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Schülerwettbewerb 2008: Wegsperren – oder...? - Jugendgewalt, wie reagieren?

Preisträger des siebten Schülerwettbewerbs nahmen Ehrung entgegen

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Auszeichnung der Preisträger durch Justizministerin Marion Walsmann und Kultusminister Bernward Müller

Justizministerin Marion Walsmann und Kultusminister Bernward Müller haben am 4. Juni 2009 die Gewinnerinnen und Gewinner des siebten Schülerwettbewerbs „Alles was Recht ist…“ geehrt. Die festliche Auswertung des Wettbewerbs fand im Staatlichen Gymnasium „Pierre-de-Coubertin“ in der Landeshauptstadt statt. Viele der Teams waren angereist und holten sich die Ehrung durch die Ministerin und den Minister persönlich ab. Im Anschluss an die Ehrung kamen Schüler, Minister und Jury bei Cola und Süßigkeiten ins Gespräch.

Die siebte Auflage des Wettbewerbs stand unter dem Motto: „Wegsperren – oder…? – Jugendgewalt, wie reagieren?“ und stieß bei den Thüringer Schülerinnen und Schülern auf großes Interesse. Die Teilnehmer setzten sich mit dem Gewaltthema auf kreative Weise auseinander. Die eingereichten Arbeiten reichen von Comics und Plakatentwürfen bis hin zu musikalischen Beiträgen und Filmen. Insgesamt wurden 48 Arbeiten eingereicht und von der Jury bewertet. Die Gewinner der jeweiligen Klassenstufe erhielten Geldpreise zwischen 100 und 300 Euro.
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Preisträger-Teams waren in dieser Ausgabe des Schülerwettbewerbs:
 
Kategorie 7. bis 8. Klasse
 
 
1. Preis:           Schülerinnen der Klasse 7 der Regelschule Cuno Hoffmeister in Sonneberg setzen sich in einer Power-Point-Präsentation mit dem Thema „Gewalt“ auseinander. Sie zeigen verschiedene Bereiche und Formen von Gewalt auf und versuchen Lösungen gegen gewaltbereites Verhalten in der Schule zu finden.
 
2. Preis:           Schülerinnen der Klasse 8 der Schlossparkschule Marksuhl haben ein Video mit dem Titel „Gangster“ gedreht. Darin zeigen sie den Alltag von Jugendlichen aus ihrer Sicht.
 
 
Kategorie 9. bis 10. Klasse
 
 
1. Preis:           Schülerinnen der Klasse 10 I des Johann Heinrich Pestalozzi Gymnasiums Stadtroda haben sich in Form eines originellen Comics mit dem Thema befasst. Abgerundet wird dieser Beitrag durch ein selbst getextetes und gesungenes Lied, das auf einer CD aufgezeichnet wurde.
 
2. Preis:           Schülerinnen und Schülern der Klasse 10 I des Johann Heinrich Pestalozzi Gymnasiums Stadtroda haben ein Theaterstück mit dem Titel „Klara-Sophie Farenberg, oder die etwas andere Strafe“ geschrieben. Anhand dieses Werks wird der „Täter-Opfer-Ausgleich“ für Jugendliche vorgestellt.
 
3. Preis:           Eine Schülergruppe der Klasse 9 des Johann Heinrich Pestalozzi Gymnasiums Stadtroda hat sich in Form einer Ausarbeitung mit dem vorgegebenem Thema auseinandergesetzt. Dabei wurden die Ursachen der Jugendkriminalität, das Jugendgerichtsverfahren und die damit einhergehenden Sanktionen betrachtet.
 
 
Kategorie 11. bis 12. Klasse
 
 
1. Preis:           Als 1. Preis dieser Klassenstufe wurden 3 Plakate mit Ausführungen, Interviews und fiktivem Fall zum Täter-Opfer-Ausgleich ausgezeichnet. Die Plakate haben vier Schüler der Klasse 11 des Staatlichen Holzlandgymnasiums Hermsdorf gestaltet.
 
 
2. Preis:           Hier wurde von zwei Schülerinnen der Klasse 11 des Staatlichen Holzlandgymnasiums Hermsdorf ein Buch geschrieben. In diesem Buch werden zwei Fallbeispiele dargestellt, in denen Jugendgewalt bzw. Straftaten von Jugendlichen eine zentrale Rolle spielen. Alternativen zur Reaktion auf Jugendgewalt werden aufgezeigt.
 
2. Preis:           Eine Schülerin der Klasse 12 des Staatlichen Holzlandgymnasiums Hermsdorf hat sich mit dem Jugendstrafrecht genauer auseinandergesetzt. Dazu wurde eine Umfrage bei den Bürgern der Stadt Gera durchgeführt. Die Ergebnisse wurden umfassend in Text-, Tabellen- und Diagrammform ausgewertet.
 
(es wurden zwei 2. Preise vergeben!)
 
 
3. Preis:           Eine Schülergruppe der Klasse 11 des Staatlichen Holzlandgymnasiums Hermsdorf hat die „Visuelle Schülerzeitung Phönix“ gestaltet und dabei das Wettbewerbsthema zum Gegenstand der Zeitung gemacht. 

 

Juni 2009