Freistaat Thüringen Freistaat Thüringen - Beauftragter für Menschen mit Behinderungen

Inhalt

3. Expertengespräch

behindert – erfolgreich im Beruf! - Informationsveranstaltung für Arbeitgeber

Im Rahmen des Thüringer Jahres der Arbeit für Menschen mit Behinderungen 2006 führt der Beauftragte für Menschen mit Behinderungen beim Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, Dr. Paul Brockhausen, gemeinsam mit dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie, dem Verband der Wirtschaft Thüringens e. V. und dem Sozialverband VdK Hessen-Thüringen die Kampagne "behindert – erfolgreich im Beruf!" durch. Der Startschuss fiel mit der Eröffnung der Wanderausstellung über Menschen mit Behinderungen am 15. Februar 2006 im Thüringer Landtag. Insgesamt fünf Expertengespräche richten sich in erster Linie an Arbeitgeber, die die Potentiale von Menschen mit Behinderung noch stärker erkennen und Ihnen Arbeits- und Ausbildungsplätze bieten sollen.

Am 13 . Juni 2006 waren die Initiatoren im Bildungszentrum FöBi-Bildungszentrum, Verein zur Förderung und Bildung Jugendlicher e. V., in Gotha zu Gast. FöBi-Geschäftsführer Reiner Jelit informierte in seiner Begrüßung zu den arbeitsmarktnahen Bildungsangeboten in anerkannten Berufen sowie den berufsvorbereitenden Rehabilitationsmaßnahmen. Bei heißen Temperaturen konnte die Modenschau, die die Jugendlichen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bildungszentrums vorbereitet und präsentiert haben, richtig erfrischen. Gemeinsam mit dem Modeatelier FRANX´S in Gotha zeigten sie die neueste französische und italienische Mode.

Behindertenbeauftragter Dr. Paul Brockhausen (m), Rosemarie Heinrich (l.), Ina Rüdger (r.)
Behindertenbeauftragter Dr. Paul Brockhausen (m), Rosemarie Heinrich (l.), Ina Rüdger (r.)

In der Gesprächsrunde diskutierte Dr. Paul Brockhausen mit Rosemarie Heinrich vom Integrationsfachdienst Erfurt und Ina Rüdger, Personalverantwortliche bei IKEA Erfurt. Das Auditorium stieg schon nach kurzer Zeit aktiv in die Diskussion ein und Arbeitgeber berichteten, welche guten Erfahrungen gemacht werden. Matthias Anschütz, Geschäftsführender Gesellschafter der Firma ÖKO-Pool Verpackungsmittel GmbH unterstrich in seinem Beitrag, wie wichtig und für beide Seiten nützlich die Integration von Menschen mit Behinderung sei. Matthias Anschütz geht mit gutem Beispiel voran und wird einen jungen behinderten Menschen in seinem Unternehmen ausbilden. Im Schlosshotel Behringen engagiert sich die Firma Grenzenlos gGmbH und bietet zahlreichen Menschen mit Behinderungen Arbeit sowie barrierefreie Zimmer für Touristen und Gäste, die den Nationalpark Hainich besuchen wollen. Edgar Gellert vom Sanitätshaus rolliCenter in Gotha hat durch die Zusammenarbeit mit dem Integrationsamt Unterstützung für seine Firma erfahren. Immer wieder wurde aus den Diskussionsbeiträgen deutlich, dass Arbeitgeber gerade im Dienstleistungsbereich daran interessiert sind, bei ihren Beschäftigten die gesellschaftliche Realität abzubilden. Das bedeutet natürlich auch, dass Menschen mit Behinderung selbstverständlich zur Arbeitswelt gehören. Wichtig bei den Expertengesprächen ist es, dass die Fachleute des Integrationsamtes, der Agenturen für Arbeit und der Argen anwesend sind, um gleich bei Detailfragen bilaterale Gespräche zu initiieren.


Weitere Termine der Expertengespräche:

12. September 2006, 15:00 Uhr
Audimax der Beruflichen Schulen des Unstrut-Hainich-Kreises, Sondershäuser Landstraße 39 in Mühlhausen

7. November 2006, 15:00 Uhr
Kloster-Kirche des Berufsbildungs- und Technologiezentrums Rohr-Kloster in Rohr