und Landwirtschaft sowie des Gartenbaus weltweit. Sie bringt alljährlich Fachbesucher und Aussteller zusammen und präsentiert einen umfassenden Überblick über den Weltmarkt der Ernährungsindustrie und die Vielfalt der Lebensmittel.

In der Halle 20 stellte sich in diesem Jahr der Saale-Orla-Kreis mit dem Slogan „Thüringer Meer – Mehr Thüringen“ dem internationalen Publikum vor. Als zentrale Themen standen die Förderung der Vermarktung von Produkten aus der Region am Beispiel des LEADER-Projektes „Schulessen – regional und gut!“ sowie die touristischen Attraktionen des Saale-Orla-Kreises im Mittelpunkt. Einer der Höhepunkte war am Thüringentag eine Kochshow von Schulkindern mit einem Sternekoch auf einer speziell auf dem Messestand installierten Kochinsel!

Am Sonnabend, dem 19. Januar, fand der Thüringentag mit dem Besuch der Ministerpräsidentin, Frau Lieberknecht, statt und am Donnerstag, dem 24. Januar, der Landkreistag des Saale-Orla-Kreises.

Gestaltet wurde der Auftritt Thüringens in enger Kooperation zwischen dem Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Natur, dem Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera, dem Landratsamt des Saale-Orla-Kreises, der LEADER-Aktionsgruppe Saale-Orla, dem Kreisbauernverband und der Kreissparkasse Saale-Orla.

 

Internationale Grüne Woche vom 18. – 27. Januar in Berlin Internationale Grüne Woche vom 18. – 27. Januar in Berlin Internationale Grüne Woche vom 18. – 27. Januar in Berlin Internationale Grüne Woche vom 18. – 27. Januar in Berlin Internationale Grüne Woche vom 18. – 27. Januar in Berlin Internationale Grüne Woche vom 18. – 27. Januar in Berlin Internationale Grüne Woche vom 18. – 27. Januar in Berlin Internationale Grüne Woche vom 18. – 27. Januar in Berlin Internationale Grüne Woche vom 18. – 27. Januar in Berlin Internationale Grüne Woche vom 18. – 27. Januar in Berlin Internationale Grüne Woche vom 18. – 27. Januar in Berlin Internationale Grüne Woche vom 18. – 27. Januar in Berlin
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LEADER-Regionalkonferenz Ostthüringen  „Strategien beim Umgang mit dem Demografischen Wandel im ländlichen Raum“

Der Demografische Wandel stellt die ländlichen Räume vor grundlegende Herausforderungen. Zurückgehende Bevölkerungszahlen, Fachkräftemangel, Verlust landwirtschaftlicher Flächen, Leerstand ländlicher Objekte, Reduzierung der zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel – diese Tatsachen und die daraus resultierenden Aufgaben waren Gegenstand der Regionalkonferenz der 5 LEADER-Aktionsgruppen Ostthüringens, die am 7. Dezember 2012 im Rittergut Positz stattfand. Eingeladen hatte das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera.

In den Regionalen LEADER-Aktionsgruppen (RAG) haben sich eine Vielzahl unterschiedlichster Akteure aus Kommunalpolitik, Wirtschaft und sozialen Bereichen zusammengefunden. Gemeinsam definieren sie die Entwicklungsziele für ihre Region, erarbeiten eine Regionale Entwicklungsstrategie und entscheiden über konkrete Projektförderungen. Durch die RAG Saale-Holzland, Greiz, Saale-Orla, Saalfeld-Rudolstadt und Altenburg wurde an Hand aktueller Projekte vorgestellt, wie in ihrem Wirkungsbereich der gegenwärtigen Situation begegnet wird. Die Regionalkonferenz wurde durch die Akademie Ländlicher Raum und die Serviceagentur Demografischer Wandel maßgeblich unterstützt und belebt.

Gemeinsam wurde auf der Regionalkonferenz ein Positionspapier erarbeitet und beschlossen. Das Positionspapier enthält Erwartungen zur strategischen Ausrichtung der Arbeit der RAG in der neuen EU-Förderperiode und soll auch an Ministerpräsidentin Lieberknecht und alle Landtagsfraktionen weitergeleitet werden.

