
Eine Delegation des Ministeriums für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Natur Thüringen unter Leitung von Herrn Prof. Dr. Thöne besuchte am 26.04.2012 im Rahmen einer Amtsbereisung die „Schmirchauer Höhe“. Diese Anhöhe ist durch das Aufschütten von Haldenmaterial über dem ehemaligen Uranerztagebau Lichtenberg entstanden. Das Modellvorhaben veranschaulicht die Komplexität der Landschaftseingriffe während des Uranabbaues in Verbindung mit neuer Landschaftsgestaltung und -nutzung und bereichert als Erinnerungs- und Erlebnisstätte die touristische Infrastruktur der ehemaligen Wismutregion. Das Projekt wurde durch das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera im Rahmen der Förderrichtlinie für Maßnahmen zur Revitalisierung von durch Umweltschäden gekennzeichneten Regionen unterstützt.
v.l.n.r.: Frau Walther/ Bürgermeisterin Schleiz, Herr Lüdtke/Leiter des Amtes für Landent-wicklung und Flurneuordnung Gera, Herr Hauck/stellvertretender Landrat Saale-Orla-KreisFoto: ALF Gera |
Die ländlichen Regionen Thüringens zukunftsfähig zu gestalten, (T)Räume zu entwickeln – diesem Thema widmet sich eine Wanderausstellung, die am 17.04.2012 im unteren Foyer der Wisentahalle der Kreissparkasse Saale-Orla in Schleiz eröffnet wurde. Gestaltet wurde die Schau von den Ämtern für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera, Gotha und Meiningen. Zu sehen war sie bereits in Rudolstadt, Bad Salzungen, Altenburg, Gotha und Sondershausen.
Die Landentwicklungsverwaltung Thüringen besteht seit nunmehr 20 Jahren und hat in dieser Zeit mit ihrer Arbeit die ländlichen Räume verändert und geprägt. Diese Veränderung dauert an und stellt einen Prozess dar, in dem es darum geht, den Strukturwandel zu begleiten.
Die Landentwicklungsverwaltung des Freistaates Thüringen greift gemeinsam mit ihren Partnern vor Ort, den Landkreisen, Kommunen, Verbänden und Vereinen, aber auch privaten Interessierten, die aktuellen Themen im ländlichen Raum und insbesondere in den thüringer Dörfern auf. Eine Vielzahl von wegweisenden Projekten der Landentwicklung wird anschaulich und ansprechend in Wort und Bild dargestellt. Die Auswahl reicht von Maßnahmen der Revitalisierung von Brachflächen, der Dorferneuerung, der Flurbereinigung und des ländlichen Wegebaus bis hin zu innovativen LEADER-Projekten. Die Ausstellung dokumentiert erfolgreich gemeinsam realisierte Projekte, laufende Flurneuordnungsverfahren und künftige Maßnahmen.
Die Landentwicklungsverwaltung begleitet und unterstützt die Akteure vor Ort bei der Entwicklung des ländlichen Raumes und seiner Dörfer. Sie ist Ansprechpartner für die Bürger, wenn es um die Belange des ländlichen Raumes geht. Dies den Bürgern zu vermitteln, ist das Anliegen der Wanderausstellung. Sie soll die Menschen in den ländlichen Regionen Thüringens erreichen und zu Synergieeffekten führen. Angesprochen werden Bürgerinnen und Bürger im ländlichen Raum, Vertreter der Kommunen sowie Politik und Wirtschaft.
Die Ausstellung ist noch bis zum 24.05.2012 zu sehen. Weitere Termine in Meiningen, Hildburghausen, Weimarer Land, „Grüne Tage Thüringen“ … sind in Planung.
Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera
Burgstraße 5
07545 Gera
Tel. 0365 614-0
Fax 0365 614-333
poststelle@alf.thueringen.de
| Verfahrensart: | Freihändige Vergabe nach VOB § 3 |
| Auftragsgegenstand: | Datennetz: Netzstrukturerneuerung, Verkabelung Erdgeschoss und 1. OG Ostflügel |
| Ort der Ausführung: | Burgstraße 5, 07545 Gera |
| Name des beauftragten Unternehmens: | NACOMI Nachrichtenkommunikation GmbH |
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Boden als nicht vermehrbare natürliche Ressource und Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen ist nachhaltig zu schützen, die Inanspruchnahme von Flächen muss begrenzt werden. Mit Fördermitteln, die von der Europäischen Union sowie vom Land Thüringen bereitgestellt werden, sollen ehemals gewerblich oder landwirtschaftlich genutzte Gebäude und Anlagen abgerissen und die Flächen revitalisiert, d. h. einer neuen Nachnutzung zugeführt werden. Ziel ist es, die Umwelt durch die Reduzierung von Flächenverbrauch zu schützen. Altstandorte in ländlich geprägten Gemeinden werden dadurch wieder aufgewertet, die Infrastruktur wird verbessert und die touristische Anziehungskraft der Region wird erhöht. Der ländliche Raum als Lebens- und Erholungsraum sowie wichtiger Wohn- und Arbeitsort für einen großen Teil der Bevölkerung Thüringens wird attraktiver. Damit wird positiv auf die demographische Entwicklung Einfluss genommen.
Die Frist zur Beantragung der Fördermittel zur Revitalisierung von Brachflächen für das Jahr 2012 endete am 31.01.2012. Im Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera gingen bis zum Ende der Antragsfrist zahlreiche Anträge aus den Regionen Saalfeld – Rudolstadt, Saale-Holzland, Saale-Orla sowie dem Altenburger und Greizer Land ein. Regionale Aktionsgruppen mit ihren öffentlichen und privaten Akteuren sichten und bewerten die Anträge und geben Empfehlungen zur Förderwürdigkeit der Projekte. Auf dieser Grundlage wählt das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera die förderfähigen Maßnahmen im Rahmen der verfügbaren Mittel aus. Entsprechend der getroffenen Auswahl erfolgt dann die Realisierung der geförderten Vorhaben in den Jahren 2012 bzw. 2013.
Anlässlich der 20jährigen Tätigkeit der Landentwicklungsverwaltung Thüringen haben die Ämter für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera, Gotha und Meiningen gemeinsam die Wanderausstellung „20 Jahre Landentwicklung in Thüringen – Wir entwickeln (T)Räume“ gestaltet und realisiert. Erstmalig gezeigt wurde sie anlässlich des Landeserntedankfestes in Rudolstadt.
Nunmehr ist die Ausstellung noch bis zum 1. Februar 2012 in den Räumen der Volks- und Raiffeisenbank Altenburg, Brühl 3, zu sehen. Bei der Ausstellungseröffnung am 10. Januar waren u.a. aus dem Altenburger Land der Landrat, Herr Rydzewski, der RAG-Vorsitzende, Herr Schlegel, der Vorsitzende des Kreisbauernverbandes, Herr Apel, die Leiterin der VG Sprottental, Frau Barth, der Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera, Herr Lüdtke, und weitere Gäste aus Politik, Wirtschaft und Presse anwesend. Die Wanderausstellung besteht insgesamt aus 26 Tafeln.
Die nächsten Termine und Ausstellungsorte sind:
Weitere Termine in Meiningen, Hildburghausen, Weimarer Land und auf den „Grünen Tage Thüringen“ sind in Planung.
„Wir entwickeln (T)Räume“ Unter diesem Motto steht die Wanderausstellung der Landentwicklungsverwaltung Thüringen, die Roland Richwien, Staatssekretär im TMLFUN, am 01. Oktober 2011 in Rudolstadt anlässlich des Landeserntedankfestes eröffnete.
Am 1. Oktober wird auf dem Landeserntedankfest in Rudolstadt die Wanderausstellung zu 20 Jahren Landentwicklung in Thüringen zum ersten Mal gezeigt. Der Staatsekretär des Thüringer Ministeriums für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz, Herr Roland Richwien, nimmt die feierliche Eröffnung vor.
Die Landentwicklungsverwaltung Thüringen besteht seit nunmehr 20 Jahren. In dieser Zeit hat sie mit ihrer Arbeit die ländlichen Räume verändert und geprägt.
Die Wanderausstellung greift aktuelle Themen aus dem ländlichen Raum auf und stellt eine Vielzahl von Projekten der Landentwicklung vor. Das Spektrum der Projekte reicht von Flurbereinigung über Dorferneuerung bis hin zu innovativen LEADER-Projekten.
Die Wanderausstellung wird nach dem Landeserntedankfest bis 2012 an 15 weiteren Orten im Freistaat zu sehen sein. Der nächste Ausstellungsort ist das Landratsamt Saalfeld-Rudolstadt.
