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Presse
Stadtrodaer Zeitung vom 11. März 2012
OTZ vom 3. März 2012
Bauernzeitung Nr. 9 2012
OTZ vom 28. Februar 2012
Spatenstich-Termin für Fachschule steht
Im September wird die Ministerpräsidentin in Stadtroda den Start für den 2,7 Millionen teuren Neubau geben (Von Frank Kalla)
Stadtroda. Dem Neubau der Fachschule für Agrar- und Hauswirtschaft in Stadtroda steht nichts mehr im Wege.
Auf einem von CDU-Landtagsabgeordneten Wolfgang Fiedler organisierten Spitzentreffen in der alten Landwirtschaftsschule versicherten Finanzminister Dr. Wolfgang Voß, Bauminister Christian Carius und Staatssekretär Roland Richwien (alle CDU) vom Landwirtschaftsministerium, dass noch in diesem Jahr mit dem Bau der Campuslösung zwischen Behördenhaus und Internat „Am Burgblick“ begonnen wird. „Wir packen das an und ziehen das jetzt durch“, betonte Voß. „Heute können wir mit Fug und Recht sagen, dass wir uns in der Lichtphase des gesamten Vorhabens befinden“, sagte auch Carius. Richwien sagte mit Blick auf das alte Fachschulgebäude, die Campuslösung sei die richtige Entscheidung. Zugleich betonte er, dass es nicht leicht gewesen sei, 1,7 Millionen Euro für den Neubau aus seinem Haus bereitzustellen. „Wir mussten eine Maßnahme komplett zugunsten von Stadtroda streichen.“
Insgesamt 2,7 Millionen Euro wird der zweigeschossige Neubau zwischen Behördenhaus und Internat kosten. „Im September wird Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht den Spatenstich vollziehen“, kündigte Fiedler an, der zugleich an den jahrelangen zähen Kampf um den Erhalt des traditionsreichen Fachschule-Standortes erinnerte. Den von den Ministern in Aussicht gestellten Fertigstellungstermin im März 2014 will er so allerdings nicht stehenlassen. „Uns wurde versichert, dass der Neubau 2013 fertig wird“, mahnte er gegenüber Voß und Carius die Einhaltung von Zusagen durch die Thüringer Ministerpräsidentin an.
Dr. Günther Ahnert begrüßte für den Bauernverband die Zusagen des Landes. „Es wäre schlimm gewesen, wenn der über 90 Jahre alte Standort im Stich gelassen worden wäre“, verwies er auf die jahrelangen Verzögerungen. Ahnert appellierte an die Minister, die Hochschulausbildung für Landwirte im Blick zu behalten.
Dr. Armin Vetter, Vize-Präsident der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft, verwies ebenfalls auf die Notwendigkeit, dass in Thüringen qualifizierte Landwirte ausgebildet werden. Er kündigte an, dass man angesichts der Personalknappheit auch Kollegen aus dem Forschungsbereich zur Abhaltung von Lehrveranstaltungen an die Fachschule schicken werde. Mit dem Ausbau des Standortes Stadtroda sei die TLL solide aufgestellt.
Voß selbst sah noch einen anderen Nebeneffekt. Weil das Schulamt aus dem Behördenhaus auszieht, haben seine Mitarbeiter in der Beihilfe bald mehr Platz.
OTZ vom 20. Dezember 2011
Stadtroda erhält einen Campus
Fachschule für Agrar- und Hauswirtschaft wird am Standort Behördenhaus konzentriert – Mitte 2012 Baubeginn (Von Frank Kalla)
Stadtroda. Es war eine jahrelange Zitterpartie, doch nun scheint der Kampf um den Erhalt der Fachschule für Agrar- und Hauswirtschaft ausgefochten: Stadtroda wird im kommenden Jahr einen Campus erhalten. Dies bestätigte Landtagsabgeordneter Wolfgang Fiedler (CDU) auf Anfrage. "Die Planung läuft, die Gelder sind akquiriert. Es ist das erste Mal nicht nur Gerede", freute sich der Abgeordnete, der jahrelang für den Erhalt der Fachschule gekämpft und sogar mit dem Rücktritt gedroht hatte, sollte den vielen Ankündigungen nicht bald Taten folgen.
2,7 Millionen Euro will das Land in den Bau des Campus investieren. In das über 90 Jahre alte Schulgebäude wird allerdings nicht investiert. So soll die Fachschule für Agrar- und Hauswirtschaft am Standort des Behördenhauses konzentriert werden. Hier befinden sich bereits das Wohnheim und die Mensa der Fachschule. Das Behördenhaus selbst wird bis auf die Beihilfestelle frei gezogen und Bestandteil des Campus werden. Das Forstamt Stadtroda wird künftig gemeinsam mit dem Forstamt Jena in einer alten Villa unweit des Bahnhofs untergebracht, das Schulamt kommt im Zuge der Fusion der Schulämter nach Gera. Zwischen dem Behördenhaus und dem Internat soll ein neuer Zweckbau beide Gebäude miteinander verbinden.