Gruppenfoto Regionalkonferenz
Foto: ALF Gera
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Gruppenbild Foto: ALF Gera

Infoveranstaltung „Inwertsetzung von betrieblichen Ressourcen unter Mitwirkung der Bodenordnung“ in Etzdorf

Am 14. November 2012 fand in der Etzdorfer Festscheune der Agrargenossenschaft Buchheim-Crossen e .G. eine Informationsveranstaltung zum Thema „Inwertsetzung von betrieblichen Ressourcen unter Mitwirkung der Bodenordnung aus dem Werkzeugkasten der integrierten Ländlichen Entwicklung“ statt. Eingeladen hatten der Kreisbauerverband Eisenberg-Jena-Stadtroda e. V. und das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera.

An Hand von Beispielen wurden durch das Amt die Möglichkeiten der Umsetzung von betrieblichen Maßnahmen und des ländlichen Wegebaus mit Hilfe des freiwilligen Landtausches gezeigt. Die Ergebnisse konnten bei einer gemeinsamen Flurfahrt durch die Gebiete Buchheim und Walpernhain (Flurbereinigung) sowie Crossen (ländlicher Wegebau) in Augenschein genommen werden.

Das Thema stieß auf breites Interesse - der Einladung waren 20 Vertreter aus Landwirtschaftsbetrieben und Gemeinden gefolgt.

 

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Erfahrungsaustausch mit einer Irakischen Delegation

In der Gönnataler Putenspezialitäten GmbH und Gönnatalagrar eG In der Gönnataler Putenspezialitäten GmbH und Gönnatalagrar eG Die Firma TRIGIS GeoServices GmbH aus Korbußen hält einen Vortag über „Precision Farming“ als Methode zur Intensivierung der Landwirtschaft Martina Schweinsburg, Landrätin des Landkreises Greiz, und die RAG „Greizer Land“ stellen ihre Arbeit und die Ergebnisse vor In der Hanfaufschlussanlage der Pahren Agrar GmbH & Co. Produktion KG in Läwitz als Beispiel der Umnutzung einer Schweinezuchtanlage, gefördert mit Mitteln der Dorferneuerung und der Revitalisierung von Brachflächen Fassadensanierung in Stelzendorf mit Fördermitteln der Dorferneuerung Im „Info- und Innovationszentrum nachhaltiger Tourismus“ der Stadt Zeulenroda-Triebes (LEADER-Förderung innovativer Vorhaben) Die irakische Delegation vor dem „Objekt 90“ der Wismut GmbH in Ronneburg Eintrag des Leiters der irakischen Delegation in das Gästebuch der Wismut GmbH im „Objekt 90“ Vor dem Reliefmodell des ehemaligen Uranerztagebaues Lichtenberg / „Schmirchauer Höhe“ In Löbichau (Förderung der Dorferneuerung und der Revitalisierung der Wismut-Region): Rolf Hermann, Bürgermeister von Löbichau, erläutert den Gästen die durchgeführten Sanierungsarbeiten am Schloß in Löbichau Die Delegation auf der Aussichtsplattform des Grubengeleuchtes auf der „Schmirchauer Höhe“, im Hintergrung die „Begehbare Landkarte“ mit der Kennzeichnung der räumlichen Ausdehnung der ehemaligen Bergbautätigkeit der Wismut GmbH. Das Modellvorhaben veranschaulicht die Komplexität der Landschaftseingriffe während des Uranabbaus. Das Projekt  wurde durch das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera im Rahmen der Förderrichtlinie für Maßnahmen zur Revitalisierung von durch Umweltschäden gekennzeichneten Regionen unterstützt.

