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Medieninformation 183/2009

Erster Spatenstich für Neubau der Jugendstrafanstalt in Arnstadt/Rudisleben

Justizministerin Marion Walsmann wird am kommenden Freitag den feierlichen ersten Spatenstich für den Neubau der Jugendstrafanstalt in der Gemarkung Arnstadt/Rudisleben vornehmen und damit den baulichen Startpunkt setzen für das größte Neubauprojekt der Thüringer Landesregierung in dieser Legislaturperiode.

„Dieser Tag ist ein weiterer Meilenstein für die weitere Entwicklung des Thüringer Justizvollzugs. Der Neubau wird bundesweit die erste Jugendstrafanstalt sein, die auf Grundlage der neuen gesetzlichen Standards im Bereich des Jugendstrafvollzugs errichtet wird“, so Ministerin Marion Walsmann. Durch die Übertragung der Gesetzgebungskompetenz im Bereich des Justizvollzugs auf die Länder, ist seit 1. Januar 2008 ein Thüringer Jugendstrafvollzugsgesetz in Kraft getreten, das neue Anforderungen an die Ausgestaltung der Haftzeit stellt.

Wir möchten Sie zu diesem feierlichen Anlass herzlich einladen:

am Freitag, 14. August 2009,
um 10.00 Uhr
auf das Baufeld an der L 1044 (Zufahrt zur A71)
in Arnstadt/Rudisleben


Da am Baufeld keine Parkmöglichkeiten bestehen, wird gebeten an der ehemaligen Kartbahn, Schulplan 62 zu parken. Ein Shuttleverkehr ist eingerichtet.

Neben der Thüringer Justizministerin Marion Walsmann wird insbesondere der Architekt Stefan Ludes zum Bauvorhaben informieren. Im Anschluss daran werden das Bauschild enthüllt und der feierliche Spatenstich getätigt.

Zur Information:
Der Neubau ist ein Ersatzbau zur derzeitigen Jugendstrafanstalt Ichtershausen, die sich in einem bis auf das 14. Jahrhundert zurückführenden Kloster befindet und den baulichen Anforderungen eines modernen Justizvollzugs nicht mehr gerecht wird.
Auf einem Terrain von 123.345 Quadratmetern wird eine moderne Haftanstalt entstehen, in der 340 junge und heranwachsende Straftäter untergebracht werden können. Insgesamt wird der Bau rund 73,4 Millionen Euro kosten.