Fiedler selbst ist zufrieden mit der Lösung. "Die Zusammenführung an einem Standort schafft Synergieeffekte", ist er überzeugt. Zudem sei eine noch engere Zusammenarbeit der Fachschule mit der Universität vorgesehen und trage sich die Fachhochschule Jena mit dem Gedanken, Studiengänge im Bereich der Landwirtschaft anzubieten.
Mitte nächsten Jahres rechnet Fiedler mit dem Abriss des alten Verbindungstraktes, der das Behördenhaus und das Wohnheim verbindet. 14 Monate später soll der neue Campus übergeben werden.
Unklar ist, war mit dem alten Hauptschulgebäude auf dem Lohmberg einmal wird. "Das Land wird sicher versuchen, das Objekt zu verkaufen." Nicht mehr benötigte Schulflächen sollen Stadtroda zum Kauf angeboten werden.
Jährlich bilden sich rund 200 junge Männer und Frauen in Stadtroda in der Landwirtschaft und Hauswirtschaft fort. Die Landwirte qualifizieren sich in Vollzeit oder in der Winterschule im Landbau und in der Agrarwirtschaft. Seit der Eröffnung der landwirtschaftlichen Ausbildungsstätte am 1. Oktober 1920 wurden mehr als 17.000 Fach- und Führungskräfte für den Agrarbereich ausgebildet. Die Fachschule untersteht seit 2009 der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft. Laut dem Bauernverband werden allein in Thüringen jährlich rund 150 Fachkräfte als Ersatz in der Agrarwirtschaft benötigt.
Bauernzeitung Nr. 9 2011
OTZ vom 09. November 2010
Blick auf das sanierungsbedürftige Hauptgebäude der Stadtrodaer Fachschule auf dem Lohmberg
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Versprechen endlich einlösen
Stadtrodaer Fachschule besteht seit 90 Jahren und wird weiter vertröstet
Von Monika Schöler
Stadtroda (OTZ). „Herr Minister, lösen Sie endlich die Ankündigungen ein - und das Bauen geht los", wandte sich Helmut Gumpert, Vizepräsident des Thüringer Bauernverbandes e. V., gestern Nachmittag an Jürgen Reinholz (CDU).
Der Landwirtschaftsminister war nach Stadtroda gekommen, um das neue Schuljahr an der Fachschule für Agrar- und Hauswirtschaft offiziell zu eröffnen und gleichzeitig das 90-jährige Bestehen der landwirtschaftlichen Bildungseinrichtung zu würdigen.
Der Bauernverband, so der Vizepräsident weiter, setze sich seit Jahren dafür ein, dass die Bedingungen an der Schule verbessert werden. Es habe viele Pläne und Versprechen gegeben, die bis heute nicht eingehalten wurden.
Nach Helmut Gumpert schritt sodann Wolfgang Fiedler ans Rednerpult, um seinem Ärger Luft zu machen. Seit 20 Jahren begleitet der CDU-Landtagsabgeordnete das Geschehen um die Schule, hat -zig Landesvertreter vor Ort geholt, zuletzt gar Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht im Juli.
Bei diesem Besuch wurde bekannt, dass das Bauministerium mit der Planung für einen ersten Abschnitt beauftragt ist. Jetzt habe er erfahren, dass für 2011 in der Haushaltsstelle für die Stadtrodaer Fachschule eine Null steht, obwohl zugesagt worden sei, dass mit der Sanierung im nächsten Jahr begonnen wird. Er werde alles Mögliche unternehmen, damit das nicht so bleibt. „Mein Maß ist voll. Ich werde diesem Haushalt nicht zustimmen, wenn hinter der Haushaltsstelle keine große Hausnummer steht", gab sich Fiedler bekannt kämpferisch.
Zuvor hatte Jürgen Reinholz in seiner Rede erneut vertröstet. Bislang sei es nicht gelungen, die Schule „grundhaft instandzusetzen", räumte er ein. Reinholz nannte nunmehr die Jahreszahlen 2012 und 2014 für den Abschluss. Dann würde den Fachschülern und Lehrkräften ein modernisiertes Gebäude zur Verfügung stehen. „Alles wird zu einem guten Ende kommen", so ein weiteres Versprechen.
Der Plan für einen Neubau war schon vor einigen Jahren in der Schublade verschwunden. Aktuell soll das 1897 auf dem Lohmberg als Bau(gewerke)schule errichtete Gebäude saniert werden.
