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Grußwort
20. April 2011
Präsentation der Projektarbeiten "Hinschauen statt wegschauen!"
Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Azubis der DB Systel,
sehr geehrte Damen und Herren,wir finden uns heute hier zusammen um verschiedene Projektarbeiten von Schülerinnen und Schülern des Königin-Luise Gymnasiums und von Azubis der DB Systel GmbH zu würdigen.
Es freut mich sehr, dass junge Menschen sich innerhalb verschiedener Projekte gegen Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung, Rassismus und Mobbing engagieren, und ich bedanke mich bei Ihnen für die mit Spannung erwarteten Ergebnisse.
Alle in den Projekten angesprochenen Probleme bedrohen das friedliche Miteinander unserer Gesellschaft und gegen Sie muss auf verschiedenen gesellschaftlichen Ebenen etwas unternommen werden.
Deshalb freue ich mich auch darüber, dass ein so bedeutendes Unternehmen wie die Deutsche Bahn innerhalb der Ausbildung ihres Nachwuchses Wert auf die Behandlung solcher Themen legt, und ihre jungen Mitarbeiter für gegenseitigen Respekt, Toleranz und ein friedliches Miteinander sensibilisiert.
Im Jahr 2000 wurde das Projekt unter dem Motto ‚Hinschauen statt wegschauen’ ins Leben gerufen.
Der seither jährlich stattfindende Wettbewerb steht für die Kontinuität und dessen Erfolg.
Euer Erfolg misst sich auch an den zahlreichen Ehrengästen aus der Politik. Kaum ein anderer Veranstalter bekommt wohl so viele Bundestags- und Landtagsabgeordneten auf die Beine wie ihr.
Passend finde ich den Bahnhof für die Vorstellung der Projekte - als Ort der Begegnung, aber auch als Ort, der nicht frei von Diskriminierungen und Fremdenfeindlichkeit ist.
Die Brennpunkte unserer Gesellschaft können nur verändert werden, indem sie thematisiert werden - durch eine breite gesellschaftliche Auseinandersetzung.
Der Bahnhof, ein Ort der Begegnung – von hier aus reist man in andere Länder in denen auch wir Ausländer sind – hier kommt man aber auch an und sollte das Gefühl des Willkommenseins haben.
Also, kein Ort ist wohl passender als ein Bahnhofsgebäude.
Eine gute Wahl – meine Damen und Herren.
Als Ausländerbeauftragte des Landes Thüringen danke ich ganz besonders den Schülerinnen und Schülern des Königin-Luise-Gymnasiums Erfurt und den fünf Auszubildenden der DB Systel GmbH.
Es ist gut, dass die Verantwortlichen von Schule und Bahn diese Kooperation mit Leben füllen, mit neuen Ideen und Projekten unsere Gesellschaft begleiten und sie, die Jugendlichen, dabei Ergebnisse präsentieren können, die den Menschen, die hier ankommen, ein Gefühl des Willkommens vermitteln.
Denn Sie zeigen, dass Sie alle für Respekt, für Toleranz und für ein gutes Miteinander stehen.
Friedrich der Große hat einmal gesagt:
„Gute Sitten haben für die Gesellschaft mehr Wert als alle Berechnungen Newtons.“
Damit hat er vollkommen recht.
Sie stehen für gute Sitten in unserer Gesellschaft und dafür danke ich Ihnen.