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Christliches Jugenddorfwerk Erfurt diskutiert über Zukunft der Behindertenarbeit

Christliches Jugenddorfwerk Erfurt diskutiert über Zukunft der Behindertenarbeit

Sozialminister Dr. Klaus Zeh: „Ambulante Betreuungsformen stärken“

Erfurt – Unter dem Motto „Zuhören – Mitteilen – Verstehen“ befasst sich die Erfurter Zweigstelle des Christlichen Jugenddorfwerkes Deutschlands (CJD) im Rahmen ihres traditionellen Gebetsfrühstücks mit den Perspektiven der Behindertenarbeit. Sozialminister Dr. Klaus Zeh (CDU) wird die Veranstaltung mit einem Vortrag eröffnen und mit den Anwesenden diskutieren.

Termin: Donnerstag, 27. April 2006
Uhrzeit: 10.00 Uhr
Ort: Erfurt, Räume des CJD Erfurt, Donaustraße 2 A


Im Vorfeld der Veranstaltung sagte Minister Dr. Zeh: „Im Jahr 2003 wurden bundesweit insgesamt 10,9 Milliarden Euro für Leistungen zur Eingliederung behinderter Menschen aufgewendet. Es handelt sich dabei um die umfangreichste Position unter den Hilfearten der Sozialhilfe. Allein für die Eingliederungshilfe werden insgesamt 43 Prozent der gesamten Sozialaufwendungen ausgegeben. Die entsprechenden Aufwendungen haben sich in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt.

Angesichts dieser Entwicklung und einer auch langfristig schwierigen Finanzlage muss verstärkt darüber nachgedacht werden, wie sich die Kostenentwicklung steuern lässt. Meiner Ansicht nach müssen ambulante Betreuungsformen gestärkt werden. Zudem gilt es die Eigenständigkeit behinderter Menschen zu stärken, z.B. durch persönliche Budgets. Die Suche nach konkreten Lösungen ist nicht einfach. Dennoch bin ich vom Gelingen unserer Bemühungen überzeugt. Ich setze dabei auch auf die bewährte Kooperation mit Verbänden wie dem Christlichen Jugenddorfwerk.“