Die Redner gestern Nachmittag hoben wiederholt den guten Ruf der Fachschule in Thüringen und darüber hinaus hervor. Seit Gründung 1920 haben über 17 000 Absolventen die Schule verlassen, hieß es. Sie war 1926 vom Land Thüringen übernommen worden.
Derzeit seien es mehr als 200 junge Männer und Frauen, die sich in der Landwirtschaft und Hauswirtschaft fortbilden. Im September begannen insgesamt 81 Fachschüler ihre Weiterbildung, darunter 19 in der Hauswirtschaft. Die Landwirte qualifizieren sich in Vollzeit oder in der Winterschule im Landbau und in der Agrarwirtschaft. Seit 2009 untersteht die Fachschule der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft.
Die Lehr- und Versuchsanlage in Bollberg bleibt der Schule für Lehrzwecke erhalten. Hier werden die Schüler weiterhin zum Beispiel ihren Winterweizen-Cup austragen, für den gestern Nachmittag die Sieger geehrt wurden. Am Vormittag fand in der Mensa ein Festkolloquium mit vier Vorträgen zu aktuellen Fragen der Landwirtschaft statt.
Sebastian Schleitzer aus Gernewitz gehörte zu den Teilnehmern der Eröffnung des neuen Schuljahres. Der junge Mann aus dem Agrarunternehmen „Wöllmisse" Schlöben hat in diesem Jahr seine Lehre zum Tierwirt abgeschlossen. Von der Schulbank kann er offenbar nicht lassen, denn jetzt beginnt er eine Vollzeitfortbildung zum Landwirt.
Matthias Klippel, Vorstandschef des Agrarunternehmens, ist voll des Lobes: „Solche jungen Leute brauchen wir für die Zukunft. Sebastian hat schon in der Lehrausbildung mit einem Notendurchschnitt von 1,0 und 1,8 in Theorie und Praxis geglänzt. Ihm stehen bei uns alle Türen offen."
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OTZ vom 14. Juli 2010
Janett Kaemnick aus Jena (links) und Ellen Rettke aus Frauenprießnitz haben gerade ihr Abschlusszeugnis als Betriebswirte in der Fachrichtung Hauswirtschaft vom TLL-Präsidenten Peter Ritschel erhalten.
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Betriebswirte erhalten ihre Zeugnisse
Gestern Abschluss einer zweijährigen Fortbildung an Stadtrodaer Fachschule
Stadtroda (OTZ). 32 Fachschüler haben gestern Nachmittag an der Fachschule für Agrar- und Hauswirtschaft Stadtroda ihre Abschlusszeugnisse erhalten.
Überreicht wurden sie durch Peter Ritschel, den Präsidenten der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft (TLL). Seit 2009 untersteht die Stadtrodaer Fachschule der TLL.
Während einer zweijährigen Fortbildung in Vollzeitform von September bis Juli und in Winterform von Mitte Oktober bis Mitte März, zuzüglich eines einjährigen berufsbezogenen Praktikums, konnten sich 20 staatlich geprüfte Betriebswirte, Fachrichtung Agrarwirtschaft, und zwölf staatlich geprüfte Betriebswirte, Fachrichtung Hauswirtschaft, erfolgreich qualifizieren. Neben dem Fachschulabschluss erwarben sie die Ausbildereignung, die die Absolventen berechtigt, Lehrlinge auszubilden, sowie auch die Fachhochschulreife.
Einige der Absolventen werden sich damit an einer Fachhochschule weiterqualifizieren.
Vertreter des Thüringer Landwirtschaftsministeriums und der verschiedenen Berufsverbände nahmen an der feierlichen Übergabe der Fachschulzeugnisse teil, um den frisch gebackenen Betriebswirten zu gratulieren. Sie alle betonten die wachsende Bedeutung der Fort- und Weiterbildung des beruflichen Nachwuchses für die Landwirtschaft und deren vor- und nachgelagerten Bereiche.

OTZ vom 9. Juli 2010
Christine Lieberknecht mit einem Scheck über 4900 Euro für die Notsicherung der Kreuzkirche Stadtroda. Beate Bock, Vorsitzende des Förderkreises, bedankt sich mit Kreuzkirchenwein. Links: Wolfgang Fiedler.
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Bekenntnis zur Fachschule
Freistaat will über hundertjähriges Gebäude nun endlich 2011 sanieren
Stadtroda (OTZ/Schöler).
„Seit vielen Jahren laborieren wir an der Schule herum. Dass hier etwas getan werden muss, ist dringend notwendig.“ Das altehrwürdige Gebäude müsse saniert und der „hässliche Kasten“ daneben angepasst werden, machte Landtagsabgeordneter Wolfgang Fiedler auf seine Art deutlich, warum die Fachschule für Agrar- und Hauswirtschaft Stadtroda auf den Plan der Sommertour von Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht aufgenommen wurde.
