
Französischlehrerinnen und -lehrer aus ganz Mitteldeutschland treffen sich am morgigen Samstag, dem 28. Januar 2012, in Jena zum Mitteldeutschen Französischlehrertag. Unter der Schirmherrschaft von Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, bietet der Fortbildungstag den Pädagogen die Möglichkeit zu einem länderübergreifenden Austausch. Auf dem Programm stehen unter anderem Gesprächsrunden zur Weiterentwicklung des Französischunterrichts und über Studienmöglichkeiten in Frankreich. Veranstalter ist der Landesverband Thüringen der Vereinigung der Französischlehrerinnen und -lehrer. In Thüringen lernen rund ein Viertel der Schülerinnen und Schüler Französisch. Die Möglichkeit, gleichzeitig das französische und das deutsche Abitur zu erwerben, das sogenannte AbiBac, bietet das Humboldt-Gymnasium Weimar.
Staatssekretär Prof. Dr. Roland Merten, der die Teilnehmer des Französischlehrertags begrüßen wird, hebt die Bedeutung von Fremdsprachen hervor: „Fremdsprachen öffnen Türen zu anderen Kulturen. Sie sind der Schlüssel für persönlichen und beruflichen Erfolg. Die Begeisterung für Sprachen wecken bei unseren Schülern unsere engagierten Lehrerinnen und Lehrer. Dass sie damit erfolgreich sind, hat auch die große Resonanz beim diesjährigen Deutsch-Französischen-Tag gezeigt.“
Zeit:
Samstag, 28. Januar 2012, 9.30 Uhr
Ort:
Jena, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Ernst-Abbe-Platz, Hörsaalgebäude
Thüringen unterhält intensive Kooperationen mit Partnerregionen in Frankreich. So haben 84 Schulen im Freistaat eine Schulpartnerschaft mit einer französischen Schule. Hochschulen und außeruniversitäre Einrichtungen unterhalten über 190 Kontakte ins Nachbarland. Mit der Auvergne und der Picardie, zu der die längsten Beziehungen bestehen, wurden gemeinsame Erklärungen zur Zusammenarbeit verabschiedet.