Wissen und Erfahrungen weitergegeben

Das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera organisierte den Besuch einer hochrangigen Delegation aus dem Irak vom 17.10.-19.10.2012 in Ostthüringen. Die Gäste waren Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Landwirtschaft und Justiz des Iraks sowie Bedienstete der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen FAO.
Der Irak entwickelt sich seit dem Ende des Golf-Krieges in Richtung Marktwirtschaft und befindet sich somit in einer Situation, die der der neuen Bundesländer zum Zeitpunkt der Wende vergleichbar ist. Hier ergeben sich gleiche Denkanstöße für die Entwicklung der Gesellschaft, des Rechts, der Wirtschaft und der Landwirtschaft. Die Erfahrungen der ostdeutschen Länder zur Umgestaltung der Gesellschaft wurden den Gästen vermittelt und im Erfahrungsaustausch vertieft. Stationen des terminreichen Ablaufplanes waren u.a. im Saale-Holzland Kreis die Gönnataler Putenspezialitäten GmbH und die Gönnatal-agrar eG in Altengönna, im Landkreis Greiz die Pahren Agrar GmbH & Co. Produktion KG in Pahren und im Landkreis Altenburger Land die Gemeinde Löbichau sowie die ehemalige Wismut-Region um Ronneburg. Von den Mitarbeitern des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera wurden konkrete Beispiele der Landentwicklung an Hand von Projekten der Dorferneuerung (Gemeinde Löbichau), Flurneuordnung, Revitalisierung von Brachflächen (Schmirchauer Höhe) und LEADER-Förderung innovativer Vorhaben (Innovations- und
Informationszentrum Talsperre Zeulenroda) gezeigt und erläutert. Dies geschah unter Mitwirkung der Bürgermeister Weinlich aus Zeulenroda und Hermann aus Löbichau. Prominente Unterstützung erhielt das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung im Landkreis Greiz durch die Landrätin Martina Schweinsburg. Die Mitglieder der Delegation waren beeindruckt von der Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Akteuren der Regionalen Aktionsgruppen der Landkreise und den Behörden.
 

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Sportfest der Thüringer Landentwicklungsverwaltung

Eröffnung Erwärmung Fußball Weitsprung Kegeln Kugelstoßen Seilspringen Crosslauf Staffellauf Fröbelturm Siegerehrung

Im Jahr der 30. Olympiade trafen sich am 21. September 2012 zahlreiche Aktive zum 13. Sportfest der Thüringer Landentwicklung. Im Eisenberger Sportforum „Eisenberger Mohr“ wurde sehr engagiert, aber auch sehr fair und sportlich, um Punkte, Platz und Sieg gekämpft. Die Akteure waren die Kolleginnen und Kollegen der Thüringer Landentwicklung, d.h. der Ämter für Landentwicklung und Flurneuordnung Gotha, Meiningen und Gera, des Verbandes für Landentwicklung und Flurneuordnung Thüringen, der Thüringer Landgesellschaft sowie der Partnerfirmen Grontmij GmbH und Gesellschaft für Bodenordnung und Geodaten mbH.

Die Wettkämpfe fanden in zahlreichen Mannschafts- und Einzeldisziplinen statt. So standen u.a. Fuß- und Volleyball, Crosslauf, Kugelstoßen, Kegeln und Dart auf dem Programm. Wohl einer der Höhepunkte waren die Kämpfe der „Häuptlinge“, bei denen nicht die Einzelleistung im Vordergrund stand, sondern das gemeinsame Miteinander. Und das funktionierte ganz hervorragend! Ein weiteres Highlight war „Der längste 400 m-Staffellauf der Landentwicklung“ – 50 Läufer übergaben sich ohne Unterbrechung(!) nach je 400 m Lauf den Staffelstab! Der krönende Abschluß des sportlichen Vergleiches war die Siegerehrung, die allen Beteiligten viel Freude und Spaß machte.

Fazit des Tages: Eine sehr gelungene Veranstaltung! Und wie es sich der Abteilungsleiter Ländlicher Raum und Forsten des Thüringer Ministeriums für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz, Herr Prof. Dr. Thöne, gewünscht hatte, gingen die Wettkämpfer pfleglich miteinander um – es gab keine Verletzten. Es wurde neben der sportlichen Betätigung die Gelegenheit genutzt, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und auch so manches anstehende dienstliche Problem ganz unbürokratisch und ämterübergreifend zu besprechen und zu lösen.