Die Stadtrodaer Einrichtung war gestern Nachmittag die letzte von vier Stationen im Saale-Holzland-Kreis.
„Die Ernährungsmittelbranche ist die Nummer eins in Thüringen. Das ist Fakt, und dazu brauchen wir gut ausgebildete und qualifizierte Leute“, erklärte die Regierungschefin. Dafür müssten aber auch die Umstände geschaffen werden, damit die Aus- und Fortbildung gut möglich ist, verwies sie bereits auf den Grund ihres Besuches. Ihren Worten war zu entnehmen, dass sich das Land zur Stadtrodaer Fachschule bekennt.
Auf Drängen von Wolfgang Fiedler gab es später konkretere Aussagen. Die Planungsleistungen für die Sanierung des Altbaus seien ausgelöst. Mit diesem ersten Bauabschnitt sei das Bau- und Verkehrsministerium beauftragt, hieß es. Landwirtschafts-Staatssekretär Roland Richwien nannte eine Summe von 2,7 Millionen Euro. Die müssen im Haushalt für 2010 „dargestellt“ werden. Die Gespräche beginnen im September. Richwien erklärte, das bereits der Haushalt 2010 eine Aussage zur Bereitstellung des Geldes enthält.
Dieses Jahr noch sollen die Bauunterlagen im Ministerium fertiggestellt werden, um dann den Architekten mit der Feinplanung beauftragen zu können. Für 2011 signalisierte Richwien den Baubeginn an dem Gebäude, das 1896/97 als Baugewerkschule errichtet und seit 1920 als Landwirtschaftsschule genutzt wird. 1931 kam die Hauswirtschaftsausbildung dazu.
Landrat Andreas Heller (CDU) offerierte die Unterstützung des Landkreises dahingehend, dass man für Ausweichunterrichtsräume während der Bauphase sorgen will.
In Stadtroda besteht die einzige landwirtschaftliche Bildungseinrichtung, die die zweijährige Fachschulausbildung anbietet. Seit 1. Januar 2009 gehört sie zur Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft. Die Fachschule hat einen guten Ruf in Thüringen und darüber hinaus. Davon kündeten gestern Beiträge von Fachschülern und einer ehemaligen Absolventin. 80 Prozent der Fachschüler kommen aus Thüringen. Weitere junge Menschen werden aus angrenzenden Bundesländern fortgebildet.
Anhand der Zulassungen und der vorliegenden Bewerbungen geht Schulleiter Klaus Präger mit Beginn des neuen Schuljahres von 60 bis 70 Fachschülern bei den Landwirten in Vollzeitfortbildung und der Winterschule aus sowie im Bereich Hauswirtschaft von 20 bis 25 Fachschülern. Hinzu kommen die Vorbereitungslehrgänge auf die Meisterprüfung.

OTZ vom 19. März 2010
Hauswirtschaft erfordert flexibles Management
Fachschule Stadtroda mit Projekt in Berlin
Stadtroda (OTZ). Die Hauswirtschaftsklasse des Jahrganges 2008 der Fachschule für Agrar- und Hauswirtschaft in Stadtroda stellt heute in Berlin ihr Projekt „POLK“ (Planen, Organisieren, Leiten und Kontrollieren) vor.
Den Rahmen bietet die Veranstaltung „Hauswirtschaft bewegt sich“, eine Fachtagung der hauswirtschaftlichen Verbände zum Welttag der Hauswirtschaft 2010. Veranstaltungsort ist das Umweltforum der Auferstehungskirche Berlin.
Fachschulen und Ausbildungsstätten sind eingeladen worden, Ausbildungsprojekte darzustellen. Die Stadtrodaer Fachschulklasse präsentiert mit „POLK“ ein Projekt, das im Rahmen ihrer Fortbildung „Betriebswirt für Großhaushalte“ entwickelt wurde. Zu den Aufgaben der Schüler gehörte es, die Verantwortung einer Management-Position innerhalb des Lehrbetriebes zu übernehmen. Dabei geht es um drei Management-Positionen: Executive Housekeeper in der Housekeeping (auf Deutsch: Gebäudereinigung), Küchenleiter in der Großküche sowie in der Kantine und Manager des Marketingbereiches.
Für die Durchführung des Projektes waren die Schüler selbst verantwortlich, berichtet die Schule. Dozenten und Personal blieben im Hintergrund. Die übrigen Fachschüler haben als Mitarbeiter agiert.
