
In den vergangenen Jahren hat sich die Gesundheitsforschung verstärkt mit bevölkerungsbezogenen Gesundheitsfragen befasst. Kenntnisse über schichtenspezifische Unterschiede, soziale Ursachen von Gesundheit und Krankheit, unterschiedliche Verarbeitungsformen, kulturelle Kontexte und geschlechtsspezifische Aspekte werden heute zu einem sozialen Modell von Gesundheit vereint. Bei der Betrachtung von Gesundheit und Krankheit gibt es Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Es ist unumstritten, dass dabei biologische Faktoren genauso eine Rolle spielen wie gesellschaftliche und psychosoziale Einflüsse. Auch die zunehmende Implementierung des Gender-Mainstreaming-Prinzips in gesundheitspolitische Fragen hat dazu beigetragen, dass Frauen und Männer gleichermaßen differenziert in den Blick genommen werden. An diesen Punkten gilt es anzuknüpfen, um bei allen gesundheitspolitischen Projekten, Maßnahmen, Fördervorhaben und wissenschaftlichen Forschungen grundsätzlich eine geschlechterbezogene Sichtweise einzubeziehen.
Schwangerschaftsberatungs- und konfliktberatungsstellen
Thüringer Stiftung
Die Geburt eines Kindes gehört zu den schönsten und wichtigsten Ereignissen im Leben. Oftmals werden dadurch aber Veränderungen in der Lebensplanung erforderlich, die besonders finanzielle Auswirkungen haben. Dazu kommen die wirtschaftlichen Belastungen, die mit der Vorbereitung auf die Geburt eines Kindes verbunden sind. In solch schwierigen Situationen kann die "THÜRINGER STIFTUNG Hilfe für schwangere Frauen und Familien in Not" Unterstützung gewähren.