
Der Thüringer Beauftragte für Menschen mit Behinderungen hat den gesetzlichen Auftrag, einmal pro Wahlperiode dem Thüringer Landtag und der Landesregierung über seine Tätigkeit zu berichten (Thüringer Gleichstellungsgesetz).
Dr. Brockhausen hat diesen Bericht, der den Zeitraum von Juli 2004 bis Dezember 2007 umfasst an die Präsidentin des Thüringer Landtages, Prof. Dagmar Schipanski, und an Sozialministerin Christine Lieberknecht übergeben.
Der Bericht ist in 12 Kapitel untergliedert und umfasst ca. 200 Seiten. Inhaltlich geht es vor allem um Initiativen des Beauftragten bei Gesetzen, Richtlinien und Programmen auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene, aber auch um die Lösung von Einzelfällen und die Zusammenarbeit mit Verbünden und Institutionen. Zudem werden Publikationen und Projekte vorgestellt, die der Beauftragte finanziell gefördert hat.
Im Zusammenhang mit der Berichtsübergabe erklärte Dr. Brockhausen:
"Ich beobachte einen langsamen Mentalitätswechsel in Behörden und Unternehmen, was das Verhältnis für die Situation behinderter Menschen und die Anforderungen an ihre Umwelt angeht, damit sie einigermaßen unbeschwert und selbstständig leben können. Auch wenn hier noch viel zu tun bleibt, bin ich besonders stolz auf die Fortschritte in den Förderrichtlinien des Landes hinsichtlich der Verankerung der Barrierefreiheit im ÖPNV, Straßen- und Wohnungsbau. Weitere Anstrengungen müssen auch bei der Integration von behinderten Schülern und Arbeitssuchenden unternommen werden.
1. Tätigkeitsbericht des Beauftragten für Menschen mit Behinderungen
Dr. Paul Brockhausen
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