So entstand eine Situation, in der die Fachschüler lernten, auf unerwartete Ereignisse zu reagieren. Es galt, situationsgerecht zu organisieren, disponieren und improvisieren. Aus der Verantwortung folgte eine Entscheidungsbefugnis. „Das Ziel des Tages war, sich zu entscheiden und aus diesen Entscheidungen zu lernen“, heißt es zusammenfassend in einer Presseinformation.
OTZ vom 3. September 2009
Aufmerksam verfolgen diese jungen Schüler beim gestrigen Feldtag die Auswertungen zum Maissortenanbau. In Stadtroda wächst eine neue Generation von künftigen Landwirten heran. (Foto: OTZ/Axel Ukena)
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Optimale Bedingungen
Feldtag in Bollberg – Mais und Kartoffeln profitieren von feucht-warmer Witterung
(von Axel Ukena)
Bollberg. „Ein echter Wassermangel ist in diesem Jahr bei keiner Kultur zu verzeichnen. Mais und späte Kartoffeln haben optimale Bedingungen, und wir gehen von sehr guten Erträgen aus", resümierte der Leiter der Sortenversuchsstation der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft (TLL) in Bollberg, Matthias Fleßa, zu Beginn des gestrigen Feldtages.
Mais und Kartoffeln, das ist traditionell Thema Anfang September, wo sich vor allem Schüler der Fachschule für Agrar- und Hauswirtschaft Stadtroda mit den Ergebnissen vertraut machten.
Dass es dieses Jahr besonders feucht zuging, hielt Matthias Fleßa in einer kurzen Übersicht noch einmal fest. Vor allem Mai, Juni und Juli waren niederschlagsreich - sie liegen damit im langjährigen Mittel. Ende Mai hatte die Vegetation zwei Wochen Vorsprung, der Dämpfer folgte im kühlen Juni. „Für uns stand dadurch der Herbizid-Einsatz beim Mais als
Problem. Es hatten sich schon sehr viele Unkräuter gebildet eine zweite Behandlung' war daher notwendig. Es herrschten aber sehr gute Wachstumsbedingungen", so das Ergebnis. Vor allem der Juli sei als sehr nass in Erinnerung. An zwanzig Tagen gab es Niederschlag, die Menge mit 114 Prozent falle aber geringer als gefühlt aus.
Vor allem die Kartoffeln hatten daher mit Krautfäule zu kämpfen, wo Fungizide zum Einsatz kamen. „Im konventionellen Anbau hat uns das geholfen, im ökologischen, wo Fungizide auf Kupferbasis eingesetzt wurden, waren die Pflanzen schon abgestorben."
Der trockene und heiße August mit seinen 26 mm Niederschlag konnte den Kulturen weniger anhaben. „Sie hatten genug Wasser gespeichert, es gab trotz hoher Verdunstung keine Engpässe."
Auf ein gutes Kartoffeljahr blickte Referentin Katrin Günther. „Die" Erträge werden dieses Jahr deutlich höher sein, es war genügend Wasser vorhanden, was das Knollenwachstum begünstigte. „Vor allem aber Haus- und Kleingärtnern wird die Krautfäule aufgefallen sein, ebenso bei den Tomaten. Da musste man also hinterher sein. Bei der Auslese sind die Knollen daher gut abtrocknen zu lassen", riet die Fachfrau.
Das Problem bestehe beim Mais nicht. Dr. Walter Peyker nahm vor allem die Versuche bei den so genannten Biomassesorten - den Energieträgern - unter die Lupe.
Hier gelte es, hohe Erträge zu bringen -viel organische Masse -, welche sich in Biogas und letztlich Energie umsetzen lasse. Ertragsbilanz und Zeitpunkt seien aber noch genauer zu erforschen. Fest stehe aber, dass witterungs- und standortgeeignete Sorten am besten genutzt werden können, verwies Dr. Peyker auf entsprechende Auswertungsergebnisse. Ob nun aber frühe oder späte Sorten geeigneter sind, untersuchte er anhand von PS-Zahlen. 30 Prozent sollten schon für ein optimales Gärsubstrat vorhanden sein.
„Wichtig für den Landwirt ist aber auch die Reifezeit. Empfehlenswert daher, nach den Silomais gleich die Biomassesorten zu ernten."

OTZ vom 26. Februar 2009
Nadine Siegel und Sabine Tromsdorf (v. r.) stellen sich den Aufgaben beim Praxistest am Düngerstreuer. Prüfer Matthias Schein von der Landgenossenschaft Oppurg e.G. und Fachlehrer Matthias Fleßa (v. l.) begutachten den Ablauf.