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Eröffnung der Wanderausstellung „20 Jahre Landentwicklung in Thüringen – Wir ent-wickeln (T)Räume“ im Landratsamt des Saale-Holzland-Kreises in Eisenberg

Am 24.09.2012 wurde im Landratsamt des Saale-Holzland-Kreises in Eisenberg die Wanderausstellung „20 Jahre Landentwicklung in Thüringen – Wir entwickeln (T)Räume“ eröffnet. Zur Eröffnung waren u.a. anwesend Landrat Andreas Heller, der Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera, Jens Lüdtke, Vertreter aus umliegenden Gemeinden und der Landwirtschaft sowie regionale Akteure der Landentwicklung.

Die Wanderausstellung dokumentiert, wie die ländlichen Regionen Thüringens zukunftsfähig gestaltet werden und wie sich (T)Räume entwickeln. Gestaltet wurde die Schau von den Ämtern für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera, Gotha und Meiningen. Zu sehen war sie bereits in Rudolstadt, Bad Salzungen, Altenburg, Gotha, Sondershausen, Schleiz und zur Thüringer Landwirtschaftsmesse „Grüne Tage“ in Erfurt.

Die Landentwicklungsverwaltung Thüringen besteht seit nunmehr 20 Jahren und hat in dieser Zeit mit ihrer Arbeit die ländlichen Räume verändert und geprägt. Diese Veränderung dauert an und stellt einen Prozess dar, in dem es darum geht, den Strukturwandel zu begleiten.

Die Landentwicklungsverwaltung des Freistaates Thüringen greift gemeinsam mit ihren Partnern vor Ort, den Landkreisen, Kommunen, Verbänden und Vereinen, aber auch privaten Interessierten, die aktuellen Themen im ländlichen Raum und insbesondere in den thüringer Dörfern auf. Eine Vielzahl von wegweisenden Projekten der Landentwicklung wird anschaulich und ansprechend in Wort und Bild dargestellt. Die Auswahl reicht von Maßnahmen der Revitalisierung von Brachflächen, der Dorferneuerung, der Flurbereinigung und des ländlichen Wegebaus bis hin zu innovativen LEADER-Projekten. Die Ausstellung dokumentiert erfolgreich gemeinsam realisierte Projekte, laufende Flurneuordnungsverfahren und künftige Maßnahmen.

Die Landentwicklungsverwaltung begleitet und unterstützt die Akteure vor Ort bei der Entwicklung des ländlichen Raumes und seiner Dörfer. Sie ist Ansprechpartner für die Bürger, wenn es um die Belange des ländlichen Raumes geht. Dies den Bürgern zu vermitteln, ist das Anliegen der Wanderausstellung. Sie soll die Menschen in den ländlichen Regionen Thüringens erreichen und zu Synergieeffekten führen. Angesprochen werden Bürgerinnen und Bürger im ländlichen Raum, Vertreter der Kommunen sowie Politik und Wirtschaft.

Die Ausstellung ist noch bis zum 30.10.2012 in Eisenberg zu sehen. Weitere Termine sind in Planung.

Wanderausstellung „20 Jahre Landentwicklung in Thüringen – Wir entwickeln (T)Räume“ im Landratsamt des Saale-Holzland-Kreises in Eisenberg
Wanderausstellung „20 Jahre Landentwicklung in Thüringen – Wir entwickeln (T)Räume“ im Landratsamt des Saale-Holzland-Kreises in Eisenberg
Foto: ALF Gera
Eröffnung der Wanderausstellung, Bildmitte: Landrat Andreas Heller, Jens Lüdtke, Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera
Eröffnung der Wanderausstellung
Bildmitte: Landrat Andreas Heller, Jens Lüdtke, Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera
Foto: ALF Gera
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v.l.n.r.: Frank Quaas / Projektmanager, Wolfram Schlegel / FEAL und Berndt Apel / Kreisbauernverband vor einem Silphie-Feld<br />Foto: ALF Gera v.l.n.r.: Frank Quaas / Projektmanager, Wolfram Schlegel / FEAL und Berndt Apel / Kreisbauernverband vor einem Silphie-Feld
Foto: ALF Gera

