Freistaat Thüringen Freistaat Thüringen - Ausländerbeauftragte der Thüringer Landesregierung

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Veranstaltungen

Fachtagung „Anerkennungsverfahren ausländischer Bildungsabschlüsse in Thüringen“

Am 1. April 2012 ist das „Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikation“ – kurz „Anerkennungsgesetz“ – in Kraft getreten. Es dient dazu, im Ausland erworbene Berufsqualifikationen verbessert auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu nutzen und so qualifikationsnahe Beschäftigung zu ermöglichen.

Das neue Bundesgesetz begründet einen Anspruch auf ein Verfahren zur Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse für alle Zuwanderungsgruppen in Deutschland. Die Zuständigkeiten der verschiedenen Institutionen im Anerkennungsverfahren sind geklärt, die Verfahren der neuen Rechtslage weitestgehend angepasst. Neben den Verfahren muss sichergestellt werden, dass den Hilfesuchenden gegenüber eine umfassende und aussagekräftige Beratungsleistung zugänglich ist.

Am Mittwoch, den 28. März 2012, fand im Erfurter Augustinerkloster eine Fachtagung zu dem Thema statt. Die Tagung sollte Mittler und Multiplikatoren über den Stand der Anerkennungsverfahren und die Umsetzung von Anerkennungsberatung zu ausländischen Bildungsabschlüssen durch die jeweiligen Fachstellen in Thüringen zu informieren. Die Tagesordnung war dementsprechend voll gepackt mit Informationen. Unter anderem wurden die Teilnehmer unterrichtet über:


1. Das Anerkennungsgesetz – Inhalt und Neuerungen (Maria Höchstädter, Bundesministerium für Bildung und Forschung)

2. Anerkennungsberatung in Thüringen (Annett Roswora, Institut für Berufsbildung und Sozialmanagement (IBS) gemeinnützige GmbH)

3. Das Netzwerk „Integration durch Qualifizierung“ Thüringen (Steffen Jacobi, Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft e. V.)

4. Migration und Arbeitsmarkt in Thüringen (Antje Schmerbauch, Institut der Thüringer Wirtschaft (IWT) GmbH)

5. Berufspezifische Anerkennungsverfahren in Thüringen

• Anerkennung beruflicher Abschlüsse in IHK-Berufen (Mario Melle, Industrie- und Handelskammer Erfurt)

• Anerkennung beruflicher Abschlüsse in HWK-Berufen (Jana Kummer, Handwerkskammer Erfurt)

• Anerkennung akademischer Abschlüsse im Gesundheitswesen (Jürgen Arndt, Thüringer Landesverwaltungsamt)

• Anerkennung schulischer Abschlüsse und Lehramtsqualifikationen in Thüringen (Wilfried Huth, Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur)

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Vorstellung der Studie „ Migration und Integration – Herausforderungen für Thüringen“

Am Samstag, den 10. März 2012 wurde im Rahmen eines Tagesseminars der Ausländerbeauftragten beim Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit die Studie „ MIGRATION UND INTEGRATION – Herausforderungen für Thüringen“ detailliert mit ihren Inhalten gegenüber Vertretern von Verbänden, Organisationen, Vereinen, Ausländerbeiräten, ehrenamtlich in der Flüchtlingsfürsorge und –sozialberatung tätigen Personen sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt.

Die Studie wurde im Jahr 2011 in Auftrag gegeben. Die Geschichte von Integration und Migration in Thüringen in den vergangenen 20 Jahren wurde untersucht und statistische Befunde zu sozialer und wirtschaftlicher Integration, Lebenslagen und Lebensperspektiven von Migranten und Migrantinnen in Thüringen dargestellt. Auf der Grundlage der Befunde wurden Perspektiven und Empfehlungen eröffnet.

Eine erste Information über die Veröffentlichung fand am 01.03.2012 im Rahmen einer Pressekonferenz im TMSFG statt.


Weihnachten 2011

Am Donnerstag, den 22.12.2011 besuchte die Ausländerbeauftragte des Freistaats Thüringen, Petra Heß, gemeinsam mit der Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Heike Taubert, die Landesaufnahmestelle für Flüchtlinge in Eisenberg.

Anlass des Besuches war der Wunsch, die besondere Stimmung der weihnachtlichen Festtage allen Menschen zu vermitteln und für das friedliche Miteinander in Thüringen zu werben. Die Ausländerbeauftragte und viele Vereine und Verbände setzten sich für die Stärkung einer Willkommenskultur in unserem Freistaat ein; eine Kultur, die Menschen anderer Herkunft beim Einleben in Thüringen hilft, das Zusammenleben als Bereicherung empfindet und die entstehende Vielfalt nutzt. Auf diesem Weg spielen interkultureller Dialog und Begegnung eine wichtige Rolle, um bestehende Berührungsängste und Barrieren zu überwinden, gegenseitige Akzeptanz und einen offenen Umgang miteinander zu ermöglichen. Begleitet wurde der Besuch von Journalisten der örtlichen Tagespresse und des MDR.

47 Flüchtlingskinder im Alter von 3 bis 13 Jahren warteten sehnsüchtig auf die Besucherinnen, die viele weihnachtliche Überraschungen im Gepäck hatten. Darunter waren Holzspielzeuge gefertigt von Jugendlichen in der Jugendstrafanstalt Ichtershausen, aber auch zahlreiche Geschenke und Spenden von Unternehmen und Privatpersonen: Bücher, Sportgeräte, Spielsachen. Die vielen freudigen Kinderaugen waren das herzlichste Dankeschön für das Engagement aller Beteiligten.

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1. Thüringer Integrationspreis - 2011

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Eindrücke aus der Festveranstaltung zur Verleihung des ersten Thüringer Integrationspreises.

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Petra Heß zusammen mit Christina Vater, Projektreferentin beim Netzwerk für Demokratie und Toleranz im Unstrut - Hainich - Kreis e.V. schicken die Friedenstaube nach Erfurt. In Erfurt angekommen hat die Taube einen intensiven Flugplan.



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Festveranstaltung zur Interkulturelle Woche 2011 am 1 Oktober 2011 im Rathaus Festsaal, Erfurt.

Eindrücke aus der Veranstaltung

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Eindrücke aus vergangenen Veranstaltungen:

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*Bild: Stephanie Hofschläger, www.pixelio.de

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