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Anspruchsvoller Wettbewerb
96 Landwirte stellen sich Berufswettbewerb der Landjugend an Stadtrodaer Fachschule
Von OTZ-Redakteur
Andreas Schott
Stadtroda. Erleichtert kamen Sebastian Doliena und Ronny Koglin nach dem überstandenen Theorieteil im Landesausscheid des Berufswettbewerbes der deutschen Landjugend gestern Mittag aus dem Hauptgebäude der Fachschule für Agrarwirtschaft und Hauswirtschaft Stadtroda. Abgefragt worden war allgemeines Wissen zur BRD, dem Grundgesetz, zur Rechtschreibung, zum Klimawandel, der Unfallverhütung, zum sachgerechten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln sowie zur Wirtschaftlichkeit der Brotgetreidevermarktung.
Die beiden jungen Männer aus Milkau bei Chemnitz bzw. Eisenach stellten sich als eines von 48 Landwirtschafts- bzw. sechs Hauswirtschaftsteams dem Ausscheid. Ihre Leistungen schätzten die angehenden Betriebswirtschaftler selbstkritisch als „durchwachsen" ein. Die Anforderungen des Wettbewerbs seien anspruchsvoll und seit dem letzten Vergleich vor zwei Jahren weiter gestiegen, so Ronny Koglin.
Die Fachschüler hatten zudem noch eine Präsentation sowie einen Praxisteil – Erstellen eines Nähstoffvergleichs sowie Einstellen eines Düngerstreuers − zu meistern.
Den ausgemachten Trend bestätigten die Fachlehrer Burkhard Pleßke und Jens Hoffmann. Letzterer zeichnete für die Organisation und Durchführung des Berufswettbewerbes in Stadtroda verantwortlich. Das Ziel sei es, hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte auszubilden. Entsprechend müssen auch die Anforderungen steigen, meinen beide übereinstimmend. Moderne Technik, teure Rohstoffe und ökologische Aspekte erfordern helle Köpfe, um alle Mittel effizient und kostensparend nutzen zu können, bekräftigt Pleßke den Anspruch.
Konzentriert bereiteten Sabine Tromsdorf und Nadine Siegel, beide belegen das vierte Wintersemester, aus Stadtroda bzw. dem Altenburger Land im praktischen Teil den Nährstoffvergleich vor, um. im Anschluss ihr Wissen bei der Einstellung eines Düngerstreuers zu testen. „Die Aufgaben beim Wettbewerb haben es in sich", bestätigen auch die jungen Frauen.
Zehn junge Frauen und zwei Männer stellten sich dem Ausscheid im Bereich Hauswirtschaft. Der gelernte Koch Christian Scheffel aus Bad Köstritz war einer der beiden männlichen Vertreter. Er sieht die Sparte Hauswirtschaft für sich als Herausforderung und Weiterbildung zugleich an. Die künftigen Betriebswirte mit Schwerpunkt Großhaushalt fertigten ein kaltes Büffet mit Salaten, Dessert sowie Obst für die Abschlussveranstaltung des Wettbewerbs am Abend an. Dazu gehörte auch die theoretische Vorbereitung. Der Bundesausscheid findet im Juni in Niedersachsen statt.
Für den Bundesausscheid in Nienburg (Niedersachsen) konnte sich aus dem Saale-Holzland-Kreis kein Team qualifizieren.
Jeweils dritte Plätze erreichten bei den Landwirten Roland Herling (Weißenborn) und Anja Grubert aus Jena im Bereich Hauswirtschaft.
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Doreen Tscherpel aus Aue am Berg und Antje Zeidler aus Eisleben bereiten einen Rohkostsalat vor. Das Team gewann den Wettbewerb in der Sparte Hauswirtschaft.
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Tonny Gründonner aus Golmsdorf (links) und Maik Werner aus Dienstädt, beide drittes Wintersemester, beim Lösen von theoretischen Aufgaben.
OTZ vom 29. August 2008
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Nach 43 Jahren auf der Versuchsanlage in Bollberg nahm Stationsleiter Friedbert Schein (l.) gestern zum Feldtag von Mais und Kartoffeln Abschied. Fachschulleiter Klaus Präger überreichte einen Feldblumenstrauß. (Foto: OTZ/Ukena)
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Ein Strauß aus Feldblumen
Friedbert Schein seit 1965 an der Versuchsstation Bollberg – Gestern verabschiedet
Von OTZ-Redakteur Axel Ukena
Bollberg. Mit einem Strauß aus Feldblumen wurde gestern Friedbert Schein überrascht.
„Da ist ja alles drin, was hier wächst", zählte der Leiter der Versuchsstation Bollberg Hopfen und Beikräuter auf.
Seit 1965 sind die (Un)Kräuter für ihn ein ständiger Begleiter in Bollberg gewesen. Als nützliche und unnützliche haben sie zum Gedeihen oder Nichtgedeihen von Getreide oder Hackfrüchten beigetragen, die hier in Sortenversuchen angebaut und analysiert wurden.