Praxisbetrieb Altenburger Energiefruchtfolge

Bioenergie vor der eigenen Haustür zu erzeugen – umweltverträglich und gesund – bedeutet Wertschöpfung, kurze Transportwege und schnellen finanziellen Umschlag. Das Geld bleibt im Lande. Dieses Ziel hat sich das innovative LEADER-Projekt „Praxisbetrieb Altenburger Energiefruchtfolge“ gesetzt. Schwerpunkt sind die praxisorientierte Einführung von neuen Anbaumethoden sowie die Verbesserung betrieblicher Abläufe beim Energiepflanzenanbau. Das Projekt wurde als eines von vier Leitprojekten gemeinsam von landwirtschaftlichen Unternehmen und Fachinstitutionen entwickelt und in die Bioenergie-Strategie des Altenburger Landes, die im Rahmen des Bundeswettbewerbs Bioenergie-Regionen erarbeitet wurde, eingeordnet. Das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera unterstützt das Vorhaben mit Mitteln des LEADER-Programms in Höhe von rund. 114.000 Euro.


Mit nachhaltiger Landbewirtschaftung kann die Wertschöpfung in der Region erhöht werden. Die offene und leicht hügelige Landschaft des Altenburger Landes ist mit seinen fruchtbaren Lößböden und dem milden Klima ein begünstigter Agrarraum mit hohem Ertragspotenzial, auch für Energiepflanzen. Der optimierte Anbau von Energiepflanzen schafft die Voraussetzungen für hohe Substratqualität und effektive Biogasausbeute. Neue Energiekulturen sollen in paßfähigen Fruchtfolgen mit Nahrungs- und Futtermittelarten kombiniert werden. Das Projekt soll praxisorientiert Altenburger Landwirtschaftsbetriebe bei der Optimierung des betrieblichen Energiepflanzenanbaus anleiten.
 

Beteiligt sind am Projekt neben sieben landwirtschaftlichen Unternehmen aus der Region der Verein zur Förderung und Entwicklung des Altenburger Landes, der Kreisbauernverband, Altenburger Land e.V., die Wirtschaftsfördergesellschaft Ostthüringen mbH, die Regionale Aktionsgruppe Altenburger Land und das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera. Am 22.06.2012 informierten sich die Partner im Kreisbauernverband und auf den Versuchsfeldern vor Ort über den zwischenzeitlich erreichten Arbeitsstand. 

Silphie  (Energiepflanze mit großer Biomasse)<br />Foto: ALF Gera
Silphie (Energiepflanze mit großer Biomasse)
Foto: ALF Gera
Frank Quaas / Projektmanager, Wolfram Schlegel / FEAL mit Maispflanzen verschiedener Sorten und Pflanztermine<br />Foto: ALF Gera
Frank Quaas / Projektmanager, Wolfram Schlegel / FEAL mit Maispflanzen verschiedener Sorten und Pflanztermine
Foto: ALF Gera
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 Mödlareuth - ein marodes kleines Feuerwehrhaus wird zur Begegnungsstätte

Die Teilung des Dorfes Mödlareuth ist seit 20 Jahren Geschichte. Einen Ort für Zusammenkünfte und gemeinsame Veranstaltungen der in der DDR-Zeit geteilten Bevölkerung des Ortes gab es bisher jedoch noch nicht. Nun wird ein ehemaliges marodes Feuerwehrhäuschen saniert und zu einer attraktiven Begegnungsstätte für die thüringischen und fränkischen Bewohner des Ortes umgestaltet. Auch für Treffen der Menschen aus Ost und West entlang des Grünen Bandes wird das Haus in der Zukunft offenstehen.

Mit vielen fleißigen Helfern und einem Zuschuss von 5.800 Euro aus Mitteln der ehemaligen Partei- und Massenorganisationen wurde der erste Bauabschnitt im vorigen Jahr realisiert. Am 19. Juni 2012 übergab Jens Lüdtke, Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera, in Mödlareuth einen Fördermittelbescheid aus dem Fonds des Mauergrundstückgesetzes in Höhe von 15.000 Euro. Entgegen genommen hat den Scheck Arnold Friedrich, 1. Vorstand des Vereins „Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth“.

