Inhalt
Thüringer Justizminister
Dr. Holger Poppenhäger
Persönliche Angaben:Geboren am 3. April 1957 in Kassel. Verheiratet, evangelisch, eine Tochter.
Studium:Von November 1976 bis April 1984 Studium der
Rechtswissenschaften an der
Justus-Liebig-Universität Gießen mit Schwerpunkt in den Bereichen „Öffentliches Recht, Staats- und Verfassungsrecht" sowie dem Wahlpflichtfach „Europarecht, Verfassungsgeschichte, Völkerrecht".
Während des Studiums Mitarbeit in den Selbstverwaltungsorganen von Universität und Studentenschaft Mitglied im Konvent und Senat der Universität. Von Juli 1980 bis Februar 1982 Referent im Allgemeinen Studentenausschuss der Studentenschaft der Justus-Liebig-Universität; von Dezember 1980 an als dessen Vorsitzender.
Abschluss der
Ersten Juristischen Staatsprüfung am 30. November 1984.
Referendariat:Ab Januar 1985 bis Juli 1987 in Frankfurt am Main und Gießen mit dem Schwerpunktbereich „Verwaltungsrecht und Verwaltungsprozessrecht".Pflichtwahlstellen beim Verwaltungsgericht Gießen sowie bei einem verwaltungsrechtlich orientierten Rechtsanwalt.
Abschluss der
Zweiten Juristischen Staatsprüfung am 24. März 1988.
Berufserfahrung:Ab Mai 1988 bis Ende Februar 1989 befristet beschäftigt als Verwaltungsjurist beim
Regierungspräsidium Gießen.
Von Mai 1989 bis September 1994 beschäftigt im
Statistischen Bundesamt in Wiesbaden, zunächst als Wissenschaftlicher Mitarbeiter, dann ab Oktober 1989 als Referent in der Gruppe „Statistikrelevante Rechtsangelegenheiten, Datenschutz". Dort zuständig für die Betreuung der Fachabteilungen bei der Vorbereitung von Rechtsvorschriften, des Statistikvollzugs sowie für Rechtsvorschriften im Zusammenhang mit der Herstellung der Einheit Deutschlands.
Im Juni 1992 Ernennung zum Referatsleiter in der Gruppe „Statistikrelevante Rechtsangelegenheiten" mit der Zuständigkeit für die Bevölkerungs-, Wohnungs- und Wahlstatistik sowie für Rechtsangelegenheiten im Zusammenhang mit den Aufgaben des Bundeswahlleiters.
Am 05. Juli 1993 Ernennung zum Oberregierungsrat.
Promotion:Am 08. Juli 1994 Verleihung des Grades eines
Doktors der
Rechtswissenschaft (Dr. iur.) durch den Fachbereich Rechtswissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen mit der Gesamtnote
"Ausgezeichnet (summa cum laude)".
Forts. Berufserfahrung:Seit 1. Oktober 1994 beschäftigt im
Thüringer Landtag. Dort in der 2. Legislaturperiode bis 30. September 1999 zuständig als Referatsleiter im Wissenschaftlichen Dienst für den Geschäftsbereich des Wahlprüfungsausschusses und des Justiz-und Europaausschusses.
Am 25. Oktober 1995 Ernennung zum Regierungsdirektor.
Am 01. April 1998 Ernennung zum
Stellvertretenden Leiter der Abteilung A „Parlamentsdienst und Wissenschaftlicher Dienst". Am 21. August 1998 Bestellung zum Stellvertretenden Geschäftsführer der Parlamentarischen Kontrollkommission und der Kommission nach Artikel 10 Grundgesetz des Thüringer Landtags.
Ab dem 1. September 1998 für die Dauer eines Jahres Leitung der Abteilung A "Parlamentsdienst und Wissenschaftlicher Dienst" in Vertretung des Abteilungsleiters A.
Mit Wirkung vom 01. April 1999 Ernennung zum Ministerialrat.
Seit Beginn der 3. Legislaturperiode des Thüringer Landtags am 01. Oktober 1999 als Stellvertretender Abteilungsleiter im Wissenschaftlichen Dienst des Landtags zuständig für die Geschäftsbereiche des Justizausschusses und des Ausschusses für Bundes- und Europaangelegenheiten.
Am 28. Dezember 1999 Bestellung zum Geschäftsführer der Parlamentarischen Kontrollkommission und der Kommission nach Artikel 10 Grundgesetz des Thüringer Landtags.
Am 25. Oktober 2001 Ernennung zum Leitenden Ministerialrat.
Seit August 2007 Stellvertretender Leiter der Abteilung B „Zentrale Dienste, Petitionen" und Leiter des Referats „Justiziariat, Innerer Dienst, Protokollierung, G-10 Kommission und Parlamentarische Kontrollkommission.
Ernennung zum Thüringer Justizminister am 4. November 2009.
Lehrtätigkeit:2002/2003 Lehrbeauftragter an der Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erfurt. Seminar "Parlamentsrecht und Parlamentspraxis" (Qualifizierungsstufe) an der Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erfurt im Sommersemester 2003.
Ehrenämter:Vorsitzender des Vereins "Theater Waidspeicher e.V."; Mitglied im Vorstand "Förderverein Kinder in Litauen e.V."; Mitglied der "Deutschen Vereinigung für Parlamentstragen e.V."; Stellv. Vorsitzender der "Deutsch-Polnischen Gesellschaft in Thüringen".
Seit Januar 2006 Vorsitzender des SPD Kreisverbands Erfurt. Seit Juni 2009 Mitglied im Stadtrat und im Kulturausschuss der Landeshauptstadt.