In den 43 Jahren hat Friedbert Schein hier gewissermaßen jeden Grashalm kennen gelernt. Beim gestrigen Feldtag für Mais und Kartoffeln nahm er zugleich Abschied. Er wechselt nun in den Ruhestand, feiert am 7. September seinen 65. Geburtstag.
Doch eines ließ er sich gestern nicht nehmen. Mit den Worten: „Wir liegen 320 Meter hoch und haben durchschnittlich 600 Millimeter Niederschlag", eröffnete er traditionell den Feldtag. In der Landwirtschaft ist Friedbert Schein Zeit seines Lebens zu Hause. Zunächst auf dem Gut in Schöngleina in der Lehrzeit ab 1958, dann ab 1965 im Institut Tautenhain, welches die Versuchsanlage in Bollberg unterhielt. An der Uni Halle studierte er Pflanzenbau und legte dort sein Diplom ab.
Zunächst gab's in Schöngleina ein Versuchsfeld. Wegen benötigter Daten auf Buntsandsteinböden erfolgte der Umzug nach Bollberg.
Mit Schubkarre und Dezimalwaage, Pferdezuganhänger und Scherengabel ging's damals los. „So haben wir begonnen, wir haben jegliche Arbeit selbst gemacht, viel Enthusiasmus da hinein gesteckt. Heute gibt es für alles hoch moderne Maschinen. Selbst über Computer werden die Felder bewirtschaftet. Doch letztlich bleibt: Von allein geht nichts."
Wohl kaum ein Tag verging, ohne dass Frieder nicht auf den Feldern nach dem Rechten schaute. Zudem mussten Maschinen gewartet werden, waren vor allem Daten auszuwerten, denn die Feldversuche waren seit 1965 Bestandteil des Züchtungsprogrammes im damaligen Bezirk Gera. Ab Herbst 65 ging es los, seither erlebte Friedbert Schein den Rhythmus der Jahreszeiten auf dem Feld. Und nicht nur dort. Die Station erlebte selbst nach der Wende eine bewegte Zeit, ständig wechselte die Trägerschaft von Nossen bis zum Bundessortenamt Hannover. Letztlich übernahm 1999 die Fachschule die Einrichtung. Seither profitieren auch die Schüler von den Ergebnissen, welche Friedbert Schein und seine Kollegen sammelten.
„Das Erwachen der Natur, wenn die Lerche steigt, ist ein immer wieder schönes Erlebnis", beschreibt Friedbert. Diese Erinnerung hält ihn zeitlebens gefangen. „Heute stehe ich das letzte Mal auf dieser Seite, beim nächsten Feldtag bestimmt auf der anderen", sprach er zu den Schülern.
Das Amt des Stationsleiters hat nun Fachlehrer Matthias Fleßa übernommen. Und noch einen Abschied gab es an der Fachschule am gestrigen Tag. Hans-Jürgen Schmeling, Fachlehrer für Pflanzenbau, Ökologie und Volkswirtschaftslehre an der Fachschule Stadtroda, wechselte in den Ruhestand.

AA Holzlandbote vom 16. Juli 2008
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Sie leitet den Weizen-Cup: Ingrid Fux, Fachlehrerin für Pflanzenproduktion an der Stadtrodaer Fachschule für Agrar- und Hauswirtschaft
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Ein Cup ohne einen Cup
Stadtroda (piek). Zwölf Gruppen werden mit Beginn des neuen Fortbildungsjahres ab August um den Schul-Cup "Winterweizen" streiten. Ingrid Fux, Fachlehrerin Pflanzenproduktion an der Fachschule für Agrar- und Hauswirtschaft Stadtroda, stellte im Rahmen des letzten Feldtages "Getreide" den Wettbewerb etwas näher vor.
Das Zauberwort ist: optimaler Deckungsbeitrag. Frau Fux lieferte gleich die Übersetzung des kompliziert klingenden Fachausdruckes: "Es geht im wesentlichen darum, ein kostengünstiges Produkt herzustellen bei einem maximalen Ertrag und einer sehr guten Qualität."
Die Gruppen bekommen auf der Lehr- und Versuchsanlage in Bollberg jeweils 4,5 Meter breite Parzellen zugewiesen. Ende August erfolgt in einer Tagesveranstaltung die Vorstellung des Wettbewerbes. Gruppenarbeit ist gefragt. Im Sommer 2009 soll geerntet werden.