Mit dieser finanziellen Unterstützung kann der zweite Bauabschnitt, die Sanierung des Daches und der Außenfassade, in Angriff genommen werden. Das Gebäude soll in den nächsten Monaten zur Nutzung fertig gestellt und am 3. Oktober 2012, dem Tag der Deutschen Einheit, an die Bevölkerung übergeben werden.

Damit ist es gelungen, die Lebensqualität und die Heimatregion im ländlichen Raum weiter zu stärken und das Grüne Band als Mahnmal der Geschichte zu entwickeln.

Arnold Friedrich / 1. Vorstand des Vereins „Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth“ (vordere Reihe, 2. von rechts), Jens Lüdtke / Leiter Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera (vordere Reihe, 3. von rechts), Einwohner von Mödlareuth
Arnold Friedrich / 1. Vorstand des Vereins „Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth“ (vordere Reihe, 2. von rechts), Jens Lüdtke / Leiter Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera (vordere Reihe, 3. von rechts), Einwohner von Mödlareuth
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Tag der offenen Tür bei der Wismut GmbH - Einweihung des Grubengeleuchtes auf der "Schmirchauer Höhe"

Der Uranerzbergbau war bis zu seiner Einstellung 1990 einer der dominierenden Industriezweige in Ostthüringen. Die Region wurde durch den langjährigen Uranerzbergbau stark gezeichnet. Nach der politischen Wende wurde das größte Umweltprojekt im wiedervereinigten Deutschland in Angriff genommen - die großflächige Beseitigung radioaktiv kontaminierter Hinterlassenschaften des ehemaligen sowjetisch-deutschen Uranerzbergbaus. Der riesige Tagebau „Lichtenberg“ wurde mit umgelagertem Haldenmaterial verfüllt. Es entstand eine Anhöhe, die mit ihrem Namen „Schmirchauer Höhe“ an das verschwundene Dorf, das dem Tagebau weichen musste, erinnert.

Die Plateaufläche der Höhe wurde mit einer begehbaren Landkarte gestaltet. Finanziert wurde das Projekt durch private Spenden sowie mit Fördermitteln des Freistaates Thüringen und der Europäischen Union (EFRE), die über das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera bereitgestellt wurden.

Die begehbare Landkarte verdeutlicht anschaulich die Ausdehnung und Inbesitznahme der Landschaft durch den Uranerzbergbau und die Dimensionen der Sanierung seiner Hinterlassenschaften in Ostthüringen. Die Konturen der untertägigen Grubenfeldgrenzen und die Ausdehnung der Tagebaue sind mittels Namens- und Firmensteinen nachgebildet. Der Stein Nr. 047 trägt die Aufschrift „Thüringer Landentwicklung – Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera“.

Am 30. Juni 2012, dem Tag der offenen Tür bei der Wismut GmbH, weihte der Bergbautraditionsverein Wismut einen Leuchtturm auf der „Schmirchauer Höhe“ ein. Dieser 20 m hohe Erinnerungsturm wurde einer Grubenlampe nachgestaltet und ist begehbar. Von seiner Plattform aus kann man weit in die einstmals zerstörte und nun wieder gesundende Landschaft hinausschauen. Das mit Sonnenstrom gespeiste Geleucht wird weithin zu sehen sein. Die begehbare Landkarte und das imposante Grubengeleucht sollen die Besucher auf Vergangenes und Gegenwärtiges aufmerksam machen, die regionale Identität stärken und das Ronneburger Umland touristisch noch mehr bereichern.

Mit der „Schmirchauer Höhe“ wurde eine Erlebnisstätte geschaffen, welche die Komplexität bergmännischer Landschaftseingriffe während des Uranabbaues in Verbindung mit neuer Landschaftsgestaltung und -nutzung verdeutlicht. Als Erinnerungsstätte ruft sie ins Gedächtnis, dass in Ostthüringen nicht bloß Bergbau, sondern eben auch Uranerzbergbau mitten im Kalten Krieg betrieben wurde.

