
Der Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit,
Dr. Hartmut Schubert (SPD), wird am Donnerstag in Weimar an der Festveranstaltung „20 Jahre Hessen Thüringen des Bundes der Kriegsblinden Deutschlands“ teilnehmen und ein Grußwort sprechen.
Termin: Donnerstag, 9. September 2010
Uhrzeit: 10:00 Uhr
Ort: Weimar, Hotel Kaiserin Augusta,
Carl-August-Allee 17
Dr. Schubert sagte vorab: „Die meist ehrenamtliche Arbeit des Bundes der Kriegsblinden ist für die Betroffenen sehr wertvoll. Der Verband hat um seine solidarische Hilfe für die Betroffenen und ihre Hinterbliebenen in den neuen Ländern nie viel Aufheben gemacht, sondern einfach gehandelt. Persönliche Beratung der Betroffenen, helfendes Verständnis und menschliche Zuwendung, dazu zahlreiche Veranstaltungen und Gruppenreisen – das ist in hohem Maße Arbeit, die der Staat in diesem Umfang gar nicht leisten kann. Der Verband sorgt so dafür, dass die Betroffenen aufgrund ihrer Behinderung nicht ins soziale Abseits geraten. So etwas ist für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft unersetzlich.“
Der Bund der Kriegsblinden Deutschlands wurde 1916 gegründet. Erst nach der politischen Wende waren die Aktivitäten des Verbandes ab August 1990 in Thüringen möglich. Der Verband verfügt über ein lückenloses ehrenamtliches Betreuungsnetzwerk für seine Mitglieder, zu denen auch Berufsunfallblinde sowie während des NVA-Dienstes erblindete Soldaten gehören.