Eine gute Arbeit lohnt sich: Die Ergebnisse fließen in die Benotung ins Fach Pflanzenproduktion. Weizen ist nicht gleich Weizen, verrät Frau Fux. Es gibt über 200 verschiedene Weizensorten. Bei den Fortbildungsschülern handelt es sich um staatlich geprüfte Techniker bzw. Betriebswirte. Die Arbeiten werden entweder selbständig oder durch die Mitarbeiter der Lehr- und Versuchsanlage durchgeführt.
Der Wettbewerb macht Sinn, sagt Ingrid Fux. "Wir haben in der Schule viele Tierproduzenten, der Anteil der Pflanzenproduzenten ist deutlich geringer."
Ein kleines Problem bleibt: Der Wettbewerb heißt zwar Schulcup "Winterweizen". Einen Cup als Pokal für die beste Gruppe gibt´s aber (noch) nicht.

OTZ vom 11. Juli 2008
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Das geschichtsträchtige Domizil der heutigen Fachschule für Agrar- und Hauswirtschaft wird grundlegend saniert und umgebaut. Am 1. Oktober 1920 wurde hier die landwirtschaftliche Schule in Roda eröffnet. Errichtet hat man das markante Gebäude auf dem Lohmberg 1896/97 als Bauschule. (Foto: OTZ/Schott)
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Standort gesichert
Fachschule für Agrar- und Hauswirtschaft bleibt in Stadtroda - Gebäude wird saniert
Von OTZ-Redakteurin Monika Schüler
Stadtroda. Der Fachschulstandort in Stadtroda hat Zukunft. „Das Kabinett hat beschlossen, dass die Schule dauerhaft und in ihrer jetzigen Struktur weitergeführt wird."
Diese gute Nachricht verkündeten am Rande der feierlichen Übergabe der Fachschulzeugnisse gestern Nachmittag Landwirtschafts-Staatssekretär Stefan Baldus und Landtagsabgeordneter Wolfgang Fiedler (CDU). Eingebunden ist die Fachschulausbildung künftig. in die Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft (TLL). Wolfgang Fiedler sei der „Motor" für die Entscheidung gewesen, dass die Schule in Stadtroda bleibt, erklärte Baldus und verriet, dass man sehr wohl darüber nachgedacht habe, ob die Ausbildung an dieser oder an einer anderen Stelle weitergeführt werden soll.
Doch für Stadtroda, so war seinen Worten zu entnehmen, sind letztlich die lange Tradition der landwirtschaftlichen Ausbildung und deren „hervorragende" Qualität entscheidend gewesen.
Ein Konzept über die weiteren Schritte liege vor. So soll das 112 Jahre alte Hauptgebäude, die ehemalige Bauschule, in seinem Bestand saniert werden. Es wird eine längere Übergangszeit geben, an der der Schulstandort aber in voller Funktion bleibt, hieß es weiter. Es wird Ausweichquartiere geben. So sollen Möglichkeiten im Wohnheim und in der Mensa geschaffen werden. Die Planung dafür läuft. 2009 soll sie umgesetzt werden. Für die Umbauarbeiten ist das Geld schon sicher. Wie Baldus erklärte, will man zugunsten von Stadtroda auf Vorhaben bei der Sanierung des Ministeriumsgebäudes im kommenden Jahr verzichten. Der Landkreis habe bereits signalisiert, dass auch er Räume für die Fachschulausbildung zur Verfügung stellen will.
Mit dem nächsten Doppelhaushalt müssten die Gelder dann für das Hauptgebäude eingeplant werden. Dass es dabei kein Zurück mehr geben kann, darin zeigten sich Baldus und Fiedler optimistisch. „Ich bin heilfroh, dass wir soweit sind. Ich habe angekündigt, dass ich zu keiner Zeugnisübergabe mehr gehe, wenn ich nicht sagen kann, wie es mit der Schule weitergeht. Jetzt endlich ist die Grundsatzentscheidung da. Es war ein sehr langer und steiniger Weg", resümierte der Landtagsabgeordnete sichtlich erleichtert.
„Wöchentlich bekommen wir mindestens eine Nachfrage nach Absolventen unserer Schule", bekräftigte Schulleiter Klaus Präger die Aussage, dass in Stadtroda eine thüringenweit anerkannte Ausbildung geleistet wird. Die soll nun unter dem Dach des TLL bereichert werden. Man wolle mit den Wissenschaftlern zusammenarbeiten. Geplant ist, mit der Landesanstalt zusätzliche Lehrgänge zur Thematik regenerative Energiegewinnung anbieten, kündigte Präger an.
Auch für Bürgermeister Harald Kramer (CDU) ist die Nachricht sehr erfreulich, nicht nur aus Sicht des traditions-reichen Standortes. In Kürze steht die Überprüfung von Stadtroda als Mittelzentrum an. Dabei sei die Fachschule schon ein wichtiges Argument.