Einweihung Grubengeleuchtes auf der "Schmirchauer Höhe"

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Das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera veranstaltet einen Fotowettbewerb mit dem Thema „Landleben in Ostthüringen“.

Die ländlichen Räume Ostthüringens sind wichtige Lebens-, Wirtschafts-, Natur- und Kulturräume und leisten einen erheblichen Beitrag zur Entwicklung der Wirtschaft und der Attraktivität unserer Region. Ziel des Wettbewerbs ist es, auf die vielen schönen und interessanten Seiten des täglichen Lebens auf dem Lande aufmerksam zu machen, die Identifizierung der Bevölkerung mit Ihrer Heimat zu aktivieren und auf die touristische Anziehungskraft und Gastfreundlichkeit Ostthüringens hinzuweisen. Fotomotive sollen die ländlichen Räume Ostthüringens mit ihren herrlichen Landschaften als Wohn-, Arbeits- und Erholungsort sein. Aber auch der Alltag des abwechslungsreichen Familien- und Arbeitsleben auf dem Dorf oder in der Stadt kann zahlreiche Momente für ein gelungenes Foto bieten. Der Kreativität der Fotografen und ihrer Ideen und Möglichkeiten sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Wir hoffen auf eine umfangreiche und vielgestaltige Auswahl an schönem und ansprechendem Bildmaterial. Die Fotos werden von den Teilnehmern mit einem Freigabevermerk zur Veröffentlichung versehen. Jeder Bewerber kann maximal 3 Fotos einsenden. Einsendeschluss ist der 12. Oktober 2012.

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Während der Ausbildung Während der Ausbildung
Foto: ALF Gera

In der Woche vom 21.05. bis 25.05.2012 absolvierten die auszubildenden Vermessungstechniker des 1. und 2. Ausbildungsjahres der ÄLF Gotha, Meiningen und Gera die sogenannte Blockausbildung im ALF Gera.
Am Freiwilligen Landtauschverfahren „Südlicher Zufahrtsweg zur MVA Rothenacker“ wurden die Lehrthemen Erfassung, Beschaffung und Visualisierung von Vermessungsdaten, die Erstellung von Karten sowie die rechtlichen Grundlagen bzgl. Grund und Boden erarbeitet. Ein Besuch beim Grundbuchamt Gera und eine Exkursion zu den Verfahren in Crossen und Buchheim ergänzten die Ausbildung.
Die Auszubildenden standen dem Lehrstoff offen gegenüber und fühlten sich in der Ausbildungswoche gut vom ALF Gera betreut. Sowohl Lernende als auch Ausbildende waren sich einig darüber, dass diese Woche sehr effektiv war und jährlich Programmteil der Ausbildung sein sollte.
 

Die Auszubildenden und ihre Ausbilder
Die Auszubildenden und ihre Ausbilder
Foto: ALF Gera
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Eine Delegation des Ministeriums für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Natur Thüringen unter Leitung von Herrn Prof. Dr. Thöne besuchte am 26.04.2012 im Rahmen einer Amtsbereisung die „Schmirchauer Höhe“. Diese Anhöhe ist durch das Aufschütten von Haldenmaterial über dem ehemaligen Uranerztagebau Lichtenberg entstanden. Das Modellvorhaben veranschaulicht die Komplexität der Landschaftseingriffe während des Uranabbaues in Verbindung mit neuer Landschaftsgestaltung und -nutzung und bereichert als Erinnerungs- und Erlebnisstätte die touristische Infrastruktur der ehemaligen Wismutregion. Das Projekt wurde durch das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera im Rahmen der Förderrichtlinie für Maßnahmen zur Revitalisierung von durch Umweltschäden gekennzeichneten Regionen unterstützt.