Am 3. August trafen sich die regionalen Akteure, um acht verschiedene Projekte entlang des Grünen Bandes zwischen Mödlareuth und Blankenstein zu besuchen.
Eingeladen hatte das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera. Gekommen waren neben den Kommunen und Vereinen als Projektträger vor Ort, auch Vertreter des TMLFUN, der Stiftung Naturschutz und der LEADER-Aktionsgrupppen.
Station machte die Gruppe beispielsweise in Blankenberg, wo ein Teil der alten Papierfabrik am Saaleufer, der ehemaligen Grenze, abgerissen, und revitalisiert wurde. Der restliche große Gebäudekomplex soll schrittweise in ein Industriemuseum umgewandelt werden.
Ein weiterer Anlaufpunkt war die neu errichtete Aussichtsplattform Wachhügel bei Pottiga, mit einem atemberaubenden Blick über das Saaletal bis weit nach Bayern und Thüringen.
Die Teilnehmer der Reise informierten sich bei einem Blick über den Tellerrand über die Nachbarprojekte und erhielten Anregungen für die weitere Arbeit im Grünen Band.
Altenburger Land Foto: Alf Gera |
Am 7. Februar fand die Auftaktveranstaltung des Projektes „Praxisbetriebe Altenburger Energiefruchtfolge“ (PAEF) in Altenburg statt.
Das Vorhaben ist ein Kooperationsprojekt mehrerer Landwirtschaftsunternehmen und soll die Wettbewerbsfähigkeit im Energiepflanzenanbau verbessern und damit die Wertschöpfung der Landwirtschaft erhöhen.
Der Projektantrag wurde 2010 von Minister Jürgen Reinholz als eines der drei besten Innovativen LEADER-Vorhaben des Landes Thüringen ausgezeichnet und mit Fördermitteln für die Umsetzung prämiert.
Träger des Projektes ist die regionale LEADER-Gruppe, der Verein zur Förderung und Entwicklung des Altenburger Landes e.V. Das Projekt wurde vom Kreisbauernverband Altenburg e.V. in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro für Planung und Umwelt entwickelt und geplant.
Nunmehr geht es an die Umsetzung des Projektes. Dabei steht die Optimierung verschiedener Faktoren des gesamten landwirtschaftlichen Produktionsprozesses im Vordergrund, wie Anbau, Nutzung, Verarbeitung oder Düngung unter dem Aspekt der Erzeugung von Biogassubstraten. So soll beispielsweise der Anbau bisher wenig kultivierter Nutzpflanzen ebenso geprüft werden wie der Einsatz von Gärresten aus der Biogaserzeugung zur Düngung.
Die Teilnehmer des Workshops besichtigen den Kulturhof der Gemeinschaften in Lehma. Hier wird ein typischer Altenburger Vierseithof durch die Gemeinde Treben saniert, durch verschiedene Vereine – wie den Frauenverein, den Feuerwehrverein und das Kulturarchiv „Altenburger Bauernreiten“ – genutzt und damit nachhaltig erhalten.Foto: ALF Gera |
Der LEADER-Workshop Ostthüringen, der in diesem Jahr am 27. und 28. Januar 2011 im Altenburger Land stattfand, ist nach 3 Jahren nun fast schon zur Tradition geworden.
Die RAG-Vorsitzenden, RAG-Manager und andere Akteure trafen sich auf Einladung des ALF Gera in Gleina bei Altenburg. Der Workshop diente vor allem dem Austausch von Informationen zwischen den Ostthüringer RAG. Weitere Schwerpunkte waren die Regionalentwicklung in Ostthüringen sowie ein Impulsreferat zum Thema Innovationen.
Bei einer Exkursion im Altenburger Land wurde ein Einblick in den Stand der Umsetzung der dortigen Entwicklungsstrategie vermittelt. Ziele waren der Kulturhof der Gemeinschaften in Lehma, die Bockwindmühle Lumpzig und der umgenutzte Gasthof in Starkenberg.
Bis spät in die Nacht diskutierten die Teilnehmer über ihre Erfahrungen und Strategien.
Im Fazit der Veranstaltung wurde vor allem der gegenseitige Austausch als besonders wichtig und wertvoll eingeschätzt.