Schmirchauer Höhe
Foto: ALF Gera
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v.l.n.r.: Frau Walther/ Bürgermeisterin Schleiz, Herr Lüdtke/Leiter des Amtes für Landent-wicklung und Flurneuordnung Gera, Herr Hauck/stellvertretender Landrat Saale-Orla-Kreis v.l.n.r.: Frau Walther/ Bürgermeisterin Schleiz, Herr Lüdtke/Leiter des Amtes für Landent-wicklung und Flurneuordnung Gera, Herr Hauck/stellvertretender Landrat Saale-Orla-Kreis
Foto: ALF Gera

Wanderausstellung „20 Jahre Landentwicklung in Thüringen – Wir entwickeln (T)Räume“ in der Sparkasse Saale-Orla / Wisentahalle


Die ländlichen Regionen Thüringens zukunftsfähig zu gestalten, (T)Räume zu entwickeln – diesem Thema widmet sich eine Wanderausstellung, die am 17.04.2012 im unteren Foyer der Wisentahalle der Kreissparkasse Saale-Orla in Schleiz eröffnet wurde. Gestaltet wurde die Schau von den Ämtern für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera, Gotha und Meiningen. Zu sehen war sie bereits in Rudolstadt, Bad Salzungen, Altenburg, Gotha und Sondershausen.

Die Landentwicklungsverwaltung Thüringen besteht seit nunmehr 20 Jahren und hat in dieser Zeit mit ihrer Arbeit die ländlichen Räume verändert und geprägt. Diese Veränderung dauert an und stellt einen Prozess dar, in dem es darum geht, den Strukturwandel zu begleiten.

Die Landentwicklungsverwaltung des Freistaates Thüringen greift gemeinsam mit ihren Partnern vor Ort, den Landkreisen, Kommunen, Verbänden und Vereinen, aber auch privaten Interessierten, die aktuellen Themen im ländlichen Raum und insbesondere in den thüringer Dörfern auf. Eine Vielzahl von wegweisenden Projekten der Landentwicklung wird anschaulich und ansprechend in Wort und Bild dargestellt. Die Auswahl reicht von Maßnahmen der Revitalisierung von Brachflächen, der Dorferneuerung, der Flurbereinigung und des ländlichen Wegebaus bis hin zu innovativen LEADER-Projekten. Die Ausstellung dokumentiert erfolgreich gemeinsam realisierte Projekte, laufende Flurneuordnungsverfahren und künftige Maßnahmen.

Die Landentwicklungsverwaltung begleitet und unterstützt die Akteure vor Ort bei der Entwicklung des ländlichen Raumes und seiner Dörfer. Sie ist Ansprechpartner für die Bürger, wenn es um die Belange des ländlichen Raumes geht. Dies den Bürgern zu vermitteln, ist das Anliegen der Wanderausstellung. Sie soll die Menschen in den ländlichen Regionen Thüringens erreichen und zu Synergieeffekten führen. Angesprochen werden Bürgerinnen und Bürger im ländlichen Raum, Vertreter der Kommunen sowie Politik und Wirtschaft.

Die Ausstellung ist noch bis zum 24.05.2012 zu sehen. Weitere Termine in Meiningen, Hildburghausen, Weimarer Land, „Grüne Tage Thüringen“ … sind in Planung.

Wanderausstellung „20 Jahre Landentwicklung in Thüringen – Wir entwickeln (T)Räume“ in der Wisentahalle der Kreissparkasse Saale-Orla
Wanderausstellung „20 Jahre Landentwicklung in Thüringen – Wir entwickeln (T)Räume“ in der Wisentahalle der Kreissparkasse Saale-Orla
Foto: ALF Gera
Eröffnung der Wanderausstellung; v.l.n.r.: Frau Fritsche/Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera, Herr Streit/Verwaltungsgemeinschaft Oettersdorf, Herr Lüdtke/Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera, Herr Kube/LEADER-Management Saale-Orla, Herr Hauck/stellvertretender Landrat Saale-Orla-Kreis, Herr Schmidt/Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Saale-Orla
Eröffnung der Wanderausstellung
v.l.n.r.: Frau Fritsche/Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera, Herr Streit/Verwaltungsgemeinschaft Oettersdorf, Herr Lüdtke/Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera, Herr Kube/LEADER-Management Saale-Orla, Herr Hauck/stellvertretender Landrat Saale-Orla-Kreis, Herr Schmidt/Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Saale-Orla
Foto: ALF Gera